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Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

S
@Kaetzchen

dein "armer" fleißiger Handwerker. Kopf kratzen
Der hatte durch dich mal wieder Frühlingsgefühle und du willst ihm gleich ne angebliche "Ehefrau" aufs Auge drücken. geschockt

Ja, so sind wir A.ffären Mädels halt, nach unseren gemachten miesen Erfahrungen. Übervorsichtig und immer auf der "Hut".
Du hast zusätzlich noch, durch deine umfangreichen Recherchen für deine Bücher, ne Portion mehr Misstrauen in dir.
Weißt, wo der Hase langläuft und jetzt ist es nur ein ganz liebes Häschen, dass nur mal vorsichtig schnuppern wollte.

Auf jeden Fall hat er sich einen Kaffee bei dir verdient lustig

#14026


Ema
Zitat von Dummda2:
Zitat von Ema:
@kätzchen

Geduld und Mut - da sagste was!

Ich will so einen Schlag in die Kniekehlen echt nie wieder abkriegen.
Andererseits aber auch nicht verbittert oder übermisstrauisch durchs Leben rennen. Auf keinen Fall.

Im Moment muss ich das Ganze aber überhaupt erstmal richtig überwinden.

Habe ein irres Glück, dass der Mensch im Moment die Füße stillhält und meinen Wunsch nach Kontaktabbruch respektiert.
Würde er sich jetzt echt ins Zeug legen, ich weiß nicht ob es mir gelänge, nicht wieder drauf reinzufallen. Trotz allem, was ich jetzt weiß.
Er hat ja in meiner Psyche einen 'Anker' gesetzt - dagegen kommt man mit aller Ratio nur sehr schwer an.
(Ich vermute, er hat zumindest deutliche Züge von Borderline und was das anrichtet, weißt du vermutlich... ).

Hast du da zufällig Tipps?
Wie man sich notfalls selbst in den Kohlenkeller sperrt?

zwinkern


wehre dich nicht nach außen, sondern stärke Dich von innen. Deine Aufmerksamkeit, lenkt deine Energie. Schaust Du auf Dich, auf Deine Stärken, dann werden sie zunehmen. Schaust Du auf Deine Angst und Schwäche, dann werden die stärker. das ist kein Esoterischer Kram, sondern wissenschaftlich belegt. Setz Dich in einem Vortrag übe rRückenleiden im Altersheim. Was glaubst Du, wie wirst Du Dich danach fühlen?


Ja, Dummda, sehr richtig. Diese Geschichte hat mich extrem auf mich selbst zurückgeworfen.
Ich bin echt dran.

Aber noch bin ich nicht sonderlich stabil. Das merke ich deutlich.
Der Wiederaufbau, die Reorganisation meiner selbst, das Erkennen und Verarbeiten von Schwachpunkten und der Aufbau (wahrer) Stärken - das alles braucht unter anderem Zeit.

Und im Moment hoffe ich einfach, dass er es nicht schafft wieder einzuhaken, bevor ich stabiler bin.

x 3 #14027


A


Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

x 3


K
Zitat von Santosha1951:
@Kaetzchen

dein "armer" fleißiger Handwerker. Kopf kratzen
Der hatte durch dich mal wieder Frühlingsgefühle und du willst ihm gleich ne angebliche "Ehefrau" aufs Auge drücken. geschockt

Ja, so sind wir A.ffären Mädels halt, nach unseren gemachten miesen Erfahrungen. Übervorsichtig und immer auf der "Hut".
Du hast zusätzlich noch, durch deine umfangreichen Recherchen für deine Bücher, ne Portion mehr Misstrauen in dir.
Weißt, wo der Hase langläuft und jetzt ist es nur ein ganz liebes Häschen, dass nur mal vorsichtig schnuppern wollte.

Auf jeden Fall hat er sich einen Kaffee bei dir verdient lustig


Oh ja Glücklich Sobald ein Mann das Handy mit aufs Klo nimmt, mach ich sofort Schluss rofl

x 4 #14028


E
Bei allem Vertrauen in mich selber.
und ich habe in jeden Abgrund geschaut. Schonungslos. So hat es doch tiefe Narben hinterlassen.
Sie wachen über mich. Aber mein Vertrauen in andere Menschen lässt sich nicht mehr herstellen.

