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Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

Aufgewacht
Zitat von Ema:

Na ja. Ich will die ganze Lügerei nicht schönreden. Die steht auf einem eigenen Blatt.

Aber wenn ich eine solche Entscheidung treffen müsste, würde ich auch lieber mit unbeteiligten Dritten darüber reden, denen ich eine gewisse Kompetenz und ein gewisses Mitgefühl zutraue. Und eine gewisse Neutralität.

Dass er über sein Entscheidungsproblem nicht ausgerechnet mit einer der beiden Beteiligten sprechen will, das kann ich gut nachvollziehen.
Würde ich auch für unangemessen halten.

Wie soll man sich das vorstellen?
"Du, was meinst du? Soll ich meine Frau für dich verlassen?". Oder:
"Du, ich hab ne andere Frau kennengelernt. Was meinst du? Soll ich dich verlassen?"

Stelle ich mir eher ungünstig vor.


Mehr so: ich habe eine andere Frau kennengelernt die mir auch was bedeutet .....Die andere weiss es ja schon, dass es die Ehefrau auch gibt. Keine Ahnung was der seiner AF erzählt.

Ich hatte auch mal eine kurze Affäre und der Mann war sehr ehrlich und klar zu mir und hat mir nicht in Aussicht gestellt, dass er wegen mir seine Ehefrau verlassen wird (das liest man hier in diesem Thread aber sehr oft).

Also es ginge schon denk ich man(n) muss halt Eier haben

#17461


Ema
Zitat von Aufgewacht:

Mehr so: ich habe eine andere Frau kennengelernt die mir auch was bedeutet .....Die andere weiss es ja schon, dass es die Ehefrau auch gibt. Keine Ahnung was der seiner AF erzählt.


Ja, klar. Meinte ich ja. Die ganze Lügerei steht auf einem anderen Blatt.

Nur die eigentliche Entscheidungsfindung, das ist etwas, was ich unbedingt mit neutralen Dritten besprechen würde, so ich denn Rat und Unterstützung brauche und nicht mit den Beteiligten.

#17462


A


Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

x 3


K
@Dummda2 mit Schönheit allein hat das ja heutzutage weniger zu tun, glaube ich. Aber Frauen wollen halt einen Alphamann, das sitzt genetisch in uns drin. Da man einen Alpha als Frau nur dauerhaft einzig an sich binden kann, wenn man ihn nachträglich betaisiert, wird das ja auch immer noch rege gemacht von Frauen zwinkern
Sonst muss man den Alpha Alpha sein lassen und eben damit leben, dass da ständig andere Frauen Interesse dran haben (und er möglicherweise auf das eine oder andere Interesse auch mal eingeht). Aber welche Frau kann das schon?

Früher haben die Alphas sich fortgepflanzt, und die Betamännchen waren dann die Versorger dieses Nachwuchses. So kamen die wenigstens an eine Frau und an S., wenn sie schon nicht in der Lage waren, ihre Gene weiterzuverbreiten. Anders wäre aber die menschliche Entwicklung wohl nicht so passiert, wie sie eben passiert ist. Die Frauen mussten halt durch Selektion dafür sorgen, dass nur die "besten" Gene sich fortpflanzen konnten.

Und was den Harem und die tiefe, unbewusste Sehnsucht der Frauen nach "Konkurrenz" angeht - da muss man sich doch nur ein Format wie den Bachelor geschockt (das ist für mich die wohl archaistsche Fernsehsendung aller Zeiten) anschauen oder die Affärengeschichten hier und woanders lesen, wo sehr häufig zwei Frauen um einen Mann "kämpfen". Scheint also irgendwie tatsächlich in unseren Genen zu liegen und erklärt ja auch, warum verheiratete Männer oft so eine starke Anziehung auf Frauen haben im Gegensatz zu ungebundenen Männern.
Und dann stellt die AF fest, dass der ehemalige Alphamann aber eben doch bereits erfolgreich betaisiert wurde von seiner Frau. Zwar nicht umfänglich, schließlich wagt er es noch, fremdzugehen, aber immerhin so sehr, dass er sich eine Trennung nicht zutraut. Ein echter Alpha wäre ja längst getrennt, wenn er von seiner Frau nicht mehr kriegt, was er braucht, und würde seine Freiheit ausleben und genießen zwinkern

Ja, alles Biologie. Aber es sind Millionen Jahre alte Programme, die da unbewusst in uns ablaufen, und so komplett dagegen wehren kann man sich wohl nicht immer. Frauen sind da auch keinen Mü besser als Männer - weil ja immer gern behauptet wird, Männer könnten halt nicht anders, sie hätten eben einen anderen Trieb und würden anders auf s. Reize reagieren und bla.

