Zitat von blackeyed:@nav:
"Unsere Reise ist hier zu Ende" und "Ich kann das nicht mehr" sind Aussagen, die man so hinnehmen und auch ernstnehmen sollte.
So wie er Dir sagte, dass er Dich gern hat und Du ihm glaubtest, darfst Du vor all dem anderen Gesagten aber nicht fest die Augen zukneifen.
Sich selbst zuliebe.
Warum er so agiert - darüber können wir alle hier Bücher schreiben mit Fakten/Theorien.
Doppelbotschaften ("Such Dir aus was Du lieber raushören möchtest") sind btw anstrengend - und nicht nötig, wenn klar ist was das Gegenüber von Dir möchte.
Er kann jetzt nicht oder er will jetzt nicht. Vielleicht kann und will er nie.
Vielleicht dachte er, er könnte. Und hat bemerkt: No way.
Aber m.E bringt es nichts sich wie ein Kind auf den Boden zu werfen und strampelnd "Ich will ihn aber so gern haben!" zu brüllen.
Dem Wunsch von @Gretel Dir beim Taktieren zu helfen, werde _ich_ nicht nachkommen. Aus Gründen.
2 Gründe sind es aber sicher _nicht_: Frust und Dir-Nicht-Gönnen.
Das Gegenteil ist nämlich der Fall.
Wenn Du es dennoch vorab anders probieren willst, dann über Pinie oder Kaetzchen.
Mein Tipp trotzdem zum Schluss

: Versuch Deinen Fokus auf DICH zu lenken. Auch wenns schwer fällt.
Ich bin dabei, weil ich es gönnen kann. Räusper.
Anhand der Eckdaten sehe ich eine winzige Chance.
Glücklicherweise ist der Weg zu Ziel "Mann wollte mich endgültig eroben und trennte sich" fast identisch mit "habe mich zunächst traurig aber letztlich souverän von einem trennungsunwilligen Mann verabschiedet".
Logischerweise stehe ich bei meinem Versuch, da ein bisschen zu unterstützen vor unauflösbaren Paradoxa.
Positiv formuliert:
Wenn man noch soviel bei Verstand wäre, den Fokus dahin zu legen, wo er hingehört (auf sich selbst), wäre man adhoc in der Situation, dass man genau weiss, wieviel Feuer und Willen der Mann überhaupt entwickeln kann, eine souveräne hübsche junge Frau zu jagen.
Dass sich niemand für ein heulendes klammerndes Kleinkind trennen wird, das kann man als bewiesen voraussetzen.
Lach.
Dass es nach seinem Verhalten schon völlig entwürdigend UND dem Ziel "Mann soll mich erobern" zuwiderlaufend ist, einen eindeutigen Pull zu setzen, das kannst leider einem panischen Menschen nur sehr schwer vermitteln, hab ich festgestellt.
Was mich hoffnungsfroh stimmt:
Trotz Panik und völliger Blindheit für Situation und eigene Vorzüge, wurde das mit dem Hinterherbetteln gelassen.
(Und siehe da: Monsignore meldet sich täglich rege. Auf "Bitte Bitte ein Gespräch"-Gebettel kam zubor logischerweise nix.)
Da kann die hübsche Frau mit dem älteren, verheirateten, wankelmütigen Göttergatten sehr, sehr stolz auf sich sein.
Im Grunde ist der Mann easy zu durchschauen und händeln. ABER: gerade an der zur Schau getragenen Schwäche (nein @Gretel, bitte beruhige dich, ich behaupte mit keiner Silbe er sei damit unauthentisch oder bewusst abgezockt), wird er selbst eben mit hoher Wahrscheinlichkeit stecken bleiben.
Er ist ganz klar von der Sorte: die Ehefrau muss ihn kicken.
Ferner kann es sein, dass die bis jetzt unternommenen Klammerversuche bereits die Mini-Chance auf Trennung vereitelt haben.
We will see.
Beim Dorffest gibt es 2 Möglichkeiten:
Souverän hingehen und mit dem Hintern wackeln, Spass haben mit anderen Leuten.
Oder vorher einsehen, dass man der Sache noch nicht gewachsen ist und mit einer Freundin ein Wellnesswochenende in einer anderen Stadt buchen.
Ich schreib das jetzt das zweite Mal hier in 3 Tagen, vielleicht kommt diesmal 'was durch den Nebel'?