Ob es für oder schlecht ist?
Es ist so.

x 5 #14029


WhosThatGirl
Zitat von Kaetzchen:
Oh ja Glücklich Sobald ein Mann das Handy mit aufs Klo nimmt, mach ich sofort Schluss rofl


Mr. Green
Wir könnten beim nächsten Mal aber auch durch die Tür die Frage stellen, was die Statistik zum Stehen oder Sitzen bei Google auswirft...
Und ob er das Ergebnis zu dieser Studie seinem Kumpel soeben per WA übermittelt...

x 5 #14030


D
Zitat von frischgeföhnt:
Bei allem Vertrauen in mich selber.
und ich habe in jeden Abgrund geschaut. Schonungslos. So hat es doch tiefe Narben hinterlassen.
Sie wachen über mich. Aber mein Vertrauen in andere Menschen lässt sich nicht mehr herstellen.

Ob es für oder schlecht ist?
Es ist so.

Wenn es für dich okay ist, dann lass es so. Wenn nicht, dann hast du ggf. nicht richtig geschaut

#14031


S
Zitat von Dummda2:
Vertrauen in die anderen, fängt bei einem selber an. Um das zu ermöglichen, muss man sich mit dem eigenen (Fehl-) verhalten auseinandersetzen und Verantwortung übernehmen. Hinderlich sind die "Mantramässigen" Auseinandersetzungen über "was hat der AM gesagt, getan, etc.". Gewiss ist es sehr praktisch, wenn man alle Schuld und Schlechte auf den AM schiebt. Auch die Versuche das eigene Handeln und die Konsequenzen zu ignorieren ist zunächst hilfreich (für die EF bin ich nicht verantwortlich, ich wußte nichts, ich habe ihn geliebt, etc.).

Aber nur der Blick in einen selber kann zu Vertrauen führen. Nur wenn ich mir vertraue, kann ich anderen vertrauen. Kein anderer Mensch auf der Welt kann uns das Gefühl von Vertrauen schenken.


@Dummda2 zwinkern

mein Vertrauen in mich selbst und auch in andere Menschen war stets sehr groß. Ich habe mich auch schon viele Jahre vor meiner A.ffäre mit dem eigenen (Fehl)- Verhalten meines Lebens auseinander gesetzt.
Niemals habe ich versucht, einem anderen Menschen Schuld für mein Fehlverhalten in die Schuhe zu schieben. Sondern diese Schuld immer bei mir gesucht.......und auch gefunden. Ich habe mich praktisch selbst analysiert.

Nur ist es nicht so, dass, wenn ich mir vertraue, ich auch anderen vertrauen kann.
Das habe ich ja nun feststellen müssen.

Und ignoriert habe ich, nachdem mein Vertrauen in einen Mann missbraucht wurde, die Gefühle der EF, mein Handeln und meine Konsequenzen auf keinen Fall.

Ich finde auch nicht, das es hinderlich ist, wenn ich mich während der Aufarbeitung so eines Lügengeflechts, mit dem was mein AM gesagt, getan oder gedacht hat, beschäftige. Das gehört für mich dazu, um überhaupt einen Absprung zu schaffen.

Ein ganz gehöriges Maß an Verantwortung schiebe ich allerdings in jeder A.ffäre dem gebundenen AM zu. Ich bin nicht in der Lage eine Ehe, von der ich gar nicht weiß, dass sie existiert, zu kitten.
Ich muss einem Menschen, mit dem ich eine Beziehung eingehen möchte, vertrauen können, dass er mir die Wahrheit über sich sagt.

