Ema
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Zitat von Konrad:
Hier geht es um Affärensituationen. Die Sucht, Abhängigkeit nach dem verlorenen Investment, dem überragenden S, der vermittelten Fatamorgana ist in der Konsequenz nahezu gleichgestellt.
Es würde mich nicht wundern wenn eine hohe Anzahl Affärenführer ebenfalls emotionslose Zombies sind. Denn wie sonst ist es möglich Menschen geziehlt so zu Suggerieren und zu Manipulieren an etwas zu glauben das nie wahr werden wird, das oft sogar mehrmals mit verschiedenen Opfern.
@Konrad schafft es immer wieder, mich zu verblüffen.
Ja, so sehe ich das auch. Es ist in der Konsequenz nahezu gleichgestellt. So ist das wohl.
Anders als Konrad neige ich jedoch dazu, die Affärenführer nicht als emotionslose Zombies zu betrachten.
Ich neige dazu zu glauben, dass sie in ihrem eigenen Müll, ihren eigenen Verstrickungen, ihrem eigenen Elend so festhängen, dass sie sich nicht anders zu helfen wissen und auch nicht mehr in der Lage sind zu sehen, was sie einem (einer) anderen antun.
Ihr wisst schon: Jemand, der am Verhungern ist, reißt einem anderen Verhungernden den letzten Kanten Brot aus der Hand, ohne groß über dessen Verhungern nachzudenken. Oder wie war das:
Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.
Um Weihnachten herum hab ich mir über diese Frage mal ziemlich viele Gedanken gemacht. Auch schriftlich. Vielleicht stelle ich es mal hier rein. Vielleicht hilft es der einen oder anderen.
Mir geht es etwas besser mit diesem Gedanken. Mir hilft er, die Welt in etwas wärmeren Farben zu sehen und nicht ganz so schwarz.
Aber wie Konrad sagt: Die Konsequenzen sind faktisch dieselben:
Man muss sich an den eigenen Haaren aus dem Dreck ziehen und aufpassen, sich nicht mehr reinziehen zu lassen.
Auch nicht durch Fotos oder Videos.
Leicht ist anders.