Ich lese gerade ein super spannendes Buch liebe Leute.
"Vom ersten Tag anders. Das weibliche und das männliche Gehirn" Von Simon Baron-Cohen.
"Schon vor der Geburt werden, so der Autor, zwei unterschiedliche Gehirntypen, der emphatische und der systematisierende Typ, geprägt.
Wenngleich diese "kaum variiert" die traditionellen Klischees - die Männer seien "kriegerischer" und "machtgeiler", die Frauen "sanfter" und "harmonischer" - reproduzieren, stellen sie für die Rezensentin eine "aufregende wissenschaftliche Entdeckung" dar.
Dabei geht es Baron-Cohen jedoch nicht um eine neue vorgeburtlich verankerte "Gefangenschaft" im Geschlechtsunterschied, meint Bott, sondern vor allem um mehr "Toleranz für grundlegende geschlechtsspezifische Unterschiede".
Zudem ist die Prägung "modifizierbar" und es gibt heute, so der Autor, "eine Menge individueller Gehirne, ausgewogene Exemplare, die beide Typen aufweisen". "
"Das weibliche Gehirn ist so »verdrahtet«, dass es überwiegend auf Empathie ausgerichtet ist. Das männliche Gehirn ist so »verdrahtet«, dass es überwiegend auf das Begreifen und den Aufbau von Systemen ausgerichtet ist."
Ich dachte schon, ich hätte einen Systematisierungsfet.isch oder so denn alle meine Männer denken in Systemen. Ich entdecke irgend etwas, egal was und meine Kerle suchten immer gleich nach einem System dahinter. Etwas, das mir unmöglich ist.
Heißt also nicht dass ich einen Fet.isch habe, sondern auf Männer stehe
Das systematisierende und analysierende Denken ist angeblich männlich (heißt natürl. nicht, dass Frauen es nicht auch können und es einige Ausnahmen gibt).
Das merkte ich schon als junges Mädchen und war deswegen rasend eifersüchtig auf meinen Bruder und seine Kumpels. Sie haben interessante Dinge gemacht, wir Mädchen haben nur über Gefühle geredet

Ich wollte seither ein Junge sein. Ist ja schrecklich, immer auf Gefühle fokussiert zu sein...
Meine Eltern haben mir irgendwann nachdem ich meinen Bruder deswegen verprügelte angedroht, mich einzuweisen. Seither habe ich geschwiegen- bis jetzt!

Meine Neurose wirkt immer noch. Das Buch reißt alte Wunden auf
Habe Urmel damit mal per PN zugetextet. Er hat mir nicht geantwortet. Ist doch ein hochgradig spannendes Thema.
Und all das hängt angeblich nur vom Testosterongehalt während der Schwangerschaft ab! Unglaubliche Forschungsberichte! Ein paar Tröpfchen mehr Testosteron und die rechte Hirnhälfte prägt sich mehr aus.
Und die sogenannten Frauenversteher haben etwas zu viel Östrogen abbekommen
Weibliche Säuglnge reagieren angeblich sehr stark auf Gesichter, männliche auf irgend welche technischen Dinge. Krass...
Was mich allerdings etwas tröstet ist, dass ich meiner Ärtzin zufolge viel zu viel Testosteron im Blut habe *guck kampfeslustig*

Mein Fazit:
1) ich muss mir ne Ampulle Testosteron besorgen damit ich klarer denken kann.
2) Männer gefühlvoller machen zu wollen, ist sinnlos.