Frauen sind keine höheren Wesen, in uns tobt die Biologie genauso. Nur ist es erst seit wenigen Jahrzehnten relativ straffrei möglich, dass wir Frauen uns diesen biologisch hervorgerufenen Trieben auch mal hingeben. Früher hätte das den Tod, oder mindestens bittere Armut und den gesellschaftlichen Verstoß zur Folge gehabt (siehe Madame Bovary et al zwinkern

x 3 #17463


K
Zitat von Aufgewacht:

Ich hatte auch mal eine kurze Affäre und der Mann war sehr ehrlich und klar zu mir und hat mir nicht in Aussicht gestellt, dass er wegen mir seine Ehefrau verlassen wird (das liest man hier in diesem Thread aber sehr oft).

Also es ginge schon denk ich man(n) muss halt Eier haben


Und da siehst Du den Unterschied - wenn der Mann diesbezüglich klar ist, wird die AF die Affäre über kurz oder lang beenden, weil sie "aufgibt". Wie bei Dir auch ja z.B. auch bei Dummda so geschehen, die Affäre ihres Mannes dauerte ja auch nur ein paar Wochen, weil er eben klar war und als die AF ihm ein Ultimatum stellen wollte, für ihn feststand, worauf er verzichten will.
Wenn dem Mann aber nun daran gelegen ist, die Affäre länger aufrechtzuerhalten (weil es ja auch bequemer ist, als sich eine neue AF zu suchen), kommt er ab einem gewissen Punkt ums Lügen nicht herum. Dann geht es eben los mit den leeren Versprechungen, Hoffnung machen usw., damit die AF bei der Stange bleibt Cool

Wer ehrlich ist, wird halt nur eine kurze Affäre haben, aber keine, die mehrere Jahre überdauert. Sogar Frauen, die selbst in einer Ehe stecken und eine Affäre mit einem verheirateten Mann haben wünschen sich insgeheim, dass der Mann seine Frau für sie verlässt. Obwohl sie selbst gar nicht vorhaben, ihren Mann zu verlassen. Klingt seltsam, ist es auch. Habe ich aber andauernd und ständig so gelesen und gehört. Der unbewusste Wunsch, diesen Mann einer anderen "wegzunehmen", ist halt da. Blöderweise sogar dann, wenn man diesen Mann eigentlich für sich gar nicht haben wollen würde, wenn er frei wäre z.B. (ich weiß nicht, wie oft ich in Affärengeschichten gelesen/gehört habe: eigentlich war er gar nicht mein Typ, aber ...). Und je geringer die Hoffnung auf Erfolg, desto weniger motiviert ist die Frau, die Affäre weiterzuführen.

Das gilt wohl so in den allermeisten Fällen. Und so wird aus einem Mann, der eigentlich nur eine Affäre wollte, ein "Eiermann". Jedenfalls bis zu dem Punkt, an dem die AF entnervt aufgibt, die EF ihm draufkommt und Theater macht oder sonst was. Dann wird er ein bisschen um den Verlust trauern, schließlich hat ihm die AF ja auch viel gegeben, und nach einer gewissen Zeit wird er sich eine neue AF suchen und das Spiel beginnt von vorn.

Und ja, ich höre schon das Krähen "man muss ja nicht seinen Trieben nachgeben, man hat doch auch einen Verstand". Blabla. Natürlich haben wir das. Wir alle.
Aber wer noch nie wider die Vernunft irgendeinem Trieb nachgegeben hat, der hebe die Hand. Und begebe sich auf geradem Weg ins Paradies, ohne Fegefeuer. Es passiert halt, jedem von uns. Ob es nun eine Affäre ist, oder Alk., Dr., Diebstahl, irgendein anderes selbstschädigendes Verhalten - die meisten von uns haben in ihrem Leben mal einen Punkt, an dem sie einfach schwach sind. Unglücklich oder unzufrieden. Von geringem Selbstwert. Allein und einsam. Was auch immer.

