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Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

J
Gutgetan.

Danke Ysabell. Danke Jägermeister(in)
Doppelpunkt Strich Doppelpunkt .... fertig ist das Mondgesicht (der wohlgeformte Liegestützbody)

#11281


Y
Römi, ich schicke Dir einen anspielungsreichen und kryptischen "." zunge raus strecken Damit Du Dich nach mir sehnst... herz

Und noch eine Frage @kätzchen und gerne auch alle anderen: ist das wirklich die männliche Biologie? Oder nur der Zeitgeist, der ständig wechselt? Denn vor 200 Jahren sah das weibliche Ideal doch ganz anders aus- die Frau als DIE sich hingebende, Liebende, auf den Mann ewig Wartende...Damals hat`s doch auch nicht alle Männer verschreckt.
Okay, S. gab`s erst in der Nacht der Trauung aber das allein wird doch nicht der Reiz gewesen sein.

x 1 #11282


A


Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

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J
Mach' Dein(en) Hosenbund locker. Alternativ Deinen Stehkragen... oder dieses blöde Bändsl, in dem ich mich immer verhake. Hab' Dich (auch zwinkern ) lieb.

Und wo ist denn nun mein Kuddel...!? Strich (strich=klein geschrieben)

Edit Ysi:
Zitat von ysabell:
gab`s erst in der Nacht der Trauung aber das allein wird doch nicht der Reiz gewesen sein.

Unsere Vorfahren hatten einfach nicht hunderte Möglichkeiten. Und ehrlich gesagt, ich bin heute lieber eine Frau.
Wenn ich heirate, dann aus Liebe und aus Vernunft. Abhängig war ich noch nie. Finanziell. Kann sich allerdings irgendwann ändern.. Gefühlsmäßige Abhängigkeit ist mir nicht fremd.

I-nt außerdem Fluch und Segen und die konkurrierenden Kolleginnen. Da oben, da wo die Luft immer dünner wird, da gibt es aber nur noch Diven. Ohne Ausnahme.

#11283


B
Zitat von ysabell:
:

Zitat:
Ich hatte bei meinem Am OFT das Gefühl, er liebt mich am meisten, wenn ich weg bin... Glücklich


Das ist echt keine gute Beziehungsbasis Bina. Natürlich geht es uns allen so, dass wir wie blöde schwärmen wenn das Objekt der Begierde in der Ferne ist...Aber die größte Erfüllung sollte sein, wenn man zusammen ist...Und es gibt auch Männer, die das Leben...Die voll in Fahrt kommen wenn sie die Frau ihres Herzens dann haben.

.


Ysabell, ich meinte das im Vergleich zur Beziehung auf Ferne.
Wenn wir echt( nicht virtuell) zusammen waren, DANN hab ich die größte Liebe, auch von ihm, immer gespürt.
Aber ansonsten, hatte ich den Eindruck, seine Liebe wuchs in der Zeit, wenn wir KEINEN Kontakt hatten.
War aber wohl missverständlich von mir ausgedrückt...

x 1 #11284


B
Zitat von ysabell:
p.s. konsequent zu sein, heißt nicht, dass man Spiele spielt @bina.



Sicher nicht...Konsequent sein heißt, das zu tun, was man sagt, bzw.was logische Folge ist aus einem Verhalten ist, das einem begegnet.

x 2 #11285


J
Zitat von Binaneu:
War aber wohl missverständlich von mir ausgedrückt...
Nein, ganz und gar nicht..

