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Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

Ema
@kätzchen

Ich finde ja vieles von dem, was du schreibst, echt überzeugend.
Aber eines verstehe ich nicht:

Warum kann deiner Ansicht nach nur der Überlegene eine Beziehung beenden?

Der Affärenführer ist nach deiner Definition erstmal der Überlegene. So weit kann ich dir gut folgen.

Aber gerade als Unterlegene habe ich doch ein vitales Interesse daran, die Geschichte zu beenden. Zum Beispiel weil ich irgendwann merke, dass mich die ganze Konstellation total kaputt macht. - So ging es MIR zumindest. Also habe ich es beendet. Nicht er.

Warum soll das nicht gehen?

Ich frage, weil du das öfter wiederholst und weil das eine Prämisse beinhaltet, die für einige 'unterlegene' Ratsuchende - und von denen gibt es hier ja viele - zunächst mal ziemlich entmutigend wirken könnte.

x 4 #13576


Maus-89
Um eine " ungesunde" Beziehung/Affäre beenden zu können,also wirklich und endgültig beenden, erfordert es die Umwandlung vom "Opfer" zum "Täter"
(bitte sinnbildlich verstehen). Ich war als EF jahrelang "Opfer" und habe in Selbstmitleid "gebadet". Es hat mich viele Anstrengungen gekostet zu kapieren, das ich nur dann da raus komme, wenn ich mein Leben wieder selbst in die Hand nehme und für mein Wohlergehen sorge, denn das tut sonst niemand für mich. Und eine AF muss das erst auch mal erkennen. Es gibt doch mehr Parallelen als gedacht.

x 11 #13577


A


Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

x 3


R
Ja Maus,
Der eine macht das früher, quasi sofort.
Der nächste braucht halt länger.

Alles gut.

Allen gemein ist, Sie müssen die Fäden in die Hand nehmen.

x 1 #13578


K
Also es ist so - derjenige, der weniger Interesse daran hat, eine Beziehung fortzuführen, ist der Überlegene in einer Beziehung. In einer gesunden Beziehung wechselt das immer mal - ganz und total auf Augenhöhe ist man nie, einer "liebt" immer ein bisschen mehr als der andere, und von genau diesen Pendelbewegungen lebt eine lebendige Beziehung und ja, auch die Liebe. Die Liebesgefühle sterben nämlich ab bei jemandem, der permanent überlegen ist in einer Beziehung.

In ungesunden Beziehungen gibt es ein dauerhaftes Ungleichgewicht, in einer Affäre sieht das in der Regel so aus, dass der Affärenführer der Überlegene ist, weil die AF meistens "mehr" will als die Affäre, nämlich eine Beziehung. Sie hat also nicht nur ein größeres Interesse daran, die Beziehung zu erhalten, sondern sie will MEHR Beziehung.

Als Unterlegener beendet man eine Beziehung demzufolge natürlich nicht, das geht gar nicht. Wenn eine AF es schafft, die Affäre/Beziehung von sich aus ernsthaft beenden zu wollen, ist sie bereits überlegen an dem Punkt oder wird spätestens in dem Moment zur Überlegenen. Denn zumindest an der Affäre hat ja der Affärenführer meistens noch ein Interesse, wenn auch nicht an mehr. Ist sie aber gar nicht davon überzeugt, ihn nicht mehr zu wollen, sondern hofft ja insgeheim sogar noch darauf, dass aus der Affäre mehr wird, ist sie natürlich auch gar nicht überlegen, im Gegenteil. Und in dem Fall sind alle Trennungsversuche von ihrer Seite aus vergebliche Liebesmüh, denn sie wird nur für einen kurzen Moment zur (vermeintlich) Überlegenen, und sobald der eigentliche Überlegene wieder anpingt, springt sie meistens dankbar wieder auf den Zug auf. Ich denke, die meisten Betroffenen hier kennen das Prozedere aus ihrer eigenen Affäre zwinkern

Man muss sich also erst in die Position des Überlegenen bringen, bevor man eine Affäre beenden kann. Vorher wird es nicht gehen. Und dahin führen verschiedene Wege. Dass man die Affäre nicht mehr will, ist bei den meisten ja sowieso schon der Fall. Im Grunde muss man sich halt erstmal emotional so weit distanzieren vom AM, dass man ihn auch als Beziehungspartner nicht mehr will, was bei Dir vermutlich dann auch so war.

x 2 #13579


B
Selbst wenn ich einen Menschen im Grunde noch als Beziehungspartner wollen würde, können die Bedingungen in einer Beziehung so schlecht sein, dass ich solche dennoch beenden will..

