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Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

S
Zitat von Assi07:
Zitat von frischgeföhnt:
Ich denke nicht, dass es eine Retourkutsche für Assi ist. Mit ihr hat die neue AF nichts zu tun.

Da ist ein Mann,der sich und sein Leben nicht auf die Kette bekommt, zumindestens nicht so, dass er nicht trinken muss oder in seiner Ehe wieder glücklich wird.

Da er nicht etwas oder sich verändern möchte, greift zu dem ihm bekannten einer Affäre um es mit sich aushalten zu können.



ja, ich sehe das auch so.
Er will sein Leben zu Hause, mit Frau, Kindern, Hund, Haus, Hof, ....
Nebenbei will er den Kick, den ihm nur eine andere Frau beschaffen kann, er will bewundert und begehrt werden. Seine Frau kann ihm das so nicht mehr geben, wen wundert es auch? Um sich selber zu ertragen, trinkt er.
Natürlich, rational gesehen, muss ich froh sein, aus der Geschichte raus zu sein. Ich wäre nie glücklich mit ihm geworden. Emotional gesehen macht es mir sehr zu schaffen.


@Assi07

Liebe Assi,
ich kann alles was du schreibst voll nachvollziehen, verstehe deine jetzigen Gefühle und deinen Frust bezüglich von "Nexie".

Weißt du, was mich persönlich sehr irritiert und ich habe so oft in letzter Zeit darüber nachgedacht und mich selbst hinterfragt. Ich habe an meinem Verstand gezweifelt, Gefühle versucht auszublenden, nur noch rational zu denken.......aber ich bin noch nicht dahinter gekommen:.....warum faszinieren uns solche "schei.", in einer besitzergreifenden Art, die uns teilweise schon süchtig macht.

Für mich ist inzwischen Liebe schon gleichbedeutend mit Schmerz. Es ist eine Abhängigkeit, und diese extreme Hinwendung hat irgendwie gar nichts mehr mit wahrer Liebe zu tun. Ich habe gelesen, dass diejenigen, die so obzessiv lieben, voller Angst stecken.
Angst davor allein zu sein usw.
Ich liebe mit der verzweifelten Hoffnung, dass der Mann, auf den ich so fixiert bin, mir genau diese Ängste nimmt, mir die Liebe gibt, die ich mir wünsche und nicht nur s6uell auf mich abfährt.
Stattdessen werden diese Ängste größer...und damit auch das Ausmaß der Fixierung....bis ich an dem Punkt angelangt bin, an dem "Lieben, um geliebt zu werden" zur treibenden Kraft in meinem Leben wird.

Ich glaube, in einer A.ffäre benötigen beide Partner Hilfe, ich wegen der seelischen Belastung und er wegen seiner Bessenheit mir gegenüber und der Gefühllosigkeit seiner EF gegenüber.
Nur gelingt es mir nicht loszulassen.
Ich habe vor kurzem einen Mann kennengelernt, der sich in mich verliebt hat, der nicht oberflächlich ist, ernsthafter, zuverlässig, und sehr nett.

Ich muss zu meiner eigenen Überraschung gestehen, der ist mir zu LANGWEILIG. Ich empfinde es so....warum auch immer? Wenn ich mit dem rede, sehne ich mich sofort nach meinem AM, an unseren gemeinsamen unmöglichen Trip, der mich aber irgendwie angefixt hat.......was haben diese "M.istkerle" also an sich, dass wir so geflasht sind und so schwer loslassen können?

Weiß das einer?

x 7 #16876


B
Vielleicht ist es nicht der Mann, Santosha!

Vielleicht ist es, so wie du es beschreibst, wirklich eine Art Sucht.
Sucht nach der Ausschüttung dieser Hormone.
Ich komme drauf, weil du schriebst, der andere Mann sei dir zu langweilig.

Serotonin, Adrenalin...Was es da noch so gibt.
Eine Affäre ist ein Leben in Extremen.
Vielleicht gewöhnt der Körper sich daran, an diese extreme Ausschüttung irgendwelcher Hormone.
Aber das ist wirklich nur so eine Idee, Laientheorie...

Ich denke, Du solltest genau schauen, liebst du diesen Am wirklich?
Oder liebst du die extremen Gefühle.
Man spürt sich selbst dann natürlich auch extrem...

Kann es sein, dass man sich daran" gewöhnt"?

