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Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

H
Mein EXAM ist beruflich super erfolgreich, dabei muss ich gestehen, nie abgehoben. Er hält Reden vor 200 Leuten, ganz easy.
Hört man aber, wie er mit seiner LG am Telefon redet verfällt er sofort in die "Klein-Jungen" Tonlage.
Richtig gruselig.

Wie man sich bettet, so liegt man. Gilt nicht nur für AMs.....auch für AF....leider.

#14131


H
Zitat von Angestellte88:
Guten morgen... gähnen Kaffee

Ist das wirklich so mit der Unterlegenen/'Überlegenenrolle?!
Ich habe da nun eine ganze Zeit intensiv drüber nachgedacht und versucht parallelen bei meinem AM zu finden.
Er ist in seinem Beruf sehr erfolgreicher Teilhaber einer Kanzlei, sportlich sehr aktiv und ebenfalls im Turniersport erfolgreich und Mannschaftsführer. Ich glaube auch, dass er zu Hause die meiste Zeit den Ton angibt.
Ich habe ihn als Mann kennen gelernt der weiß was er will und sich das gerne auch nimmt, in jeder Hinsicht, was mir immer sehr zugesagt und gefallen hat. Halt endlich mal ein richtiger Kerl.
Soweit ich weiß ist seine LG auch eher eine sehr ruhige und zurückhaltende, schon fast schüchternde Persönlichkeit, das komplette Gegenteil von mir. Da frage ich mich wie das passen soll Kopf kratzen


Die "Demontage" der eigenen Persönlichkeit geschieht sukzessive.
Das bekommt man zunächst gar nicht mit.
Irgendwann steht man dann da und ist zu einem Menschen geworden, der man nie sein wollte.

#14132


A


Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

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G
Das passiert zwangsläufig bei mangelnder Selbstreflektion. Weit verbreitet dieser Tage.

#14133


Angestellte88
Zitat von Gast08152:
Das passiert zwangsläufig bei mangelnder Selbstreflektion. Weit verbreitet dieser Tage.


In Bezug auf wen?

#14134


G
Hanna111 schreibt:

Zitat von hanna111:
Irgendwann steht man dann da und ist zu einem Menschen geworden, der man nie sein wollte.


Ich glaube das passiert nur Menschen, die nie gelernt haben zu reflektieren.

x 2 #14135


K
Angestellte, Du hast das leider auch noch nicht verstanden. Die Rolle in einer Beziehung hat nix mit dem sonstigen Leben zu tun! Der Vorstandsvorsitzende von Pfizer kann in einer Beziehung mit der Putzfrau durchaus der Unterlegene sein zwinkern

Hauptmerkmal dieser Rollenverteilung: der S.
Der, der weniger S. will vom Partner, ist überlegen. Der Überlegene empfindet immer deutlich weniger s. Anziehung als der Unterlegene.

In dem Film "alles, was Sie schon immer über S. wissen wollten ..." von Woody Allen geht es in einer Episode auch darum Smile

#14136


Angestellte88
@Kaetzchen dann werde ich es auch nie verstehen, weil es mir nicht hauptsächlich um S. geht.
Es ist schön, dass es ihn gibt und dass wir ihn haben, aber das ist nicht der Mittelpunkt des Ganzen.

x 1 #14137


Konrad
Guten Morgen.

#14138


NovaScotia
Ich kann das, was @kätzchen beschrieben hat zumindest bei meinem (mehr oder weniger) Ex-AM ziemlich unterstreichen. Und habe das auch schon vor Jahren immer mal wieder mitbekommen, dass er eigentlich die berühmte "große Klappe" hat - aber in Punkto Beziehungen eher derjenige ist, der sich "duckt".

Auch wenn unsere Affäre zum Glück etwas anders gelagert war (keinerlei Trennungs- und Liebesversprechen, Kontakt zwar häufig aber im Grunde kaum ausserhalb der Arbeitszeit, ich führe mein Leben weiterhin mit Hobbies, Freundschaften usw. fort) konnte ich doch an mir die ein oder andere Veränderung feststellen. Wie auch einige Vergleiche zu dieser Affäre finden.

