Zitat von Küstenperle:@Kaetzchen
ich lustigerweise auch, was denkst Du, was der Grund ist?
ist es, eine kriselnde Ehe mit zeit.- und geldraubenden "Projekten" am Leben zu erhalten um einfach auch eine Ablenkung zu haben, etwas worüber man reden kann?
Oder die Empfindung, dieser Partner ist jetzt der, mit dem ich alt werde, mit der Affäre war es ja dann auch irgendwann nicht mehr so lustig .
Das!
Eine Affäre wird irgendwann naturgemäß holprig und wie von Zauberhand wirkt die Geliebte immer angeschlagener.
Puh, da wischt Mann sich den Schweiss von der Stirn und freut sich, dass man eine robuste Frau geehelicht hatte.
So sehr Göttergatte es vermisste als Mann wahrgenommen zu werden ist er nach Affäre froh, dass die selbständige Ehefrau in der Affärenzeit weniger hinsah.
Als diese quengelige Geliebte mit ihren zu hohen Anforderungen. Sich trennen und so überzogene Vorstellungen.
Dann lieber das eingespielte Team zuhause.
Dass diese Konstellation massgeblich zum Dahinwelken der Geliebten beitrug, wird in hypergesundem Egoismus übersehen. Man litt ja schliesslich auch so schrecklich an Unentscheideritis.
@Binaneu
Wenn es arg traumatisierend zuging (für dich unabsehbare Abschüsse von ihm), dann ist eine reflektierte Neubewertung produktiv.
Dann möchtest du die Geschichte rückblickend "auflösen", dir selbst die Sicherheit geben, so habe ich mich verhalten, das und das waren Fehler, darauf achte ich künftig, dann schaffe ich es, mich gesund zu behaupten. Gegen entwürdigende Beziehungsangebote.
Ist diese Arbeit konstruktiv gemacht worden, dann wird es weniger.
"Hängt" dann immer noch etwas nach in Form von sog. flashbacks, können dir Techniken aus der Traumatherapie helfen. EMDR sei beispielhaft erwähnt.
Flashback bedeutet, wieder und wieder Szenen, die "überrumpelnd" abliefen, vor dem inneren Auge zu sehen.
Dagegen hilft keine Form von Ablenkung.
Ist es eher so, dass du unnötig nachgrübelst, also insgesamt einen Mangel an freudvollen, genussvollen Lebensmomenten erlebst, dann wäre es der Ansatzpunkt, dir dein aktuelles Leben unter die Lupe zu nehmen und Gönnungen einzustreuen, wo nur geht.