Eigentlich ist es doch erschreckend,wenn man Liebe mit Schmerz assoziiert.

x 8 #16877


A


Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

x 3


Assi07
@Santosha1951

Ich gebe Bina Recht, es ist nicht der Mann an sich.
Es ist das Lieben um geliebt zu werden, es ist keine Beziehung auf Augenhöhe. Ich habe auch alles für ihn getan, auch in der Hoffnung ihn retten zu können. Es ist eine kranke Beziehung.

x 2 #16878


Ema
Zitat von Santosha1951:

....warum faszinieren uns solche "schei.", in einer besitzergreifenden Art, die uns teilweise schon süchtig macht.

Für mich ist inzwischen Liebe schon gleichbedeutend mit Schmerz. Es ist eine Abhängigkeit, und diese extreme Hinwendung hat irgendwie gar nichts mehr mit wahrer Liebe zu tun. Ich habe gelesen, dass diejenigen, die so obzessiv lieben, voller Angst stecken.
Angst davor allein zu sein usw.

Ich habe vor kurzem einen Mann kennengelernt, der sich in mich verliebt hat, der nicht oberflächlich ist, ernsthafter, zuverlässig, und sehr nett.

Ich muss zu meiner eigenen Überraschung gestehen, der ist mir zu LANGWEILIG. Ich empfinde es so....warum auch immer? Wenn ich mit dem rede, sehne ich mich sofort nach meinem AM, an unseren gemeinsamen unmöglichen Trip, der mich aber irgendwie angefixt hat.......was haben diese "M.istkerle" also an sich, dass wir so geflasht sind und so schwer loslassen können?

Weiß das einer?


Also, ich weiß nicht.
Aber ich bin in meinem Leben ja auch schon auf Typen abgeflasht, die auch auf mich abgeflasht sind...
Dass es so schräg läuft, war das erstemal.

Über Adrenalinmangel kann ich mich im Leben eigentlich auch nicht beklagen. Hab ich vier- bis fünfmal die Woche im Training. Und zwar satt.
Angst vor dem Alleinleben hab ich auch nicht.

Mir ist das alles immer noch ein ziemliches Rätsel.
Aber sonst hast du echt recht. So eine Affäre nimmt total suchtähnliche Züge an. Und zwar sehr schnell. Und sehr intensiv. Und nachhaltig.
Da muss man echt verdammt rudern, um wieder rauszukommen. Und nicht rückfällig zu werden.
Sieht man ja jetzt wieder an Assi.

Aber hey: Andererseits hat mich das Leben selten gezwungen, so viel in so kurzer Zeit zu lernen. Vor allem über mich selbst.

Ich versuche, es sportlich zu sehen. Sonst wär ich schon irre geworden.

Edit: Dass man manche Typen, die ihrerseits voll auf einen abfahren, schlicht gähnend langweilig finden kann, das halte ich für total normal. Das muss nicht heißen, dass man unbedingt Drama braucht...

x 6 #16879


B
Zitat von Assi07:
@Santosha1951

Ich gebe Bina Recht, es ist nicht der Mann an sich.
Es ist das Lieben um geliebt zu werden, es ist keine Beziehung auf Augenhöhe. Ich habe auch alles für ihn getan, auch in der Hoffnung ihn retten zu können. Es ist eine kranke Beziehung.



Also, ich habe meinen Am ganz sicher geliebt!
Die Frage ist mehr, wieso man " bleibt", wenn es einem ( vielleicht auch trotz echter Liebe) nicht mehr gut tut.

Und da greift möglicherweise die " Chemie", das, was ich im letzten Beitrag beschrieben.

An etwas festhalten, was nur noch mit Schmerz assoziiert wird...


Ich für meinen Teil hätte all das, was ich mitgemacht habe, in keiner" normalen" Beziehung hingenommen.
Diese Dreiecksgeschichten machen irgendwas mit einem, dass man in ungesunder Weise erträgt, was man nicht ertragen kann.

Es klingt blöd, und ich will das Menschsein nicht auf Hormone reduzieren, aber ich glaube schon, dass diese eine große Rolle spielen.
Und in der Verliebtheitsphase wirken an gleicher Stelle im Gehirn, die gleichen Hormone wie bei Süchten...

x 4 #16880


Konrad
Die Gutaussehenden, Attraktiven, Wortgewandten zuerst. Da kommt man nicht so leicht ran. Da, beginnt bereits die erste Stufe
in die devote Grundhaltung. Diese jetzt Verjagen wäre Falsch, aber Aufpassen und die Linie nicht verlassen muß sein.

#16881


K
Zitat von Ema:

Edit: Dass man manche Typen, die ihrerseits voll auf einen abfahren, schlicht gähnend langweilig finden kann, das halte ich für total normal. Das muss nicht heißen, dass man unbedingt Drama braucht...