Dann trennt man sich in Liebe.
Überlegen ist dann niemand.

Auch ist nicht immer der sich Trennende der Überlegene.
Es muss nicht immer jemand Überlegenes geben.
Wenn einer in einer Beziehung für den anderen keine Gefühle mehr hegt, ist er doch nicht überlegen deswegen.

Er ist allenfalls dem Partner einen Schritt in der von ihm geplanten Zukunft voraus.


Auch in Affären ist meiner Meinung nach nicht immer einer überlegen.

Im Grunde sind ab einem gewissen Zeitpunkt beide " unterlegen" und zwar sich selbst gegenüber.
Und zwar ab dem Moment, wo man gegen sein Inneres lebt.

Wann das ist, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

x 1 #13580


Ema
Ok.
Danke für die Ausführungen @kätzchen

Stimmt so ungefähr bei mir - aber nicht ganz.

Ich habe mich nicht emotional von ihm distanziert. Den Kontakt abzubrechen hat mich emotional halb umgebracht.
Richtig zusammengekracht bin ich auch erst nach Kontaktabbruch. Der Schmerz hat sich lange Zeit unerträglich angefühlt.

Gleichzeitig war ich sicher, dass ein Fortsetzen der Geschichte mich auf lange Sicht erst recht kaputtmachen wird.
Ich hätte diese Beziehung deshalb so ums Verrecken nicht mehr fortgesetzt.
Das meine ich wörtlich. Ich wäre lieber vor Kummer zugrunde gegangen.

Auch deshalb, weil mir irgendwann klar wurde, dass ich mich immer mehr selbst verliere. Dass ich entscheidende Werte verrate, die ich habe. Dass ich mein Selbstwertgefühl unter anderem verliere.

Aber ihn als Mensch schätze ich immer noch genauso. Das hat es mir ja so schwer gemacht. Ich würde ihn auch immer noch als Beziehungspartner nehmen. (Auch wenn ich mir nicht einbilde, dass das einfach werden würde - nicht mehr).
Aber nur in einer echten Beziehung und nicht mehr in diesem Krampf, der alle Beteiligten kaputt macht.

Das ist aber nur Theorie, weil er dazu vermutlich nicht in der Lage ist und auch auf längere Sicht nicht sein wird.
Er müsste ja erstmal seine jetzige Beziehung verdaut haben.

x 5 #13581


Maus-89
Eine neue Definition von Affäre mit einem gebundenen Partner:
"Es gibt einen der macht und zwei, die es mit sich machen lassen!"
(Ironie aus)

x 3 #13582


Ema
Zitat von Maus 89:
Eine neue Definition von Affäre mit einem gebundenen Partner:
"Es gibt einen der macht und zwei, die es mit sich machen lassen!"
(Ironie aus)


Na ja. Die Ehefrau weiß es ja oft nicht. Sie ist also im Grunde das hilfloseste Opfer.

Obwohl ich auch das oft nicht verstehe. In meinem Fall bin ich ziemlich sicher, dass ich es an ihrer Stelle vielleicht nicht gewusst, aber deutlich geahnt hätte. Und an dem Punkt hat man dann auch Möglichkeiten, es definitiv herauszufinden.

Wieso sie das nicht gemerkt hat, bleibt mir ein Rätsel. Aber wenn ich mich auch damit noch beschäftige, werde ich irre. Hab so schon genug eigene Baustellen...

x 3 #13583


K
Zitat von Binaneu:
Auch in Affären ist meiner Meinung nach nicht immer einer überlegen.

Im Grunde sind ab einem gewissen Zeitpunkt beide " unterlegen" und zwar sich selbst gegenüber.
Und zwar ab dem Moment, wo man gegen sein Inneres lebt.

Wann das ist, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.


Bei Euch war/ist das so, ja. Aber das ist echt ein Sonderfall Glücklich weil Ihr beide abhängige Persönlichkeiten seid, und da passiert das dann gerne, dass beide unterlegen (und sogar abhängig, das ist die Extremform von unterlegen) sind. Und doch, es ist so, in Beziehungen gibt es IMMER dieses Gefüge von Dominant und Subdominant. In jeder. Auch in denen auf Augenhöhe, denn wie gesagt, 100% auf Augenhöhe ist man nie.
Das betrifft ja nicht nur Partnerschaften, sondern jede menschliche Beziehung. Einer muss sich immer unterordnen, sonst funktioniert das nicht. Verkäufer-Käufer. Lehrer-Schüler. Chef-Mitarbeiter. Kollege-Kollege (gibt oft Reibereien, weil sich keiner unterordnen will zwinkern und so weiter. Nur in einer langfristigen Beziehung wie einer Partnerschaft ist es halt tödlich, wenn sich einer permanent, also IMMER, unterordnet. Da muss eben ein Gleichgewicht herrschen, sonst sterben bei dem, der permanent überlegen ist, die Liebesgefühle ab, und dann ist irgendwann Schluss.