Und was einen dann an so einem Punkt ereilt, ist manchmal Schicksal. Aus einer Position der Stärke heraus kann ich locker sagen: wer fremdgeht, ist ein schwaches Weichei. Wer sich auf eine Affäre einlässt, ist ein minderwertiger, unmoralischer und egoistischer Mensch. Wer sich betrügen lässt und trotzdem bleibt, ist sich selbst nichts wert und liebt sich selbst nicht genug. Wer Dr. nimmt, hat Selbstwertprobleme. Wer zum Alk. wird, hat nicht genug Resilienz. Und so weiter.

Stimmt alles, ist alles richtig. Hilft einem in dem Moment, in dem man "reingefallen" ist, weil man eben schwach war, nur wenig. Man muss dann erstmal raus da und anschließend schauen, was einen so geschwächt hat, dass einem das passieren konnte. Und dann daran arbeiten und dafür sorgen, dass das nie wieder passiert.

Der eine hat eine Affäre, der andere trinkt jeden Abend, wird zum Workaholic, spielsüchtig, beziehungssüchtig, s.süchtig, fernsehsüchtig oder was auch immer. Irgendwas ist doch fast überall, wenn man mal genau hinschaut. Wir Menschen neigen zu Realitätsflucht, und eine Affäre ist genau das. Sie ermöglicht uns, vor den tatsächlichen Problemen wegzulaufen, weil sie uns wie jede andere Sucht auch kurze Hochmomente beschert, und uns in den Tiefphasen (dem "Entzug") beschäftigt. Schließlich kreist jeder Gedanke um das unerreichbare Objekt der Begierde, wie die Gedanken des J.unkies auf Turkey um die nächste Spritze kreisen.
Und wir alle hier, die hier noch so rege schreiben und uns noch immer so stark damit beschäftigen, obwohl es längst vorbei ist, hängen immer noch drin. Weil wir uns lieber damit beschäftigen als mit den anderen, tatsächlichen Problemen in unserem Leben.

x 8 #17464


Aufgewacht
Zitat von Ema:

Ja, klar. Meinte ich ja. Die ganze Lügerei steht auf einem anderen Blatt.

Nur die eigentliche Entscheidungsfindung, das ist etwas, was ich unbedingt mit neutralen Dritten besprechen würde, so ich denn Rat und Unterstützung brauche und nicht mit den Beteiligten.


Ja aber dieses andere Blatt sagt schon was über den Menschen aus.

In der Affäre dich ich mal hatte erzählte mir der EM, dass er auch seinen Arzt und einen guten Freund über seine Eheprobleme informiert hat. Dem guten Freund erzählte er dann, dass er für sich nun gewählt hat eine Affäre einzugehen - er redete also mit einem unbeteiligten Dritten ganz ehrlich darüber und eben auch mit seiner Affärenfrau. Der Mann hat Eier, da ich in seinem Fall auch verstehe warum er seine Frau belügt, weil diese wurde ja trotzdem belogen aber er selber konnte durch die Affäre wieder viel liebevoller mit seiner Frau umgehen.

Aus so einem Konstrukt konnte auch ich was mitnehmen - auch wenn ich sehr sehr bald feststellte, dass ich mir zu schade als Zweitfrau oder Nebenfrau bin (egal wie wertschätzend er mit mir umgeht, da er das vor seiner Frau nicht ansprechen kann/will).
Ich denke mit Wohlwollen an ihn zurück - ein warmes Gefühl ohne Wehmut - Achtsamkeit ein schönes Wort, wenn es gepflegt und gelebt wird.

Das dachte ich dann zu haben, als ich diesen umwerfenden charmanten ruhigen sanften introvertierten Mann kennen lernte und mich verliebte. Aber alles dort war Lug, Betrug und Manipulation, wirklich alles.
Trotzdem konnte ich meine Liebe zu ihm nicht einfach abschalten und beschönigte noch lange einiges, nicht so sehr wie Bineau lange (du bist auf so einem guten Weg - bravo) (mimimi er zu schwach und so), vor allem konfrontierte ich ihn mit FAkten - aber manchmal beliess ich es wieder um des Friedens willen, weil ich zu schwach war diese ganze Grausamkeit ertragen zu können.

Er appellierte an mein Mitgefühl ständig und man hätte meinen können er hat auch eines aber Fakt ist, nö nur Berechnung und ich ich ich...