Das ist auch total normal. Das ist das Gesetz der Anziehung - was ich nicht "haben" kann, was unerreichbar ist, das will ich erst recht, was zu einfach zu haben ist, interessiert mich nicht. Wird doch auch im Marketing rege genutzt, wir Menschen ticken nun mal eben so. Jäger und Sammler Glücklich

Und in einer Affäre wird das Konzept von Anfang an mitgeliefert, ohne dass der AM dafür irgendwas tun muss. Allein sein Status (gebunden, aka nicht verfügbar) erhöht seine Anziehung um ein Vielfaches. Während Bedürftigkeit die Anziehung so drastisch verringert, dass sie kaum noch vorhanden ist. Und da hast Du schon des Rätsels Lösung für die meisten Affären: die AF ist bedürftig, unterlegen, klammert, verhält sich lieb und angepasst - also eher langweilig für den AM. Der nimmt zwar die Bestätigung gern mit, die großen Gefühle bleiben aber aus auf diese Weise.
Umgekehrt ufern die Gefühle für IHN bei der AF förmlich aus, denn das, was man sonst im Kennenlernspiel mit Push+Pull betreibt, liefert er durch die Affäre ja mit. Intensive Nähemomente, darauf folgend Distanz. Beste Methode, jemanden abhängig zu machen. Und man muss es noch nicht mal bewusst tun, es passiert ja in dieser Konstellation ganz von selbst. Und das ist das Dilemma durcheinander

x 4 #16882


Ema
Zitat von Kaetzchen:

die AF ist bedürftig, unterlegen, klammert, verhält sich lieb und angepasst

Umgekehrt ufern die Gefühle für IHN bei der AF förmlich aus


Zum Glück kann man das ja ändern Mr. Green

Vor allem ersteres Glücklich
Der Rest kommt nach zwinkern

#16883


Konrad
Aber Ema verlegen

#16884


S
Zitat von Konrad:
Die Gutaussehenden, Attraktiven, Wortgewandten zuerst. Da kommt man nicht so leicht ran. Da, beginnt bereits die erste Stufe
in die devote Grundhaltung. Diese jetzt Verjagen wäre Falsch, aber Aufpassen und die Linie nicht verlassen muß sein.


verstehen könnte ich eine "Sucht" oder "Hörigkeit" einem anderen Menschen gegenüber eventuell noch, wenn er denn wirklich so umwerfend aussehen würde, so attraktiv und charissmatisch wäre....aber in meinem Fall, hätte ich ihn nie beachtet, wenn ich ihn nicht in einer Gruppe mehrer Menschen zufällig kennengelernt hätte.

Er ist vom Aussehen her überhaupt nicht mein Typ. Er hat das damals gemerkt und nie locker gelassen. Hat mir Gedichte geschrieben, hat mich dermaßen idealisiert und fast schon angebetet, dass mir schwindelig wurde.

Das hätte mir natürlich schon zu denken geben müssen, aber ich fühlte mich toll dabei.
Wie es dann später zu Zärtlichkeiten und S6 kam, war es, wie nicht von dieser Welt.
Das war ja nun nicht mein erster Mann im Leben, aber es ist heute noch genauso mit ihm "Himmel und Hölle"...."Leben und Sterben"......."fliegen und abstürzen", ein Moment der Unendlichkeit........der abhängig macht. Anders kann ich es nicht ausdrücken.

Das alles hat mich persönlich so geprägt, dass ich mir einen anderen Mann gar nicht mehr vorstellen kann.
Deshalb ist eben das Loslassen so schwer, obwohl ich weiß, dass diese A.ffäre krank ist und ich inzwischen auch.

x 2 #16885


Ema
Zitat von Konrad:
Aber Ema verlegen


Komm schon! Irgendwann muss Schluss sein mit lustig...

Siehst du ein, ja?

Live, love and laugh!
And if that doesn't work: Load, aim and fire...

x 3 #16886


B
@santosha!
Hast du schon mal eine Ks gemacht?
Wenn es Sucht ist, und das sagst du ja selbst, braucht es einen Entzug.

Bei mir war das so.
Die ersten Trennungsversuche meiner Seite kamen aus Überlegung und Vernunft.
Wenn ER sich wieder meldete, das dauerte nicht lange, ging es, einfach durch schöne Worte weiter.
Dann kam die Zeit, wo ein " weiter" durch seine erneute Kontaktaufnahme jeweils für uns beide wie Erlösung war.

Die erste wirklich ernsthafte Trennung ( ALLE Trennungen gingen von mir aus und jedes Mal nahm ER wieder Kontakt auf) endete mit seinem" drohenden Suizid.
Es ging mir schon sehr schlecht, aber ich konnte ihn nicht allein lassen.