Wir kennen uns 24 Jahre, vor 16 Jahren (wir waren beide Single) hatten wir eine kurzes Techtelmechtel - nur das ich ziemlich schnell aus diversen Gründen einen Rückzieher gemacht habe. Daher sind wir auch nicht im Bett gelandet. Nichts desto Trotz hat er im Prinzip immer wieder von der Geschichte angefangen. Bis ich dann letztes Jahr (leider) dem Ganzen erlegen bin. War/Ist ein Fehler, ganz klar. Gerade unter den jetzigen Voraussetzungen.

Auch wenn mal kurzweilig Gefühle bei mir aufkamen, konnte ich die inzwischen doch wieder bändigen. Und ich bekomme mit, wie das dem Herren doch irgendwie zu schaffen macht - ist aber nicht meine Baustelle.

Aber genau aus diesen Gründen, kann ich dieses "Über-/Unterlegenprinzip" ziemlich gut nachvollziehen. Denn ich kann da einiges von ableiten. Interessantes Thema.

#14139


G
Es gibt immer Situationen/Kontexte in denen man sich dem Partner über-/unterlegen fühlt. Das wechselt oft hin und her. Meines Erachtens völlig normal und in gewissem Rahmen auch gesund.

x 1 #14140


S
Zitat von Konrad:
@santosha
Wird er den ordendlich Versorgt, also was die Mast anbelangt. Wenn er nur Silo bekommt , solltest Du vielleicht Kraftfutter
Beifüttern. Ich lach mich schief, dieses Kerlchen würde ich gerne mal sehen. Und viel Flüssigkeit nachfüllen, is klar, ne.


@Konrad

Hi Konrad,

Humor hast du ja und ich musste, obwohl die ganze Angelegenheit schon eher sehr traurig ist, richtig lachen über deinen "Ernährungsvorschlag".
Wir können es ja mal seiner A.lk EF zur Info weiterreichen, dann gibt es außer Wodk. wenigstens noch Kraftfutter. Nur leider kocht die seit Jahren nicht mehr. Wird alles bestellt (Fertigfutter) oder er muss an den Herd.

LG

x 1 #14141


S
[quote="susannes-2016"]Hallo Santosha,

bin selber suchtkrank, aber seit 10 Jahren trocken. Das, was ich gelernt habe, ist, dass es bei Sucht und Beziehung immer 3 Parteien gibt. Dich, deine Affäre, und das Suchtmittel, also eine Dreiecksverbindung. Das kostet unglaublich viel Kraft, weil diese Sucht, gebraucht zu werden (ich nenne sie so) unglaublich hartnäckig sein kann.

Wie und wo siehst du dich denn emotional. Hast du selber Abhängigkeitstendenzen (er kommt ohne mich nicht aus ....?).

Die Beiträge von Kätzchen finde ich einfach nur spitze. Nicht nur, um aus der Unterlegenen-Rolle herauszukommen, sondern auch, damit du für dich selber freier wirst.

LG. Susanne

@susannes-2016

Liebe Susanne,

Sucht, Co Abhängigkeit, bei uns ein Thema, was sich jetzt seit fast zwei Jahren durch diese A.ffäre schleppt.
Es wurden viele Posts hier im Thread darüber geschrieben, ich habe mich mehr oder weniger hier emotional völlig geöffnet um selbst zu verstehen.
Nur kann ich das jetzt hier für dich nicht nochmal wiederholen. Nur ganz kurz zu deiner Frage......
Kennengelernt in einer SHG f. Depressionen (wir haben uns verliebt, gaben uns den nötigen Halt um überhaupt weiterzumachen)
Wir hatten wieder Spaß am Leben.

Er hat eine Alk.abhängige EF mit Zwangserkrankung, jahrelang die Wohnung nicht verlassen, aber trotzdem anscheinend die Überlegene in der Beziehung. Bekommt keine ärztliche Hilfe weil sie nicht will, verwahrlost so langsam, er versorgt sie noch mit A.lk, ist ihr irgendwie hörig, seit über 10 Jahren keinen körperlichen Kontakt mehr. Sie lässt das nicht zu. Er ist p.or.noabhängig.

Ich lebe alleine, mein EM ist seit fünf Jahren, nach langer häuslicher Pflege durch mich, in einem Pflegeheim wegen mehrerer Hirninfarkte. Schwerstpflegefall

Ich bin Betreuerin meines Mannes und hatte Abhängigkeitstendenzen (Helfersyndrom) nach der Krankheit, konnte mich daraus durch Therapie lösen. Dadurch bin ich in der Lage wieder Gefühle einem anderen Menschen gegenüber zu empfinden.

