Zitat von Assi07:@Ema
Mir tut das auch sehr Leid, dass es dir so schlecht geht. Ich eknne das auch, jedoch nicht in dem Ausmaß. Käme für dich eine stationäre Behandlung in Frage. So mal weg von allem? Oder geht das bei dir nicht?
Ich denke oft, mir täte das ganz gut, mal für ein paar Monate weg von hier, ganz wo anders, ohne Handy, viel Natur .... ans Meer vielleicht ... hach ...

Ja, wenn es gar nicht besser werden will, dann muss ich das ins Auge fassen. Habe auch dagegen so meine Vorbehalte. Lieber wäre mir ein privater Urlaub am Meer.
Anfang Januar dachte ich, ich brauche einfach ein bisschen Zeit. Zeit für mich. Um das alles zu verarbeiten. Wollte eigentlich nur, dass alle mich mal in Ruhe lassen. Meine Wunden *beep* quasi

Ich dachte, das Problem besteht darin, dass ich mich schon während die Geschichte noch lief teilweise über Gebühr verausgabt hatte. Konnte damals schon manchmal über lange Zeiträume kaum noch schlafen. Wenig essen. So Geschichten halt. Und habe trotzdem andauernd weiterfunktioniert. Also so in Richtung paralleler Burn-Out, neben der psychischen Anspannung und später dann dem Trennungsschmerz.
Aber jetzt bin ich mir nicht so sicher, ob es mit ein bisschen Ruhe wirklich getan ist...
Mein Problem ist, glaube ich, dass mein Gedankenkreisel nicht aufhört. Ich begreife so vieles nicht. Ich begreife nicht, was er gemacht hat und warum. Ich begreife nicht, was ich gemacht habe und warum.
In meinem Kopf kämpfen mehrere Versionen der (möglichen) Realität. Die bekriegen sich regelrecht. Das führt dazu, dass ich meiner eigenen Wahrnehmung kaum noch traue, die mich so sehr im Stich gelassen hat (vielleicht).
Mein Weltbild ist durcheinander. Mein Bild von mir ist durcheinander. Mein Bild von ihm ist völlig unklar.
Mit all dem komme ich kaum zurecht.