@hanna111
Die totale KS ist natürlich ein Muss, aber die kommt dann meistens nach dem "Abnabelungsprozess". Die meisten, die diese konsequente KS mitten in der Affäre versuchen, werden ja wieder rückfällig. Und je öfter das passiert, desto schlimmer wird das Ganze. Daher rate ich inzwischen dazu, sich ERST noch während der laufenden Affäre zu distanzieren, bis man an den Punkt kommt - und das merkt man dann, wenn man da ist - an dem ein komplettes Loslassen möglich ist. Einfacher als vorher jedenfalls, und mit deutlich geringerer Rückfallgefahr.
Die meisten versuchen es zwischendurch, werden wieder rückfällig, und dann kommt der große Knall ja meist, wenn die Affäre auffliegt und der AM sie beendet. Dann tut es aber so RICHTIG weh, und das kann man ein wenig abmildern indem man sich selbst vorab immer stärker distanziert und auf sich selbst zurückbesinnt. Wenn man dann in die totale KS geht, hat man zumindest auch noch das Gefühl, selbstbestimmt handeln zu können. Und die Emotionen sind bis dahin tatsächlich deutlich abgekühlt

was nicht der Fall ist, wenn man mitten in der Verliebtheit eine KS versucht, die verstärkt die Liebesgefühle blöderweise dann nämlich nur noch, und das führt dann eben zum Rückfall.
Ist also eher eine Frage, wo in der Affäre man "steht" - Cremetussi (was für ein Name

) ist schon recht weit nach meinem Empfinden. Sie klingt schon sehr rational und abgeklärt und hat für sich wohl mehr oder weniger bereits abgeschlossen. Da wäre eine totale KS jetzt vielleicht sogar schon machbar, das muss sie aber selbst wissen.
Ich war zum Glück nicht mal in der Affäre eifersüchtig

aber ich wollte ihn tatsächlich auch nie als Partner, deshalb gab es dazu ja gar keinen Grund für mich. Ich hätte ihn gern etwas öfter für mich "gehabt", aber auch sein geringes Bestreben, häufigere Treffen zu ermöglichen haben wiederum zu meiner Distanzierung beigetragen, von daher hat er alles, was er falsch gemacht hat in dieser Affäre, für
mich goldrichtig gemacht
Und als sich das Ganze dann drehte und von seiner Seite plötzlich der Wunsch nach mehr aufkam, war ich emotional schon ziemlich weit weg. Was sehr gut war für mich.