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Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

H
Zitat von jägermeisterin:
@hanna111
wow! Meine Güte ... das ist ja ... ohne Worte!

man liest ja hier ne Menge, aber manches Mal bleibt einem der Mund offen stehen (wie eben mir passiert beim lesen Deiner Geschichte) hast Du ihm das gesagt, dass Du die Nachricht gelesen hast?


Später mal, ja. Er war nicht mal sauer.
Meinte nur trocken: Aber das ist doch das Dilemma...das weißt Du doch. Ich liebe Dich so sehr, dass ich mir ein Leben mit Dir wünsche. Sie liebe ich auf eine andere Art....

Ja, ne...is klar....Diese Worte: "Ich weiß erst jetzt, wie schön das Leben mit Dir ist", werde ich niemals vergessen. Sind eingebrannt auf meiner Hirnhaut. Ich hab mich dermaßen verA.t gefühlt....aber dennoch hatte er es nach einer Zeit wieder geschafft mich weichzuklopfen......

#12256


J
ich freue mich für Dich, dass dieses unselige Kapitel für Dich zu Ende ist. Und man, das ist echt maximale Verletzung ("ich weiß erst jetzt, wie schön das Leben mit Dir ist" nach 4 aus Deiner Sicht wunderbaren Tagen) boah - ich hätte dem den Kopp abgerissen Smile

Aber wieder mal: dem Bauchgefühl (das "nagen") sollte man immer genau Beachtung schenken. Der irrt nie (meiner Erfahrung nach)

x 2 #12257


A


Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

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H
Zitat von jägermeisterin:
ich freue mich für Dich, dass dieses unselige Kapitel für Dich zu Ende ist. Und man, das ist echt maximale Verletzung ("ich weiß erst jetzt, wie schön das Leben mit Dir ist" nach 4 aus Deiner Sicht wunderbaren Tagen) boah - ich hätte dem den Kopp abgerissen Smile

Aber wieder mal: dem Bauchgefühl (das "nagen") sollte man immer genau Beachtung schenken. Der irrt nie (meiner Erfahrung nach)


So hab ich mich auch gefühlt. Obwohl es 1 Jahr später war.
Deshalb könnte es auch nie wieder werden. Die Enttäuschungen und Verletzungen sind zu groß gewesen.
Damals hab ich mich gefragt, wie seine LG reagiert hätte, wenn sie gesehen hätte, wie diese 4 Tage bei mir zu Hause verlaufen wären. Wahrscheinlich hätte sie ein Tsunami überrollt.

#12258


Angestellte88
Mich würde einmal interessieren wie ihr es geschafft habt von eurem AM loszukommen?! Und zwar endgültig!
Ich schaffe es einfach nicht. Nach etlichen Kontaktabbrüchen und trotz so vieler Lügen und Enttäuschungen, noch immer nicht.
Was muss erst mit einem oder in einem geschehen, dass man es wirklich schafft?

#12259


Gast30
Zitat von Angestellte88:
Mich würde einmal interessieren wie ihr es geschafft habt von eurem AM loszukommen?! Und zwar endgültig!
Ich schaffe es einfach nicht. Nach etlichen Kontaktabbrüchen und trotz so vieler Lügen und Enttäuschungen, noch immer nicht.
Was muss erst mit einem oder in einem geschehen, dass man es wirklich schafft?


Naja wirklich losgeschafft habe ich es auch nicht.. aber ich habe mir vorgenommen, mich eigentlich nur noch am we oder an seinen Nicht-Alibi tagen zu treffen..
es ist für mich einfach zu schmerzhaft, sich nur für paar stunden zu sehen.. und dann fährt er wieder heim..
ich will so etwas nicht mehr..
und bisher haben wir uns auch nicht gesehen zwinkern

#12260


Angestellte88
Das habe ich auch schon.
Früher hatten wir immer zusammen die Pausen gemeinsam verbracht, oder ich habe eher Feierabend gemacht, weil es anders nicht ging um mit ihm Zeit verbringen zu können.
Damit hörte ich irgendwann auf, weil zu viele andere Dinge darunter litten, nur für ein wenig Zeit bei und mit ihm.
Aber so wurde es halt immer weniger und beschränkte sich immer mehr.
Dann kam er manchmal nachts nach seinen Turnieren und Treffen im Verein, damit es nicht so auffiel, weil er ja eh weg war.