Es gibt ohne Ende Bücher zu dem Thema, das ist sehr komplex. Eins der besten, da einfachsten ist "Ich lieb dich nicht, wenn du mich liebst". 90% aller Beziehungskrisen sind einfach nur auf eine Störung dieses Machtgleichgewichts zurückzuführen, auch Störungen im s. Bereich haben in den meisten Fällen genau damit zu tun.

x 2 #13584


B
Ich glaube nicht, eine abhängige Persönlichkeit zu haben.

Dieser Aspekt von mir ist erstmalig in diesem Beziehungskonstrukt zu Tage getreten..

Als es für mich zuerst schmerzhaft wurde, habe ich mich, ganz schnell, nach zwei Monaten, glaube ich, getrennt.

Ging davon aus, das war es.

Dass er nicht locker lassen würde, hatte ich gar nicht auf dem Plan.
Schließlich ließ ich mich darauf ein, in Kontakt zu bleiben, bis zu einem realen nächsten Treffen, um alles live zu besprechen.

Das war der Einstieg.
Das live Gespräch, ich erinnere mich übrigens, begann ER mit den Worten: Wir sind doch wie Cocaine.

Er hatte in der Zwischenzeit eine Lüge ( wusste ich da noch nicht) erfunden, die mich von seinen Trennungsabsichten überzeugte und ich nahm die Trennung zurück.

3 Wochen später, erster gemeinsamer Urlaub, verlangte ich eine Entscheidung.

Zu diesem Zeitpunkt war ich noch absolut straight und wusste, was ich will.

Ab da begann dann das Verhängnisvolle...Immer wieder neue Fristen etc pp.

Einmal löschte kurz darauf IH alle Daten von mir von seinem Handy, damit er mich NICHT wieder kontaktieren könnte.

Aber ich hatte die Telefonate bei Whatsapp vergessen.

Er ließ mich nicht gehen!

Und ich schaffte nicht mehr " straight" zu sein.

Ich weiß nicht, wo das bei mir anfing, aber ganz sicher war ich vorher keine abhängige Persönlichkeit.
Er augenscheinlich schon!

Durchaus möglich, irgendwo waren die Anlagen dafür...
Aber ich vermute, ich wurde erst so in der Affäre.

x 1 #13585


Maus-89
Die EF wissen es, sie wollen es nur nicht wahr haben. Ich habe es im Grunde genommen immer gewusst. Ich wusste es jedes Mal, das er bei "ihr" gewesen ist.
Und ich habe es ihm auch jedes Mal gesagt. Er tat es immer ab. Und ich wollte ihm glauben, weil ich mir nicht vorstellen konnte, ohne ihn leben zu müssen.
Ebenso war "ihr" immer klar, das er sich niemals von mir trennen würde. Immerhin lief die Affäre fast vier Jahre.
Er zog nur zu ihr, weil ich ihn rausschmiss. Und kam zurück, weil ich ihm dies "erlaubte". (Das hört sich blöd an, weiß aber nicht, wie ich es anders ausdrücken könnte)
"Sie" war/ist immer noch so naiv, wie ich es damals war.

x 6 #13586


Y
@ Bina
Zitat:
Ysabell, du brauchst mich von nichts überzeugen.


ja, ich weiß. Darum schrieb ich ja auch, dass ich mich wie ein Co benehme, wenn ich Dich zutexte- dass das Problem dann also bei mir liegt. Meinte das ernst. Du hast mich ja nicht gerufen.
Zitat:
Ich sehe schon ganz klar.
Im Grunde schon ewig.
Hab allerdings nicht entsprechend gehandelt.
Richtig!


Das könnte auch Dein Mottenkistenmann sagen. "Nur" nicht entsprechend gehandelt.