Wenn er das "versäumt" bin ich nicht verantwortlich an seiner eigenen Misere oder der, der EF. Da muss ein AM dann schon selber mal in sich gehen und die Verantwortung für seine Ehe übernehmen.

x 1 #14032


S
Zitat von Ema:
Neben seiner Am-Zerrissenheit hat er schon deutliche Züge, die auf Borderline hinweisen. Zum Beispiel sein ständiges Hochrisikoverhalten.
Vor allem aber habe ich mich in dem wiedererkannt, was solche Menschen in einem anderen anrichten können.
Zum Beispiel habe ich zum Teil das unerklärliche Gefühl gehabt, meine Gefühle nicht mehr von seinen trennen zu können. Ich habe etwas gefühlt, was mir selbst irgendwie fremd vorkam. Oder habe zum Teil dieses Hochrisikoverhalten ohne es zu wollen übernommen. Bin zum Beispiel viel zu schnell Auto gefahren, schaue aufs Tacho und denke: ach du sch., was

Zitat von Ema:
Oder dieser komplette Nebel, diese totale Desorientierung,


@Ema

das Seltsame in unserem Fall, war, dass er mir mal sagte, "meine Therapeutin sagte, du hättest wahrscheinlich eine Borderline Erkrankung".
Ich habe mal gelesen, wie ich mich seinetwegen mit Persönlichkeitsstörungen befasst habe, dass man nur genau zuhören muss, was der Partner einem unterstellt, dann weiß man, was er selber für Probleme hat.

Außerdem hatte ich, wie ich mit ihm sehr oft zusammen war, dieses teilweise Hochrisikoverhalten auch angenommen.
Ich bin das erste Mal mit dem Wagen auf der Autobahn gefahren, freie Strecke, und er feuerte mich regelrecht an "Stoff" zugeben.
Bin damals mit 240kmh gefahren und habe in dem Moment seine eigene Euphorie geteilt.
War wie fliegen und ich fand das auch noch toll.

Ebenso erging es mir mit dieser totalen Desorientierung und dem kompletten Nebel, wodurch ich dann aber mal zur Besinnung kam und eine Ahnung hatte, was mich dazu treibt. Diese Gefühle eines anderen anzunehmen und die teilweisen Mindgames waren später für mich beängstigend.

x 1 #14033


Ema
Zitat von Santosha1951:
Zitat von Ema:
Neben seiner Am-Zerrissenheit hat er schon deutliche Züge, die auf Borderline hinweisen. Zum Beispiel sein ständiges Hochrisikoverhalten.
Vor allem aber habe ich mich in dem wiedererkannt, was solche Menschen in einem anderen anrichten können.
Zum Beispiel habe ich zum Teil das unerklärliche Gefühl gehabt, meine Gefühle nicht mehr von seinen trennen zu können. Ich habe etwas gefühlt, was mir selbst irgendwie fremd vorkam. Oder habe zum Teil dieses Hochrisikoverhalten ohne es zu wollen übernommen. Bin zum Beispiel viel zu schnell Auto gefahren, schaue aufs Tacho und denke: ach du sch., was

Zitat von Ema:
Oder dieser komplette Nebel, diese totale Desorientierung,


@Ema

das Seltsame in unserem Fall, war, dass er mir mal sagte, "meine Therapeutin sagte, du hättest wahrscheinlich eine Borderline Erkrankung".
Ich habe mal gelesen, wie ich mich seinetwegen mit Persönlichkeitsstörungen befasst habe, dass man nur genau zuhören muss, was der Partner einem unterstellt, dann weiß man, was er selber für Probleme hat.

Außerdem hatte ich, wie ich mit ihm sehr oft zusammen war, dieses teilweise Hochrisikoverhalten auch angenommen.
Ich bin das erste Mal mit dem Wagen auf der Autobahn gefahren, freie Strecke, und er feuerte mich regelrecht an "Stoff" zugeben.
Bin damals mit 240kmh gefahren und habe in dem Moment seine eigene Euphorie geteilt.
War wie fliegen und ich fand das auch noch toll.

Ebenso erging es mir mit dieser totalen Desorientierung und dem kompletten Nebel, wodurch ich dann aber mal zur Besinnung kam und eine Ahnung hatte, was mich dazu treibt. Diese Gefühle eines anderen anzunehmen und die teilweisen Mindgames waren später für mich beängstigend.


Hat deiner auch so Züge?
Hatte ich bislang gar nicht mitbekommen.

Mir geht's hier auch gar nicht drum, jemanden in irgendeiner Form zu pathologisieren, um besser dazustehen und die Verantwortung schöner abschieben zu können - dir vermutlich auch nicht.