Mein AM und ich wir brauchen uns gegenseitig, nur schafft er es nicht, seine Ef ärztlich versorgen zu lassen, damit ihr mal wieder ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden kann. Irgendwie braucht er ihre Dankbarkeit, oder Dominanz...? Ich weiß es nicht.
Sie fühlt sich in ihrer Rolle wohl auch ganz wohl, er tut was sie will.
Und große Erwartungen an ihr Leben hat sie sowieso nicht mehr.
Solange er nur eine A.ffäre hat, die sie noch beeinflussen kann, halten sich ihre Wutausbrüche in Grenzen. Nur unsere Liebe, die dann später deutlich wurde, hat sie nicht hingenommen. Sein Ausbruch aus dieser Ehe, den wollte sie mit aller Macht verhindern.

Hat sie ja auch geschafft. Er sagt öfter, wäre X nicht mehr da, dann hätten wir eine glückliche Beziehung.
Die Ehe wird durch mich stabilisiert. Die Aggressionen und Wut seinerseits werden reduziert und das Leben bei denen Zuhause wird ruhiger.

Er beruft sich immer auf seine Verantwortung ihr gegenüber und die lange Ehezeit. Er spricht auch von Co Abhängigkeit.

Anfangs wollte er mit mir eine gemeinsame Wohnung beziehen. Wir verbrachten fast ein Jahr unsere gesamte Freizeit miteinander, fuhren nach Berlin und unternahmen viel zusammen. Unser Leben fand in meiner Wohnung statt.
Dann plötzlich der Cut von ihm von einem Tag auf den anderen.
Einmal in der Woche treffen wir uns, so wie es zwischen den beiden abgesprochen wurde.. Sie genehmigt es schweren Herzens, um ihn nicht ganz zu verlieren. Er tut alles für mich, sorgt dafür, dass es mir gut geht. Er kommt ohne mich nicht aus, ja, das ist richtig. Er redet oft von Suizid. Wenn es mich nicht mehr geben würde, wäre er verloren (so sagt er es)

Ich habe mehrere Male eine Trennung von ihm vorgenommen. Wir sind immer wieder zusammengekommen.
Nur komme ich in der Zwischenzeit mit meinem Leben nicht mehr zurecht.

LG
Santosha

#14142


Angestellte88
@Santosha1951

Das tut mir so unendlich leid was dir widerfahren ist.
Ich stelle mir das schrecklich vor, praktisch wie ein normales und glückliches Paar bereits auf eine Art "zusammen" zu wohnen und dann...Zack! Von Heute auf morgen einfach alles vorbei?! Ich finde das unbegreiflich.
Aber das wird aufgrund seiner kranken Psyche sein.

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S
Zitat von Angestellte88:
Das tut mir so unendlich leid was dir widerfahren ist.
Ich stelle mir das schrecklich vor, praktisch wie ein normales und glückliches Paar bereits auf eine Art "zusammen" zu wohnen und dann...Zack! Von Heute auf morgen einfach alles vorbei?! Ich finde das unbegreiflich.
Aber das wird aufgrund seiner kranken Psyche sein.


@Angestellte88

ja, man kann es nicht fassen, dass von heute auf morgen so plötzlich alles vorbei ist. Das gesamte Leben ist nicht mehr so, wie es war. Wir waren ja verheiratet und hatten noch viel vor. Waren wirklich sehr glücklich miteinander.
Das ist jetzt 11 Jahre her. Solange war ich auch alleine.

Das Thema, was du jetzt angesprochen hast, ist die kranke Psyche meines AM, der ja erst wesentlich später in mein Leben kam.
Unter dieser Voraussetzung, würde ich sowieso nicht mit ihm zusammen ziehen.
Noch einen späteren Pflegefall könnte ich körperlich und auch psychisch nicht mehr verkraften.

LG freunde

x 2 #14144


E
Geraten unterlegene EMs in einer Ehe, die jahrelang ihre Frau betrügen, bei Auffliegen sich sofort von der AF trennen und nun Wiedergutmachung leisten müssen Zuhause nicht erst recht wieder in die unterlegene Situation?

Wenn er z.B. im Beisein der EF Kontakt zur ehemaligen Geliebten aufnehmen muss?

Ist das nicht eine eher dominate Forderung der EF?

x 1 #14145


A


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