Aber ich meine auch rein Kopftechnisch. Es gibt nicht einen verdammten Tag wo ich nicht an ihn denken muss. So sehr ich es auch versuche und mich ablenke. Ich habe eine Zeit lang mich so dermaßen mit Sport und Unternehmungen versucht abzulenken, dass ich am Ende körperlich völlig erschöpft war, aber trotzdem an ihn denken musste. Nichts hilft.

Nun bin ich schon soweit nervlich/psychisch am Ende, dass ich beim Arzt war und auf einen Therapieplatz warte, sogar tagsüber Medikamente nehme, damit ich irgendwie meinen Alltag bestreiten kann.

#12261


H
Zitat von Angestellte88:
Mich würde einmal interessieren wie ihr es geschafft habt von eurem AM loszukommen?! Und zwar endgültig!
Ich schaffe es einfach nicht. Nach etlichen Kontaktabbrüchen und trotz so vieler Lügen und Enttäuschungen, noch immer nicht.
Was muss erst mit einem oder in einem geschehen, dass man es wirklich schafft?


Immer wieder eine gute Frage.
Vielleicht ist noch zu viel Spielraum nach unten bei Dir.
Ich hatte zig Anläufe gebraucht. Immer wieder Rückfälle. Selbst nach so Geschichten wie gerade geschildert, wo man eigentlich denken müsste, die Grenze sei längst überschritten. Selbst mein EXAM nahm mein "Schlussmachen" nicht mehr Ernst.
Irgendwann war ich einfach total am Ende. TOTAL. Es ging mir immer schlechter mit dieser Situation und wollte einfach nur noch ein normales Leben haben. Mein Selbstwert war im Keller, ich hatte keinerlei Energien mehr. Schaffte so gerade eben meinen Alltag. Ich konnte nicht mehr schlafen, aß nur noch Schokolade und meine Gedanken kreisten ausschließlich um ihn. Ich hasste mein Leben. Und mich für diese Schwäche. Aus war schon vor einem Jahr, aber immer noch Kontakte, Diskussionen, Tränen....
Nach einer 3 Monatskontaktsperre im Herbst(mit eurer Hilfe hier Kuss geben ) sah ich klarer....
Du musst es wollen. Wirklich wollen und wohl leider so richtig am Ende sein.
Wenn man immer noch weiter macht, geht es einem wohl "leider" immer noch zu gut.
Ich wollte einfach wieder ich sein. Ich wollte wieder in den Spiegel schauen können. Ich wollte wieder Selbstbewusst sein und meinen Stolz wiederhaben. Ich wollte wieder lachen und einfach leben.
All das ging aber nur ohne ihn.

x 3 #12262


H
Zitat von Angestellte88:
Es gibt nicht einen verdammten Tag wo ich nicht an ihn denken muss. .


Ganz ehrlich, Angestellte? Den gibt es bei mir bis heute nicht.
ABER....es tut nicht mehr weh. Und die Abstände von einem Denken an ihn zum nächsten Denken an ihn werden länger. zwinkern

x 2 #12263


Gast30
Zitat von Angestellte88:
Aber ich meine auch rein Kopftechnisch. Es gibt nicht einen verdammten Tag wo ich nicht an ihn denken muss. So sehr ich es auch versuche und mich ablenke. Ich habe eine Zeit lang mich so dermaßen mit Sport und Unternehmungen versucht abzulenken, dass ich am Ende körperlich völlig erschöpft war, aber trotzdem an ihn denken musste. Nichts hilft.

Nun bin ich schon soweit nervlich/psychisch am Ende, dass ich beim Arzt war und auf einen Therapieplatz warte, sogar tagsüber Medikamente nehme, damit ich irgendwie meinen Alltag bestreiten kann.


ich weiß immer nicht, ob es dann so viel mit Liebe zu tun hat.. oder mehr mit emotionaler Abhängigkeit..