Mir hat das Nachlesen trotzdem ziemlich geholfen, weil es mir Erklärungsansätze für Phänomene gegeben hat, die ich zuvor überhaupt nicht einordnen konnte und die mich völlig verwirrt und demontiert zurückgelassen haben.

Die große Frage für mich ist jetzt natürlich, warum so jemand so wunderbar bei mir andocken konnte.
Erste (und zweite) Ideen hab ich allerdings schon zwinkern

x 1 #14034


S
@Ema

wir hatten doch ab und zu darüber gesprochen, weißt du das noch?
Ich war ja ne Zeit im NarzThread, weil ich wegen der Symptome von einer NPS ausgegangen bin. Da ich natürlich keine Diagnosen stellen kann und mir das auch nicht anmaße, habe ich mich monatelang mit der Persönlichkeitsstörung Narzissmus beschäftigt.
Ich habe mehrere dicke Aktenordner damit voll.

Hatte dann auch Kontakte zu anderen Partnern von diagnostizierten Narz. Die Symptome passten alle. Daraufhin habe ich die KS eingefordert. Wollte damit nichts zu tun haben. Das war mir zu krass.
Bin dann aber aufgrund seiner MRT Untersuchung, davon abgekommen, habe es verdrängt und gedacht, diese teilweisen Störungen kommen durch eine andere psychische Erkrankung. (er hat ja diese Ablagerungen im Gehirn, die das evtl. auch auslösen können)

Nur wenn ich von Borderline höre und lese, dann passt das auch alles wieder. Eben gerade dieses Hochrisikoverhalten, Suizidversuche, usw.

Und da ich das in einen Fachbuch gelesen habe, dass ich genau hinhören sollte, was mir unterstellt wird von ihm, ist seine eigene Erkrankung und er projiziert das nur auf mich in diesem Fall.

Ich würde das bei meinem AM so beschreiben, dass er pathologische narzisstische Anteile und Borderline Anteile in sich trägt.

#14035


R
Es können ja viele Gründe dazu führen, dass jemand nie verantwortlich ist und alles auf einen oder alle anderen abschiebt.

Lieblose oder unklare Erziehung,
Generell jede Selbstwertproblematik, etc.

Von daher ist es fast egal, was die Gründe dafür sind oder wie man es nennt.

Schwierig ist es mit solchen Persönlichkeiten so oder so.
Und passiv oder aktiv aggressiv sind sie auch alle mehr oder weniger.
Positive Veränderungen sind kaum zu erwarten weil fragile Persönlichkeiten sich aus gutem Grund kaum verändern.

x 2 #14036


V
Ihr Lieben, ich möchte mich kurz mal einklinken. Ich kann euch sehr gut verstehen, ich bin genauso auf der Suche nach den Gründen für verschiedene Verhaltensweisen bei meinem AM wie ihr. (Ich merke gerade, das "Ex" davor zu setzen fällt gerade wieder schwer …)
Bedingt hilft das auch um dies oder das besser zu verstehen. Aber bitte, bitte, und das meine ich wirklich nicht böse, seid vorsichtig mit "privaten Diagnosen". Es fällt mir immer wieder auf, dass das hier sehr weit verbreitet ist. Mir hat hier jemand quasi im Vorbeigehen ein Stockholmsyndrom bescheinigen wollen. Ich finde, das geht zu weit. Auch "Dignosen", die die Männer (AM) betreffen, auch wenn man sie sehr gut kennt. Ich will nur darauf aufmerksam machen, dass man da echt Vorsicht walten lassen sollte. Ein Laie erkennt quasi in jeder Beschreibung einer Persönlichkeitsstörung Merkmale, die scheinbar zutreffen. Das liegt daran, dass die menschlichen Wesenszüge Grundlage sind, die in Extreme schwappen können.
Alleine schon die Affäre aber an sich bringt wohl unsere seltsamsten oder manchmal auch abgründigsten Verhaltensweisen mit sich. Darauf würde ich Verschiedenes zurückführen und das macht die ganze Sache auch in der Verarbeitung so heftig.

x 5 #14037


E
Zitat von Vya:
Alleine schon die Affäre aber an sich bringt wohl unsere seltsamsten oder manchmal auch abgründigsten Verhaltensweisen mit sich. Darauf würde ich Verschiedenes zurückführen und das macht die ganze Sache auch in der Verarbeitung so heftig.