Ich musste ja auch noch arbeiten und für mein Kind da sein (da taten sich fast zeitgleich auch Abgründe auf) und begnügte mich mit Krumen.
Sogar danach wäre mir ein respektvoller Umgang lieber gewesen.
Ach ja er empfindet sich als respektvoll, da er nie laut wird, ich wurde aber laut und wütend und warf ihm einiges vor. Deswegen bin ich für ihn böse. Alles was ich dort also an Wärme und Sanftheit zu haben glaubte war nichts nur Lüge und Betrug.
Ziemlich ernüchternd das ganze und jegliche Wärme weg - es war nie Achtsamkeit da, auch keine Ehrlichkeit. Für mich die Grundpfeiler einer Partnerschaft. Na ja für ihn angeblich auch.

x 2 #17465


Aufgewacht
Zitat von Kaetzchen:
Und da siehst Du den Unterschied - wenn der Mann diesbezüglich klar ist, wird die AF die Affäre über kurz oder lang beenden, weil sie "aufgibt". Wie bei Dir auch ja z.B. auch bei Dummda so geschehen, die Affäre ihres Mannes dauerte ja auch nur ein paar Wochen, weil er eben klar war und als die AF ihm ein Ultimatum stellen wollte, für ihn feststand, worauf er verzichten will.
Wenn dem Mann aber nun daran gelegen ist, die Affäre länger aufrechtzuerhalten (weil es ja auch bequemer ist, als sich eine neue AF zu suchen), kommt er ab einem gewissen Punkt ums Lügen nicht herum. Dann geht es eben los mit den leeren Versprechungen, Hoffnung machen usw., damit die AF bei der Stange bleibt Cool


Nun dieser Mann hatte vor mir eine Affäre mit einer Frau die einen sehr kranken Mann zuhause hatte und da sein Arbeitsplatz und Wohnort sehr weit auseinander waren, wohnte er unter der Woche mehr in der Gegend der Affäre.
Mit dieser Frau traf er sich auch zum Radfahren, Smalltalk und vielem mehr. Sie genoss das auch sehr, aber beendete es nach einigen Monaten, da sie ihrem kranken Mann gegenüber starke Gewissenskonflikte plagten. Der Mann war sehr traurig darüber, akzeptierte natürlich ihre Entscheidung ohne mimimi, da er ja auch klar wusste, dass er in seiner langjährigen sicheren Ehe bleiben will.
Er sucht sich also jeweils wieder eine neue Affäre und ist jedes Mal klar und ehrlich.
Ich habe ihn wohl kennen gelernt, da ich auch auf der Suche nach irgendwas war und gewisse Mankos abgedeckt oder Antworten für mich haben wollte. Dieser Mann interessierte sich für mich als Mensch mit meinen Unzulänglichkeiten und Ängsten auch nachdem ich ihm mitgeteilt hatte, dass ich keine Affäre mehr sein will und somit auch nicht mehr fürs Bett zur Verfügung stehe, da mir das zu wenig gibt.
Tja und das tat mir richtig gut und scheinbar gibt es das gottseidank auch neben all den Waschlappen.

Und jemandem vormachen, dass man ihn liebt nur damit man alles haben kann, ist schon ziemlich arg und nicht einfach mit schwach zu entschuldigen. Die Stärke die andere haben die fehlt mir auch, aber sowas ist ein No go, jemanden dermassen zu benutzen für seinen eigenen Vorteil. Das zum unteren Satz

Zitat:
Wer ehrlich ist, wird halt nur eine kurze Affäre haben, aber keine, die mehrere Jahre überdauert.


Zitat:
Sogar Frauen, die selbst in einer Ehe stecken und eine Affäre mit einem verheirateten Mann haben wünschen sich insgeheim, dass der Mann seine Frau für sie verlässt. Obwohl sie selbst gar nicht vorhaben, ihren Mann zu verlassen. Klingt seltsam, ist es auch.


Ja klingt echt seltsam und mit dem kann ich mich gar nicht identifizieren als Frau. Nö.

Zitat:
Habe ich aber andauernd und ständig so gelesen und gehört. Der unbewusste Wunsch, diesen Mann einer anderen "wegzunehmen", ist halt da.

dito wie ich oben schon erwähnte

Zitat:
Und ja, ich höre schon das Krähen "man muss ja nicht seinen Trieben nachgeben, man hat doch auch einen Verstand". Blabla. Natürlich haben wir das. Wir alle.
Aber wer noch nie wider die Vernunft irgendeinem Trieb nachgegeben hat, der hebe die Hand. Und begebe sich auf geradem Weg ins Paradies, ohne Fegefeuer. Es passiert halt, jedem von uns. Ob es nun eine Affäre ist, oder Alk., Dr., Diebstahl, irgendein anderes selbstschädigendes Verhalten - die meisten von uns haben in ihrem Leben mal einen Punkt, an dem sie einfach schwach sind. Unglücklich oder unzufrieden. Von geringem Selbstwert. Allein und einsam. Was auch immer.