Kätzchen
Zitat:
Und wenn die Abhängigkeit dann übermächtig wird und das gesunde Maß verlässt, bleibt man in einer ungesunden Verbindung, viel länger, als einem gut tut. Ob der Partner nun verheiratet ist, oder Alk oholiker, Dr süchtig, ein Narzisst, Borderliner, ein Schläger ... was auch immer, egal. Toxische Verbindungen gibt es ohne Ende. Und jede Affäre ist eine toxische Beziehung, sofern intensive Liebesgefühle im Spiel sind. Es ist halt nicht leicht, da rauszukommen. Und je mehr man von einer abhängigen Persönlichkeit in sich trägt, umso schlimmer wird es.


*stimm zu*

Zitat:
Hier werden oft Muster aktiviert, die tief in einem vergraben waren und die in normalen, gesunden Beziehungen ja gar nicht erst ausbrechen.

Es ist nicht das, was man ist oder in sich trägt. Es ist die "Beziehung" an sich, die so gefährlich ist. Völlig normale, an sich bindungsfähige, gesunde Menschen geraten in solche Konstrukte und lernen sich plötzlich ganz neu kennen, weil in ihnen Dinge hervorgerufen werden durch die Konstellation, die sie so überhaupt nicht kannten von sich.


das kann sein. Ich habe mir darüber wirklich noch keine Meinung gebildet.
Denke aber dass das-
Zitat:
Das hatte aber nichts mit mir und meinen Unzulänglichkeiten zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit dem "System" Affäre.

nicht in jedem Fall zutrifft (nicht auf Dich bezogen, sondern sozusagen als Gesetz).
Ich selbst habe doch auch schon Unglück in der Liebe erlebt, wahnsinnige Ängste erlebt und habe gewiss nicht immer besonders weise gehandelt. Aber es brachte mich nicht weiter, so lange ich meinen Blick einzig auf die Schwächen des Mannes richtete.
Zudem gibt es auch Affairenpartner, die sich nie in solch eine Anhängigkeit begeben und wenn ein Mensch immer wieder toxische Beziehungen hat (egal, ob Affaire, Narz, Schläger...), dann liegt das Problem natürlich nicht in der Art der Beziehung, sondern in ihm selbst.

Werfe ja auch niemandem seine Abhängigkeit vor, nur kommt man ja nicht weiter, wenn man sich nicht mal den eigenen Anteilen zuwendet.
Selbst wenn man total gesund ist und einen "nur" das System Affaire in so eine Anhängigkeit gebracht hat, wird man da meines Erachtens kaum rauskommen, wenn man sich nicht selbst reflektiert, nicht an sich arbeitet und sich statt dessen als Opfer, also ohnmächtig erlebt.
Ich rege mich auch nicht über die Opferhaltung auf weil sie einen Täter impliziert, den ich verteidigen will, sondern weil Opfersein bedeutet, nichts an seiner Lage ändern zu können.

Wie schon in vielen Threads erwähnt, halte ich für total gesund, einfach mal zu erzählen, auch Dampf abzulassen...aber wenn dann mal ein anderer User darauf hinweist, dass man selbst auch Verantwortung für die Misere trägt, wird dieser User nicht selten in die Ecke Moralapostel oder giftige betrogene Ehegattin gedrängt (natürlich ist es nicht immer so einfach. Ich übertreibe, um es anschaulich zu machen). Und das ist es, was mich stört. Mehrmals wurden hier Angriffe oder moralinsaures Gift heraus gelesen, wo ich es nicht wahrnahm.
Jeder Hinweis auf Eigenverantwortung wird sofort vehement von sich gewiesen.

Zitat:
Damit ich als die "Überlegene" aus der Affäre aussteigen konnte, denn als Unterlegener kann man das nicht, es geht einfach nicht.


Hm, das bezweifle ich. Warum sollte man nicht auch als Unterlegene aus einer Affaire gehen können?- so beschi*** es sich natürlich anfühlt.
Ich denke schon, dass es geht, nur will man diese Niederlage und Ohnmacht natürlich ungern in Kauf nehmen. Ich bin jedenfalls schonmal als zunächst gefühlt unterlegene aus einer Beziehung gegangen.
Vielleicht liegt hierin sogar eine Grundmotivation, den Affairenmann nicht loszulassen? Man hat schon so viel gekämpft und will einfach nicht verlieren?
Vielleicht kann es sogar ein gutes Lernprogramm sein, mal zu verlieren?