Diese Phase ging sehr lange.
Ich dachte damals die ganze Zeit
Ich will raus, es schadet mir, aber ich konnte nicht.
Ich liebte ihn und hatte Angst um ihn.

Danach war es nur noch" ungesund".
Es wurde nie wieder unbedarft.
Es begann ein " Kampf" von mir.
Die Seite, die sich" retten" wollte gegen die, die liebte und hoffen wollte.

Die Trennungen die kamen, gingen immer länger.
Er kam jetzt hierher, um sie aufzuheben.
Mit großen Änderungsabsichten.
Außer in den Stunden WIRKLICH zusammen, ging es mir aber nie mehr WIRKLICH gut.
Mein ständiger Gedanke war, ich muss da raus.

Naja, diese Phase habt Ihr hier zum Teil dann mit erlebt.

Es ist tatsächlich wie eine Sucht.
Man schafft erst wirklich raus zu kommen, wenn es einem schlimm genug dafür geht.
Wenn es keine Pausen fast mehr gibt.

Ich durchschaue das Ganze immer noch nicht wirklich, aber Santosha, ich rate Dir, probiere es auch mal mit einer KS.
Allerdings wirst Du die erst wirklich durchhalten, wenn es Dir schlecht genug geht.
Das wurde mir hier auch immer geschrieben und ich dachte, schlimmer geht doch nicht mehr.
Aber es ging.
Die Angst vor Schmerz musste größer werden als die Angst vor Verlust.
Ich habe ihn wirklich geliebt!
Aber die Sucht muss es gewesen sein, die mich hat aushalten und ertragen lassen, denn
auch Liebe rechtfertigt nicht, dass man endlos leidet.

Santosha, ihr seht euch wöchentlich, ihr habt dann einen wunderschönen Tag...
Ich denke, die Kraft, die du dort jeweils bekommst, reicht, um weiter " auszuhalten".
Daher braucht es bei Dir vermutlich wahnsinnig viel Willenskraft, trotzdem zu gehen!
Denn Du hast, erlebst regelmäßig noch die schönen Seiten.
Überlege dir gut, lohnt es dafür, den Rest der Lebenszeit zu leiden?


Ich glaube durchaus, das auf beiden Seiten Liebe ist/ sein kann, trotzdem
ist da viel Sucht mit im Spiel, denn " gesund" ist es nicht an einer" kranken"Beziehung festzuhalten!

So ganz genau kriege ich nicht in Worte gefasst, was ich sagen möchte...
Ich hoffe, Du verstehst es... Glücklich




Ich habe übrigens wieder schlecht geschlafen.
Bin gleich zweimal ausTräumen hoch geschreckt.
Beide vom Am...
Wir hatten es sehr schön, aber dann hat er mich verrraten...

Ich hoffe, es geht jetzt nicht in meinen Träumen so weiter.
Sie sind aber sehr realistisch.....

x 5 #16887


B

E
Bina ..

Wahre Worte..sie schmerzen mich und machen mich glücklich zugleich..

Du schaffst das...

@santosha

Das ist Sterben auf Raten.
Bina hat Recht..

x 5 #16889


B
Sch...
Ich bin aufgestanden, hab den Frühstückstisch gedeckt, Eier gekocht, alles.
Dann ein sch.. Gedanke und der Appetit ist weg.

Es tut weh, es tut immer noch und immer wieder weh!
Entweder ich esse aus Frust zuviel Schokolade ( das sind gute Stunden zwinkern ) oder es verschlägt mir den Appetit und ich kann SOFORT gar nicht mehr weiter essen.

Es ist so ungerecht!
Es ist einfach so ungerecht!

Ich habe auch keine Lust mehr drauf.
Halbwegs beieinander aufgewacht, gedacht, heute wirds schon...
Ein Gedanke und ich sitz wieder heulend im Bett...
Das mühsam errichtete Gerüst wieder zusammen gebrochen...
Ich mag einfach nicht mehr.

Gestern Abend habe ich auch gedacht...Was für ein Leben.
Ich freue mich auf nichts.

Man könnte mir eine Reise schenken, ein neues Auto, irgendwas, wirklich drüber freuen könnte ich mich nicht!
Wochenenden, Urlaub, Verabredungen...Auf nichts freue ich mich.
Mach alles nur, weil man ja muss, um sich selbst aus diesem elenden Loch zu ziehen!

Und wozu?
Nur, um gleich darauf durch einen sch... Gedanken wieder drin zu stecken.

Sorry, ich musste das jetzt irgendwo loswerden..
Ich mag einfach nicht mehr!

x 2 #16890


A


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