hatdazugelernt
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wenn es dich tröstet, ich erinnere mich an die letzten Jahre öfter mal und schlage dabei meine Hand an die Stirn. Nimm es mit Humor, wenn du kannst. Irgendwie. Manchmal hat man einfach fürchterlich einen an der Klatsche.
Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, frage ich mich auch ergriffen wie ich mich jahrelang von einem walisischen Giftzwerg dermaßen- naja, Schwamm drüber. Das muss mein Drama- Gen gewesen sein.
Als ich im Sommer mal ein richtiges Dramafass mit Tränen
aufmachen wollte, schaute mein Freund mich nur an und meinte grinsend- have a coffee, old bugger.
Aber egal, das hilft dir jetzt auch nicht weiter.
Es ist normal dass du dich erinnerst und dem noch nachhängst. Und dich fragst. Und grübelst.
Gerade an Jahrestagen.
Wahrscheinlich muss an sich das von der Seele reden/ heulen, bis es aufhört so präsent in einem zu sein.
Aber es gibt auch die Gefahr, innerlich festzuhängen und sich mehr und mehr selbst am Leben zu hindern. Wenn du kannst, sag dir beim Zurückdenken immer wieder- das ist vorbei. Das habe ich hinter mir gelassen. Das bestimmt mein Jetzt nicht mehr.
Irgendwann hilft es. Gedanken haben sehr viel Kraft- nutz die richtigen dazu, dich dazu zu bringen, nach vorne zu schauen.