Stimme völlig zu. Selten stand ich so völlig neben mir.

x 2 #14038


K
Zitat von Vya:
Ihr Lieben, ich möchte mich kurz mal einklinken. Ich kann euch sehr gut verstehen, ich bin genauso auf der Suche nach den Gründen für verschiedene Verhaltensweisen bei meinem AM wie ihr. (Ich merke gerade, das "Ex" davor zu setzen fällt gerade wieder schwer …)
Bedingt hilft das auch um dies oder das besser zu verstehen. Aber bitte, bitte, und das meine ich wirklich nicht böse, seid vorsichtig mit "privaten Diagnosen". Es fällt mir immer wieder auf, dass das hier sehr weit verbreitet ist. Mir hat hier jemand quasi im Vorbeigehen ein Stockholmsyndrom bescheinigen wollen. Ich finde, das geht zu weit. Auch "Dignosen", die die Männer (AM) betreffen, auch wenn man sie sehr gut kennt. Ich will nur darauf aufmerksam machen, dass man da echt Vorsicht walten lassen sollte. Ein Laie erkennt quasi in jeder Beschreibung einer Persönlichkeitsstörung Merkmale, die scheinbar zutreffen. Das liegt daran, dass die menschlichen Wesenszüge Grundlage sind, die in Extreme schwappen können.
Alleine schon die Affäre aber an sich bringt wohl unsere seltsamsten oder manchmal auch abgründigsten Verhaltensweisen mit sich. Darauf würde ich Verschiedenes zurückführen und das macht die ganze Sache auch in der Verarbeitung so heftig.


Das möchte ich mal ganz dick und fett unterschreiben! Und überhaupt - ein bisschen psycho sind wir ja alle zwinkern

Jeder, und zwar ausnahmslos jeder Mensch hat narzisstische, psychopathische, manisch-depressive, soziopathische ..... Züge. Und obendrauf noch ein paar Neurosen. Jeder. Sie werden aber erst dann zur Persönlichkeitsstörung, wenn sie alles andere überwiegen. So viele Narzissten, wie man hier und in anderen Foren, in denen über Trennung geredet wird, angezeigt bekommt, gibt es definitiv nicht auf der Welt Glücklich
Aber nach einer Trennung neigen viele Menschen dazu, dem/der Ex alle möglichen Störungen anzudichten. Hat mein Ex-Mann auch gemacht, so sehr, dass ich irgendwann bei meiner Therapeutin saß und sagte: ich glaube, ich bin ein narzisstischer und histrionischer Soziopath mit einer Borderline-Störung.
Ich hatte zig Bücher zu diesen Dingen gelesen und mich überall ein bisschen wiedergefunden.
Sie hat schallend gelacht und meinte: Leider nicht, sonst würden wir uns noch jahrelang treffen können, und zwar mindestens wöchentlich. Sie sind einfach nur eine Frau mit einer kleinen Anpassungsstörung nach einer Lebenskrise.

So. Meine Abgründe sind total normal. Und ich will die behalten, ich will ja kein oberflächliches, langweiliges Gewässer werden Mr. Green

x 2 #14039


V
Zitat von frischgeföhnt:
Stimme völlig zu. Selten stand ich so völlig neben mir.


Eben, noch nie war ich so "verrückt" wie in dieser Zeit. Noch nie hat mich eine Beziehung zu einem anderen Menschen so an den Rand des psychisch ertragbaren gebracht und war gleichzeitig so wunderbar. Bittersüßes Gift sozusagen. Ich hatte keine Ahnung, in was ich da reingerate. Keine. Absolut null. Nie mehr, nie mehr, will ich das erleben. Und weil ich jetzt weiß, was das alles bei mir angerichtet hat, bin ich auch so konsequent mit der Kontaktsperre. Die Angst da wieder hineinzugeraten ist einfach zu groß. Ein zweites Mal pack ich das nicht.

x 2 #14040


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