Zitat von 20011:Verantwortung, Handlungen,Entscheidungen, Verständnis.
Alles wertvolle Worte.
Wenn alle perfekt,logisch, stark,klug,souverän,einsichtig wären,ja dann gäbe es das ganze Drama nicht.
Wir sind eben nicht perfekt programmiert,jedoch lernfähig.
Desweitern hat ein Verhaltensforscher gesagt,durch irgendetwas wird das Ende einer Beziehung eingeleitet.
Weil sie halt nicht ewig währt.
Und sei es durch eine Affäre.
So unlogisch ist das gar nicht!
@ 20011
Affäre ist Symptom - niemals Ursache, wenn Ehe/Beziehung/Partnerschaft den Bach runtergeht.
Vor einer Affäre hat schon etwas stattgefunden, bzw. nicht mehr stattgefunden....und die Affäre
soll dann dafür herhalten, dass "nichts ewig währt"? Hat der Verhaltensforscher denn auch beschrieben, dass mit einer Affäre alles besser wird?
Wenn beide EP wenig bis gar nichts dafür tun, Ehe/Beziehung/Partnerschaft wirklich zu LEBEN,
muss sich niemand wundern, dass es bis hin zum Betrug und der Lüge der/dem Partner/in gegenüber führt. Dass "nichts wenig währt" - DA liefert dieser Verhaltensforscher ein Alibi für diejenigen, die es nicht (mehr) so genau nehmen. Und Betrüger/innen wie Geliebte schwingen
sich auf diese Aussage auf...."der Verhaltensforscher hat ja gesagt!"!
Das Klischee zu bedienen, ist schnell geschehen - "die Anderen machen das (fremdgehen) ja auch!"
"Andere haben auch Affären!" Sich hinter der Masse zu verstecken - "die Anderen machen auch!" - ist das des Rätsels Lösung? Wo bleibt das Individuum - als Frau, als Mann? Wer mit der Menge mitzuschwimmen gedenkt, gibt seine Individualität auf.
Beispiel: ein Mensch hat eine heftige Erkrankung - Prognose 10: 90, dass dieser Mensch NICHT überlebt. Das gesagt zu bekommen - wohin tendiert der Mensch, den es betrifft? Richtig - ich habe wenig bis gar keine Chancen! Das sind Erfahrungswerte, Patienten keine Prognose mehr zu sagen, um nicht das letzte Fünkchen Hoffnung auch noch zu nehmen.
Woher ich das weiß - ich war ein "solcher Mensch" mit einer solchen Prognose...ich wusste aber
nichts darüber, wie heftig es wirklich war. Meine Nachfrage, welche Prognose ich hätte, ergab folgende Antwort: siehe oben! 20 Jahre sind vergangen, weil ich dem Klischee nicht entsprochen habe, mich nicht an den 90 % orientiert habe, nicht der "Mehrheit" folgen wollte...Nein, ich wusste nicht, dass es diese Klischees gibt.
Jetzt beziehe das mal auf die Aussagen des Verhaltensforschers....zu welchem Ergebnis kommst du jetzt? Ich spekuliere mal....zu einer ganz anderen Annahme. Wenn dem wirklich so ist, wiegt die neue Annahme schwerer, weil es dieses "Versteck" nicht mehr gibt, das Klischee nicht mehr in dem Maße bedient wird.
Zitat Selbstliebe:
Zitat:Für die eigene Psychohygiene ist das Auskotzen über die Situation sehr wichtig. Das gilt für nahezu alle emotional herausfordernde Lebenssituationen.(...)
Psychohygiene - es sein schwieriges Feld...für Männer wie Frauen. Auch wenn der überwiegende Anteil an Teilnehmern Frauen sind, heißt das nicht, dass Frauen sich eher dazu bekennen, wirklich etwas für ihre Psycho-Hygiene zu tun.
Männer sagen z. B. sehr gern, diese Themen seien "Frauen-Sache"! Wie schwer sich Frauen wirklich tun...nicht jede Frau ist bereit, die Hosen wirklich runterzulassen. Nein...das geschieht nicht "öffentlich" - insgeheim geschieht das, doch nicht zu allem bereit zu sein.
Woher ich das schon wieder weiß - eine Frau hat mir ein solches Seminar "empfohlen", mich mitgeschleppt. 15 Jahre ist das her. Seminare mit ähnlichem Charakter gibt es zuhauf. Hingehen
und ausprobieren. Adressen hab ich....
