Zitat von Ema:
Ach was? Interessant!
Ist das so? Gibt's da Erfahrungswerte? Die haben in ihrer Hauptbeziehung in der Regel eine unterlegene Rolle?
Na, das erklärt ja einiges...

[/quote]
Sehr, sehr viele, ja. Gerade Männer, die in ihrer Hauptbeziehung in die dauerhafte Unterlegenenrolle gefallen sind, suchen sich eine Affäre. Eben zum Ausgleich, weil sie ja schon spüren, dass ihnen die Beziehung so, wie sie ist, nicht gut tut (Männer fühlen sich in einer Beziehung am wohlsten, wenn sie dauerhaft leicht (!) überlegen sind, und für Frauen verliert ein dauerhaft leicht (!) überlegener Mann zumindest seine s. Anziehung nicht

, und dann suchen sie sich eine Affäre, in der sie der Überlegene sein können. Und schon ist das psychische Gleichgewicht wiederhergestellt (und die Hauptbeziehung damit auch nebenbei stabilisiert

- denn sonst wäre die auf Dauer wegen Verlustängsten, permanenter Unterordnung und Konfliktvermeidung auch nicht aushaltbar).
Die andere Seite sind Männer, die permanent die starke Überlegenenrolle haben in ihrer Beziehung, denn dann verliert die Partnerin ihre s. Anziehung auf den Mann und er sucht sich den S. auswärts.
Letztlich ist eine Affäre also wohl in den allermeisten Fällen das Ergebnis einer nicht mehr vorhandenen Augenhöhe. Manchmal ist die wirklich schon seit Jahren festgefahren, manchmal auch nur temporär (eine typische Beziehungskrise halt, es reicht ja oft schon so was wie Arbeitslosigkeit, Kind/Schwangerschaft oder so aus, um die Augenhöhe ins Wanken zu bringen, und gerade in solchen Phasen kommen Affären gehäuft vor).