hatdazugelernt
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In meiner sehr katholisch konservativen
Heimatstadt gabs ne Buchhandlung die vom sehr alteingesessenen und auch damals schon etwas älterem Ehepaar Herr und Frau X geführt wurde. Mit im Laden war das ebenfalls ältliche Fräulein Y, von allen auch wirklich Fräulein Y genannt. Es war allgemein und wirklich auch jedem bekannt, dass Herr X und Fräulein Y ein Verhältnis hatten, Faltenrock hin, Popelinjanker her. Auch Frau X war das bekannt. Ihre beste Freundin war Fräulein Y. Nach Ableben von Herrn X führten die Damen das Geschäft weiter, am Ende erbte Fräulein Y den Laden. Sie machten zu dritt Urlaub und waren auch zu dritt im Kirchenchor. Ist das eine lebbare Affäre?
Was den Blick zurück aufs Erlebte angeht- doch, ich verliere zu Recht noch ab in an mal böse Worte über meinen Affärenheini. Einfach weil er ein grenzwertiger manipulativer verlogener Kontrolletti war/ ist. Da darf frau auch in der Retrospektive öfter mal Armleuchter denken. Er ist einfach einer, sorry.
Die schönen Sachen bereue ich nicht, wär ja noch schöner. Ich glaube, durch die hab ich sehr viel über mich gelernt. Was ich so vermisst habe vorher, was mir gefehlt hat in meinem Leben.... All so etwas.