Gast2017
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Zitat von Kaetzchen:
Den Satz kenne ich auch. Er hat herzlich wenig mit Gefühlen zu tun, schon gleich gar nichts mit "wahrer Liebe". Es ist eben in den allermeisten Affären eine Sucht - nach Dopamin. Manche trinken, andere rauchen, manche nehmen Dro, andere spielen, einige stürzen sich am Fallschirm aus Flugzeugen ... und einige haben eben Affären und "verlieben" sich, wenn die Hauptbeziehung nicht mehr genug Stoff hergibt (was spätestens nach ein paar Jahren immer der Fall ist).
Was es auch ist, es dient immer dem Belohnungszentrum in uns.
Wie immer glasklar und richtig analysiert Kätzchen.
Nun habe ich einen eigenen Knoten in diesem Zusammenhang, den ich lösen muss. Meine Prägung durch das Elternhaus verknüpft dieses Hin und Her, dieses Leiden durch hohen Dopaminausstoss und folgendem Entzug mit Liebe und Geborgenheit. Oder anders gesagt, desto mehr ich leide, desto mehr interperetiere ich das als Liebe. Ich muss mich da völlig umprogrammieren.