Ja klar passiert das aber mich dann zu halten (durch Lügen und Betrug und schöne Worte) weil er mich grad auch braucht (Sicherheit und Abenteuer) empfinde ich dann doch weitaus schräger als das es noch unter die Kategorie "gesunde Selbstliebe" fällt.

Vor allem war ich ja eigentlich die neue Freundin nach der Ehefrau und gab ihm anfangs sehr klar und deutlich zu verstehen, dass ich niemals Affäre sein könnte - ich kannte mich und meine Schwächen.
Aber nach 2,5 jahren und dann erst draufkommen, dass es nicht nur um die Scheidung geht tat ich mir eben sehr schwer mit dem Realisieren und loslassen,
Die emotionale Abhängigkeit in der wir AF dann stecken hatte mich voll und ganz und nach wie vor versicherte er mir ja, dass auch ich seine grosse Liebe bin und das wollte ich dann ja wohl weiterhin glauben, weil die Realität zu zerstörend auf einmal gewesen wäre. Dummerweise fielen mir dann aber zig Situationen ein, wo ich endlich klar sah,etwas das ich oft vorher schon andeutete, wo er sich aber jeweils ganz gut rausrettete.
Er hatte ja meinen Vertrauensvorschuss aus Liebe. Das fand er auch immer ganz toll.

x 2 #17466


Aufgewacht
Zitat von Kaetzchen:
Und da siehst Du den Unterschied - wenn der Mann diesbezüglich klar ist, wird die AF die Affäre über kurz oder lang beenden, weil sie "aufgibt". Wie bei Dir auch ja z.B. auch bei Dummda so geschehen, die Affäre ihres Mannes dauerte ja auch nur ein paar Wochen, weil er eben klar war und als die AF ihm ein Ultimatum stellen wollte, für ihn feststand, worauf er verzichten will.


Also bei mir ging es damals um was anderes. Ich habe nicht aufgegeben weil ich ihn haben wollte.
Er hatte mir ja anfangs schon klar gesagt was geht und was nicht, diesbezüglich machte er mir nichts vor.
Ich wollte erst einmal einfach begehrt werden, da ich auch erst sehr spät meine S...exualität so richtig entdeckt hatte und ich das vermisste als Single. Wusste aber nicht mal, ob das dann so für mich geht.
Ich kam dann wie du drauf, dass das für mich als Affäre (3x deswegen mit ihm getroffen) nicht geht und trotzdem blieb er eine ganze Zeitlang (ich zog mich schlussendlich zurück) noch mein Freund zum Reden und schickte mir die zwei schönsten ero. Geschichten über mich die man sich vorstellen kann. So sah er mich, wow.
Es war eher so, dass er sich in mich verliebte.

Mir fehlt jetzt etwas dieses Konkurrenzdenken wie du es hier beschreibst.
Ich merkte einfach, dass eine Affäre nichts für mich ist, um meine Bedürfnisse zu stillen, auch keine ONS und so. Irgendwie blöd.

#17467


Konrad
Es ging immer schon, schon in der Steinzeit um Sozialdarvinismus, das Überleben. Verluste von Jagtunfähigkeit durch Verunfallung wurden Ersetzt,oder es drohte der Tod. Die lebenserwartung von 30 Jahren bezieht auch die Verunfallungen sowie
Krieg und Tod durch Hunger Krankheit sowie Tod durch Auszehrung ( Bergwerke, KZ) mit ein. Immer schon wurden Alternativen
gesucht und gefunden. Die Affärensituation heute ist ein alter Hut, immer schon aus Notwendigkeiten praktiziert, in der Form von
ersetzen, oder Machtposition. Wenn 80 % der Frauen sich Fortpflanzen, aber nur 40% der Männer, dann lag das daran das Frauen durch viele Kinder und Auszehrung sowie Männer am Bau der Cinesischen Mauer oder Bergwerke oder im Krieg Verheizt wurden, oder das sie nicht Heiraten durften, da sie nicht über die nötigen Finanzen Verfügten, oder als Arbeitssklave mit 18 krüppel waren. Heute ist es das Geld. Er kann das größte Ar.. sein Potthässlich und Steindoof, trotzdem Himmeln
Ihn die Frauen an weil Promminent/ Vermögend aber verspricht bei der Aufzucht der Brut den optimalen Start ins leben zu gewährleisten. Solche nachvollziehbaren Affärensituationen wachsen sich aber aus, mit ab 55 werden wohl weder Mann noch Frau nach so etwas suchen, auch nicht auf sowas eingehen. In dem Alter werden nur noch Verluste ausgeglichen.

wohlgemerkt,- es ist erst 2/3 der Lebenszeit vorüber.