Ich bin zwar verliebt... aber Liebe in diesem Sinne ist es noch nicht.. aber ich denke, dass es passen könnte..

die Spirale einer Affäre geht halt los.. wenn man sich zu sehr nach dem anderen richtet.. und nicht mehr man selbst ist, das passiert ganz schleichend..

wie Kaetzchen sagte.. die Emotionen werden deinem Verhalten folgen.. das passiert ganz automatisch..

wie ist denn euer Stand ?
was willst du ? nur abhängig sein von deinen Emotionen.. oder Herr deiner Emotionen werden..

x 1 #12264


J
jap, ich denke, man muss schlicht und einfach "nicht mehr können" - am Boden, am Ende.

viele haben hier eine enorme Leidensfähigkeit, gepaart mit eher wenig Selbstwertgefühl/Stolz - aus welchen Gründen auch immer (manche hier berichten von dysfunktionalen Ursprungsfamilien und ich denke das hat einen relativ großen Anteil - man/frau ist es gewohnt, mit wenig zufrieden zu sein bzw. sich mit wenig abfinden zu müssen. Sind "dankbar" für Brotkrumen und damit perfekt als Affärenpartner)

... dadurch nimmt es eben diesen Verlauf, immer und immer wieder wird versucht, auszusteigen - der anderen legt sich wieder in Zeug, zack ist man wieder dabei.
Und so dreht man Runde um Runde und klar nimmt der andere einen nicht mehr ernst. Man selber nimmt sich ja auch nicht mehr ernst und mit jedem "Rückschlag" schwindet wieder ein Stück Kraft und Selbstwert.

Hanna beschreibt das gut - und wie gesagt, je nach persönlicher Leidensfähigkeit kann das laaaange dauern - alles vertane Lebenszeit.
Es geht nicht anders, sich auf sich selber konzentrieren, den Schmerz "geduldig" jeden Tag aufs neue aushalten und "warten" das es vorbei geht.
Denn eines ist sicher, es geht vorbei.
Vielen ist eine kurze Pause von dem Schmerz lieber, als ihn konstant durchzustehen, vielleicht auch aus Ungeduld weil es lange dauern kann, bis es nicht mehr weh tut. Die Sehnsucht aufhört, der Entzug, weil die Dro ... ge des vermeintlich irren Gefühlscocktails nicht mehr geschluckt werden kann ...

Es wird "irgendwann" vorbei sein, nur sieht man das in diesen Zeiten eher nicht.
Aber Mädels, wenn es soweit ist und ihr abgeschlossen habt und wieder bei euch selber angekommen seid, dann gibt es kein besseres Gefühl Smile

x 4 #12265


Angestellte88
Unser Stand ist, dass wir uns nach wie vor Treffen. Zwar ist dies ja aufgrund meiner Kündigung nun nur noch sehr selten.
Es ist sehr wechselhaft gewesen am Anfang, als wir den Kontakt wieder aufnahmen, er wusste nicht wie er sich verhalten soll und war sehr abweisend und kühl mir gegenüber. Ich kam damit nicht klar und ließ es ihn auch wissen, dass ich so einen Kontakt nicht will und haben kann. Wenn man einmal so vertraut und innig war. Dadurch das es mir letzte Zeit psychisch immer schlechter ging, näherten wir uns wieder an. Er kam morgens vor der Arbeit nach mir schauen, mittags in der Pause auch nochmal. Gingen zusammen essen, verbrachten wieder gemeinsam Zeit. Es sind Kleinigkeiten, ich sitz neben ihm im Auto und er nimmt meine Hand und streichelt sie, Küsse... aber mehr nicht. Auch der Kontakt per WhatsApp ist aufs minimalste gesunken. Das passt beides nicht überein. Die Zeit die miteinander verbracht wird so schön ist und dann einfach tagelang wieder Funkstille.

#12266


Gast30
Zitat von jägermeisterin:
jap, ich denke, man muss schlicht und einfach "nicht mehr können" - am Boden, am Ende.

viele haben hier eine enorme Leidensfähigkeit, gepaart mit eher wenig Selbstwertgefühl/Stolz - aus welchen Gründen auch immer (manche hier berichten von dysfunktionalen Ursprungsfamilien und ich denke das hat einen relativ großen Anteil - man/frau ist es gewohnt, mit wenig zufrieden zu sein bzw. sich mit wenig abfinden zu müssen. Sind "dankbar" für Brotkrumen und damit perfekt als Affärenpartner)
Smile


kannst du deine Theorie mit dysfunktionalen Ursprungsfamilien und dem prozentualen Anteil nicht zurückschreiben..
glaube auch kaum, dass jm hier mit weniger zufrieden ist.. zwinkern nicht jedes Drama geht's aufs Elternhaus zurück..
mit mangelndem Selbstwert hatte es auch nichts zu tun.. kann man sich nicht einfach verlieben.. und ist dann zu naiv rangegangen und hat das unterschätzt.. wie endlos so etwas werden kann

mein Elternhaus ist intakt.. und ich habe eine sehr empathische Mutter.. die mir zwar ihre Meinung sagt, sich aber nicht einmischt.. zumindest solange nicht, dass es mir halbwegs gut geht..

