jap, ich denke, man muss schlicht und einfach "nicht mehr können" - am Boden, am Ende.
viele haben hier eine enorme Leidensfähigkeit, gepaart mit eher wenig Selbstwertgefühl/Stolz - aus welchen Gründen auch immer (manche hier berichten von dysfunktionalen Ursprungsfamilien und ich denke das hat einen relativ großen Anteil - man/frau ist es gewohnt, mit wenig zufrieden zu sein bzw. sich mit wenig abfinden zu müssen. Sind "dankbar" für Brotkrumen und damit perfekt als Affärenpartner)
... dadurch nimmt es eben diesen Verlauf, immer und immer wieder wird versucht, auszusteigen - der anderen legt sich wieder in Zeug, zack ist man wieder dabei.
Und so dreht man Runde um Runde und klar nimmt der andere einen nicht mehr ernst. Man selber nimmt sich ja auch nicht mehr ernst und mit jedem "Rückschlag" schwindet wieder ein Stück Kraft und Selbstwert.
Hanna beschreibt das gut - und wie gesagt, je nach persönlicher Leidensfähigkeit kann das laaaange dauern - alles vertane Lebenszeit.
Es geht nicht anders, sich auf sich selber konzentrieren, den Schmerz "geduldig" jeden Tag aufs neue aushalten und "warten" das es vorbei geht.
Denn eines ist sicher, es geht vorbei.
Vielen ist eine kurze Pause von dem Schmerz lieber, als ihn konstant durchzustehen, vielleicht auch aus Ungeduld weil es lange dauern kann, bis es nicht mehr weh tut. Die Sehnsucht aufhört, der Entzug, weil die Dro ... ge des vermeintlich irren Gefühlscocktails nicht mehr geschluckt werden kann ...
Es wird "irgendwann" vorbei sein, nur sieht man das in diesen Zeiten eher nicht.
Aber Mädels, wenn es soweit ist und ihr abgeschlossen habt und wieder bei euch selber angekommen seid, dann gibt es kein besseres Gefühl