Bina, Du bist stark heute.

x 1 #11286


Y
Zitat:
Ysabell, ich meinte das im Vergleich zur Beziehung auf Ferne.
Wenn wir echt( nicht virtuell) zusammen waren, DANN hab ich die größte Liebe, auch von ihm, immer gespürt.
Aber ansonsten, hatte ich den Eindruck, seine Liebe wuchs in der Zeit, wenn wir KEINEN Kontakt hatten.
War aber wohl missverständlich von mir ausgedrückt...


ich kapiere es noch immer nicht Bina unwissend

#11287


K
Zitat von ysabell:
Römi, ich schicke Dir einen anspielungsreichen und kryptischen "." zunge raus strecken Damit Du Dich nach mir sehnst... herz

Und noch eine Frage @kätzchen und gerne auch alle anderen: ist das wirklich die männliche Biologie? Oder nur der Zeitgeist, der ständig wechselt? Denn vor 200 Jahren sah das weibliche Ideal doch ganz anders aus- die Frau als DIE sich hingebende, Liebende, auf den Mann ewig Wartende...Damals hat`s doch auch nicht alle Männer verschreckt.
Okay, S. gab`s erst in der Nacht der Trauung aber das allein wird doch nicht der Reiz gewesen sein.


Nö, das war schon immer so. Und fand seinen Höhepunkt wohl im Mittelalter in der berühmten Minne zwinkern - die ja eben davon lebt, dass die Frau total unberührbar ist und der arme Minnesänger niemals an sein Ziel kommt. Und es zieht sich durch die Literatur - die Leiden des jungen Werther ... die unerreichbare Frau ist für Männer halt das, was der unerreichbare Mann für uns Frauen auch ist. Woher kommt denn diese gewaltige Leidenschaft in Affären in erster Linie? Doch genau durch dieses Prinzip. Dieser ständige Wechsel aus Sehnsucht und (temporärer) Erfüllung. Das hat man in einer "normalen" Beziehung halt nicht, wenn der andere stets "verfügbar" ist, deshalb kühlt ja die Leidenschaft auch so ab, sobald eine Beziehung sichere Bahnen erreicht hat (was ja gut ist, denn wie wir Affärengeplagte doch wissen kostet es enorm viel Kraft, ständig in diesem leidenschaftlichen Zustand der Unsicherheit und Unerreichbarkeit zu sein, weil man gefühlsmäßig eben auf einer Achterbahn fährt, die in einer Affäre halt nie zur ruhigen Fahrt kommt).

Du darfst daher auch bitte nicht normale Beziehungen mit Affären vergleichen. In gesunden, guten Beziehungen braucht es solche starken Distanzierungen natürlich gar nicht, weil die Gefühle von beiden idealerweise im Gleichgewicht sind (Augenhöhe eben). In Affären ist das aber nicht der Fall, also muss frau sich darin viel stärker distanzieren. Schon allein sich selbst zuliebe, aber auch, um die Augenhöhe nicht völlig zu verlieren.

In normalen Beziehungen kann das zwischendurch ja auch mal verrutschen, da muss man / frau dann halt rechtzeitig gegensteuern. Denn wenn es sich erstmal eingeschliffen hat, kommt man da kaum wieder raus. Und die meisten Beziehungsanbahnungen scheitern ja schon im Vorfeld an genau diesem Umstand - wenn Nähe/Distanz nicht passen bzw. das Interesse auf einer Seite sehr viel größer ist als auf der anderen Seite.
Oder kennt das eine von den anwesenden Frauen hier nicht, dass ein Mann, an dem sie nur mäßiges Interesse hat, mit seinen ständigen Nachrichten nervt, während der andere, an dem Frau großes Interesse hat, gar nicht genug schreiben kann? Mr. Green

x 2 #11288


B
Ysabell...Ist ja nicht so wichtig Glücklich

Ist vielleicht schwierig zu erklären, was ich sagen wollte durcheinander

#11289


E
Mittelalter:
In der hôhen Minne bleibt de frouwe unanstastbar.