@Angestellte88

dir tut es weh, dass der Kontakt so rar ist.. aber wie sieht es weiter aus ? will er mehr oder nicht ?
dass es dir wehtut ist leider normal.. geht mir nicht anders.. aber es wird besser.. und wie schon so oft gesagt, jeder Kontakt triggert.. melde dich ebenfalls kaum.. die Verhaltenstipps stehen alle paar seiten vorher.. man tut nur gut daran, ihn nicht wichtiger zu machen als sich selbst

x 2 #12267


Angestellte88
Danke Gast30! Da darf ich dir zustimmen. Ich stamme ebenfalls aus einem sehr intakten Elternhaus. Zwar ist die Ehe meiner Eltern aufgrund seiner Untreue in die Brüche gegangen, aber zu dem Zeitpunkt war ich bereits erwachsen und emotional nicht wirklich mit im Spiel. Ich bin auch ein sehr selbstbewusster Mensch, der durchaus weiß, was er kann und wie er rüber kommt und vor allem alles andere als unattraktiv ist. Also hängt es damit ebenfalls nicht zusammen.
Ich bin z.B. ein Mensch der sich sehr sehr selten verliebt und es auch wirklich lange dauert, bis ich nur ansatzweise jemanden an mich ranlasse, sei es emotional oder körperlich.

x 1 #12268


Gast30
Zitat von Angestellte88:
Danke Gast30! Da darf ich dir zustimmen. Ich stamme ebenfalls aus einem sehr intakten Elternhaus. Zwar ist die Ehe meiner Eltern aufgrund seiner Untreue in die Brüche gegangen, aber zu dem Zeitpunkt war ich bereits erwachsen und emotional nicht wirklich mit im Spiel. Ich bin auch ein sehr selbstbewusster Mensch, der durchaus weiß, was er kann und wie er rüber kommt und vor allem alles andere als unattraktiv ist. Also hängt es damit ebenfalls nicht zusammen.
Ich bin z.B. ein Mensch der sich sehr sehr selten verliebt und es auch wirklich lange dauert, bis ich nur ansatzweise jemanden an mich ranlasse, sei es emotional oder körperlich.


Dann haben wir etwas gemeinsam.. und erklärt dann wohl auch unsere Ausdauer bzw. Leidensfähigkeit.. zwinkern aber dennoch bist du eher abhängig von den Emotionen.. als frei und glücklich wie das bei Liebe der Fall wäre..
komm einfach langsam zu dir.. und werde wieder du selbst.. denn so ein zustand ist einfach ungesund..und versuche mehr deine Emotionen zu kontrollieren.. ist wie mit einem Trampelpfad.. je weniger du über ihn nachdenkst, desto weniger tief wird der pfad..
und lache auch mal über dich selbst.. und nimms nicht ganz so dramatisch
ich weiß leider alles leichter gesagt als .

was will er denn

#12269


H
Bei mir passt es schon mit der dysfunktionalen Familie. Muss ja nicht bei jedem so sein. Dennoch denke ich, dass wir irgendwie geprägt werden...
Dennoch kannte ich mich so, wie ich in der Af war auch nie aus vergangenen Beziehungen. Ich hab nie an was geklammert. Mit Trennungen zwar schwer getan (die meistens von mir ausgingen), aber nie so ein schlimmes Leid ohne Ende.
Hatte auch was in Nachhinein. Ich hab Seiten an mir kennengelernt, von denen ich dachte....ICH? Niemals.

@gast30: Du kommst mir trotz deiner Af dennoch sehr klar und aufgeräumt vor. Das ist gut. Ich hoffe, dass Du nicht erst tief fallen musst. Du klingst sehr vernünftig. daumen hoch

x 2 #12270


A


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