Empathie
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Zitat:Denn Du hast überhaupt keinen Einfluss auf seine Ehe, daher bringt es Dir persönlich gar nichts, darüber überhaupt nachzudenken.
Na ja, er ist halt einer, der nicht mutig genug ist, etwas in seinem Leben zu ändern. Daher durfte ich mir oft genug anhören, dass ich ihn bitte dabei unterstützen soll, von seiner EF loszukommen, alleine würde er es nie schaffen. Ich weiß, Hinhaltetechnik, jedoch so ist er nun mal, zu feige. Am Ende hatte ich aber keine Kraft mehr. Er auch nicht mehr und entschied sich für den "einfachen" Weg, Hauptsache nichts ändern.
Zitat:Stattdessen denk über DICH nach. Über das, was Du willst und was Du nicht willst.
Das versuche ich, seitdem ich das in den älteren Beiträgen von dir gelesen habe. Ich erstelle einen Plan, um an mir zu arbeiten; ich nehme mir eine Auszeit von ein paar Monaten, werde trauern, werde Dinge unternehmen, zu denen ich aufgrund meiner Arbeit und der Affäre nicht kam, mein Ziel ist es zu lernen, alleine glücklich zu sein! Ich habe zwar diesen Plan, aber an der Umsetzung scheitert es. Besser gesagt, der Trauerprozess hört nicht auf und lässt es nicht zu, dass ich vorankomme. Es ist tatsächlich ein Trauern, er stirbt langsam in mir. Und das tut verdammt weh. Er war ein Teil von mir. 4 jahrelang fast täglich gesehen, den Alltag erlebt, tausend Versprechen, Zukunftspläne. Und von heute auf morgen alles weg...
Ich weiß, es gibt kein Zurück mehr. Ich kann es ihm nicht verzeihen, dass er mich jahrelang so leiden ließ. Leider hört mein Herz nicht auf meinen Verstand.