Zitat:
und das ist ja das, was ich und viele andere hier den AM vorwerfen, tut es nicht, weil er eben egoistisch ist. Er wäre der einzige, der das rigoros beenden könnte (und müsste!). Dann könnte die AF, die Unterlegene, sich mit ihrem Liebeskummer abfinden und das Ganze verarbeiten, wie bei jeder normalen Trennung auch. Aber es sind ja die AM, die immer wieder ankommen, die jammern, die wehklagen, die sich anklammern, die nicht loslassen wollen. Obwohl sie es müssten und vor allem auch als einzige KÖNNTEN! Das ist doch die Crux an der Sache.


aus in vorigen Beiträgen erwähnten Gründen kann ich das nicht so einseitig sehen.
Nein, gerade die verliebten Affairenmänner befinden sich emotional ebenfalls in einer verzweifelten Position und ich sehe nicht mehr oder weniger Egoismus als auf Seite des unbebundenen Affairenteils.
Und demzufolge, was Du im obigem Absatz schreibst, sind wieder nur die gebundenen Affairenpartner die einzig Verantwortlichen und auch die einzigen, die imstande sind, die Situation zu verändern. Damit machst Du ja alle ungebundenen Affairenleutchen zu verantwortungslosen und somit ohnmächtigen Menschen. Das ist doch Wahnsinn Kätzchen. So einseitig ist nie.

Zitat:
Und wenn sie auf diesem Weg jetzt gerade am Pfosten "Mein Ex ist ein Oberar... und ich bin stinksauer auf ihn" ist, dann ist sie da halt gerade. Der Pfosten steht wohl auf jedem Trennungsweg irgendwo rum, da gehen wir alle dran vorbei Mr. Green Und irgendwann kommt der nächste Pfosten. Und so weiter. Aber sie ist auf dem Weg, meiner Meinung nach.


ähnliches schreibe ich ja auch oft. Ist auch richtig. Dennoch ist ja die Frage, was danach bleibt: Einsicht, wie es so weit kommen konnte? Oder aber die Ansicht, man wurde nur verar***, ist Opfer, grenzenlos enttäuscht, werde nie wieder vertrauen? Irgendwann ist der Schmerz wohl vorbei aber wenn so eine Haltung das Resultat eine Affaire ist, finde ich das katastrophal für die Betroffenen und es ist mMn nur möglich, wenn man nicht seine Verantwortung an alledem mit einbezieht.

Will auch echt nicht weiter stören aber mir schien es doch blöd, hier reinzuplatzen und dann nicht mehr auf die Reaktionen meines Beitrags zu reagieren.

x 1 #13587


B
Aber. Ysabell, wenn ich hier zum Beispiel schreibe.
Ich glaube, ich kann nie wieder vertrauen, dann ist das keine Opferhaltung.
Es ist mein momentanes Empfinden.

Ich glaube so mancher schreibt hier im Schmerz anders als er es ein halbes Jahr später mit etwas Abstand tun wird.

Vielleicht vertraue ich irgendwann wieder.
Im Moment ist mein Gefühl aber..Nie wieder.

Tatsächlich habe ich zwischenzeitlich auch zu meinem AM wieder mehr Vertrauen gewonnen gehabt, nachdem ich schon der Meinung war, das könne ich nicht mal ansatzweise zurück gewinnen.

Es begann ganz langsam zu wachsen.
Nun, er hat es nicht wachsen lassen, sondern aufs Neue zerstört.

x 1 #13588


T
@frischgeföhnt

Die EF weiß offiziell natürlich nichts von seinen Eskapaden, aber ich denke dass sie schon was vermutet, vielleicht sogar doch auch weiß. Nur sie ist von einem anderen Kulturkreis, und von daher wohl eher nicht so eine die leicht in die Tasten haut, wenn du verstehst was ich meine.
Asiatinen, sind eher so erzogen dass sie den Mann dienen, und von daher vermute ich dass sie auch deswegen bei ihm bleibt, immerhin sind Kinder vorhanden, die aber schon beinahe Erwachsennsind

x 1 #13589


Konrad
@Maus89
Zitat:
weil ich mir nicht vorstellen konnte, ohne ihn leben zu müssen.

Das hast Du 4 Jahre mitgemacht, wie Fürchterlich. Ich habe nur ein Jahr bewußt gehofft und habe dann soviel terror
veranstaltet das Sie abgehauen ist. Ich wollte es einfach aussitzen, konnte es aber nicht. Soviel kraft wie Du hatte ich einfach nicht. Die Nachwirkungen aus nur einem Jahr sind schon eminent Gravierend was das Selbstbewustsein anbelangt.

x 2 #13590


A


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