In der niedren Minne das wipe nicht..

x 4 #11290


K
Zitat von ysabell:
Zitat:
Ysabell, ich meinte das im Vergleich zur Beziehung auf Ferne.
Wenn wir echt( nicht virtuell) zusammen waren, DANN hab ich die größte Liebe, auch von ihm, immer gespürt.
Aber ansonsten, hatte ich den Eindruck, seine Liebe wuchs in der Zeit, wenn wir KEINEN Kontakt hatten.
War aber wohl missverständlich von mir ausgedrückt...


ich kapiere es noch immer nicht Bina unwissend


@ysabell, ich denke, Bina meinte, sie hatte das Gefühl, dass seine Gefühle ihr gegenüber gewachsen sind in den Phasen, wenn sie "getrennt" waren (sie also zwischendurch das Ende der Affäre ausgesprochen hatte). Und damit hat sie genau Recht, denn so ist es eben.
War bei meinem Ex-AM übrigens auch so - sobald ich einen Cut gemacht hatte, wurden seine Gefühle mir gegenüber stärker. Meine ihm gegenüber dagegen wurden geringer, sodass wir uns nach einer gewissen Zeit (die Zeiträume verlängerten sich im Laufe der Affäre) wieder "auf Augenhöhe" begegnen konnten. Weil ich abgekühlt war, er dagegen wieder mehr Gefühle entwickelt hatte.

x 3 #11291


K
Zitat von frischgeföhnt:
Mittelalter:
In der hôhen Minne bleibt de frouwe unanstastbar.

In der niedren Minne das wipe nicht..


Under der linden
an der heide,
dâ unser zweier bette was,
dâ muget ir vinden
schône beide
gebrochen bluomen unde gras.
Vor dem walde in einem tal,
tandaradei,
schône sanc diu nahtegal.

Glücklich

Und wir wollen doch frouwen sein ... und nicht wîpen zwinkern

x 3 #11292


B
Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus.
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.


Fiel mir gerade ein, wo ich das las.
Ich mag dieses Gedicht sehr!

x 5 #11293


K
Zitat von Binaneu:

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus.
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.


Fiel mir gerade ein, wo ich das las.
Ich mag dieses Gedicht sehr!


Ja, das liebe ich auch! herz

Und das hier ist mein Lieblingsgedicht


TWO roads diverged in a yellow wood,
And sorry I could not travel both
And be one traveler, long I stood
And looked down one as far as I could
To where it bent in the undergrowth;

Then took the other, as just as fair,
And having perhaps the better claim,
Because it was grassy and wanted wear;
Though as for that the passing there
Had worn them really about the same,

And both that morning equally lay
In leaves no step had trodden black.
Oh, I kept the first for another day!
Yet knowing how way leads on to way,
I doubted if I should ever come back.

I shall be telling this with a sigh
Somewhere ages and ages hence:
Two roads diverged in a wood, and I—
I took the one less traveled by,
And that has made all the difference.

x 1 #11294


J
Zitat von Kaetzchen:
Nö, das war schon immer so. Und fand seinen Höhepunkt wohl im Mittelalter in der berühmten Minne zwinkern - die ja eben davon lebt, dass die Frau total unberührbar ist und der arme Minnesänger niemals an sein Ziel kommt. Und es zieht sich durch die Literatur - die Leiden des jungen Werther ... die unerreichbare Frau ist für Männer halt das, was der unerreichbare Mann für uns Frauen auch ist.
Kuss geben Herze herz Liebe Du Süße.

Zitat von Kaetzchen:
Oder kennt das eine von den anwesenden Frauen hier nicht, dass ein Mann, an dem sie nur mäßiges Interesse hat, mit seinen ständigen Nachrichten nervt, während der andere, an dem Frau großes Interesse hat, gar nicht genug schreiben kann? Mr. Green
Schreiberlinge sind mir suspekt. Ich muss das dann schnellstens überprüfen, was alles an den Aussagen dran ist.
Mein jetziger Prinz hatte mir seinen Lebenslauf/Bewerbungsschreiben zukommen lassen und ich antwortete knapp: "Könnte passen." Dafür liebt er mich. Ein Mann, ein Wort. Eine Frau, ein Satzzeichen. (Ich z.B. liebe Ausrufezeichen.) Sie sind so endgültig und sagen alles, wenn ich mai(u)lfaul bin.
Exclamation

#11295


A


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