#17468


K
Zitat von Aufgewacht:

Mir fehlt jetzt etwas dieses Konkurrenzdenken wie du es hier beschreibst.
Ich merkte einfach, dass eine Affäre nichts für mich ist, um meine Bedürfnisse zu stillen, auch keine ONS und so. Irgendwie blöd.


Ja, das habe ich so für mich auch gemerkt. Dazu musste ich aber erst mal eine haben, hätte ich ja sonst gar nicht wissen können, ob das "was für mich ist" oder nicht. Und einige Monate lang war es ja auch was für mich, absolut perfekt nämlich.

Ich glaube aber schon, dass das Konkurrenzdenken mindestens unterbewusst in den meisten Affären eine Rolle spielt. Wenn man auch nicht unbedingt die Trennung forcieren will, möchte man schon irgendwie wissen, dass man "gut genug" wäre für diesen Mann (oder so ähnlich). Viele AF befassen sich auch ständig mit der Ehefrau des Geliebten und dessen Beziehung zu der. Viel mehr sogar als mit der eigenen Beziehung (Affäre) zu ihm. Das ist ja auch ein deutliches Indiz dafür.

x 1 #17469


K
Zitat von Konrad:
ersetzen, oder Machtposition. Wenn 80 % der Frauen sich Fortpflanzen, aber nur 40% der Männer, dann lag das daran das Frauen durch viele Kinder und Auszehrung sowie Männer am Bau der Cinesischen Mauer oder Bergwerke oder im Krieg Verheizt wurden, oder das sie nicht Heiraten durften, da sie nicht über die nötigen Finanzen Verfügten, oder als Arbeitssklave mit 18 krüppel waren. Heute ist es das Geld.


Konrad, die Fortpflanzungsquote bezog sich auf Zeiten vor der Moderne zwinkern

x 1 #17470


E
...Vertrauensvorschuss aus Liebe..

Genau. Das war es..

Ich kann das nie wieder.

x 2 #17471


Konrad
Das ist auch gut so Frischgeföhnt, leider etwas spät. Ich brauche Wochen bis mir " Ich habe Dich Lieb" rausrutscht und " Ich liebe Dich" kommt aber immer schon erst nach vielen Monaten, dann auch nur aus dem Bauchgefühl.
Zuerst muß das absolute Vertrauen da sein und Eifersucht wird gekünzelt dargestellt damit Sie nicht der Meinug ist das ich sie nicht mehr Liebe.

#17472


E
Ich bin nie eifersüchtig.
Kenne ich nicht und brauche das auch nicht.
wenigstens das Gefühl bleibt mir erspart.

x 2 #17473


K
Zitat von frischgeföhnt:
...Vertrauensvorschuss aus Liebe..

Genau. Das war es..

Ich kann das nie wieder.


Ich hab immer einen dicken Vertrauensvorschuss gegeben. Und von dem ausgehend konnte der Mann sich dann daran abarbeiten. Hat er es geschafft, das Vertrauen zu erhalten und sogar noch zu verstärken, dann konnte ich auch irgendwann sagen: ich liebe Dich. Für mich ist das glaube ich sogar ein Synonym - wenn ich jemandem bedingungslos vertraue, dann liebe ich ihn. Ich kann mich nicht erinnern, dass es bei mir je anders gewesen wäre.

Arbeitet der Mann aber dagegen und ruiniert das Vertrauen bei fortlaufender Beziehung, dann liebe ich ihn auch nicht. Ich verliebe mich dann auch nicht weiter in ihn. Es bleibt dann wohl bei Begehren, bei Anziehung, aber ich glaube nicht, dass das mit tiefer Verliebtheit/Liebe zu tun hat bei mir. Und wenn das Vertrauen komplett zerschossen wurde, dann geht auch die Anziehung endgültig flöten.

x 2 #17474


Konrad
Dooch, etwas Neckische Eifersucht muß schon ab und an sein. Das erhält das Wertgefühl beim Gegenüber und ist eher ein Kompliment.

#17475


A


x 4