51928

Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

cholalatina


65
50
Das frage ich mich beinahezu tagtäglich. Sind AM wirklich so abgebrüht und durchtrieben oder melden sie sich nicht mehr weil sie sich zT schämen und mit der situation auch komplett überfordert sind.

10.09.2019 16:20 • x 1 #30406


Isely


1240
1
1329
Zitat von Watte60:
Ja, vielen Dank Isely.
Du bist sehr feinfühlig .


Das war ich auch nicht immer.

Aber so lange keiner auf eine frisch verlassene EF mit 2 Kindern rumdrischt, und ihr auch noch ne lange Nase zeigt. Bleib ich meistens friedlich.

10.09.2019 16:21 • x 1 #30407


6rama9

6rama9


3491
4
5443
Zitat von Isely:
Aber so lange keiner auf eine frisch verlassene EF mit 2 Kindern rumdrischt, und ihr auch noch ne lange Nase zeigt. Bleib ich meistens friedlich.

Heißt das du hast deinen EM nach seiner emotionalen Affäre rausgeschmissen bzw er hat doch zu deiner Freundin gewechselt?

10.09.2019 16:25 • #30408


Isely


1240
1
1329
Zitat von 6rama9:
Heißt das du hast deinen EM nach seiner emotionalen Affäre rausgeschmissen bzw er hat doch zu deiner Freundin gewechselt?


Wie ?
Nein Quatsch . Klar sind wir noch zusammen, zum Glück.

Ich meinte das Forum hier. Wenn hier eine neue Geschichte aufkommt, zB
Hat mich und unsere 2 Kinder für ne andere verlassen
Dann Dreh ich meistens am Rad wenn es dann los geht mit Schuld, obwohl ja irgendwie alle Schuld sind.
Ausser natürlich die Kinder, und da sympathisiere ich offen mit der verlassenen Frau, die trifft es ja wirklich knüppeldick.

10.09.2019 16:44 • #30409


JetztGöttin

JetztGöttin


203
403
Zitat von Watte60:
Ja, vielen Dank Isely.
Du bist sehr feinfühlig .


Ich weiss, dass es viele verschiedene Formen von Affären gibt und ebenso viele Motivationen eine einzugehen, zu beenden oder auch was Festes draus zu machen. Deshalb schätze ich @Isely Beitrag als eben solchen, eine weitere Möglichkeit, eine Affäre zu beenden. Für mich stellt sie sich allerdings nicht als besonders feinfühlig dar, sondern eher übergriffig. Der AP schafft es nicht, seiner Exaffäre in einem Abschiedsbrief mitzuteilen, dass es ihm sehr leid tut? Echt nicht? Dann soll er es lassen. Eine Einmischung der EF, so gut gemeint ihre Ambitionen auch sind, ist doch aber schon etwas unangemessen, oder nicht? Stell Dir doch einfach mal vor, er hätte sich nicht für Dich entschieden und seine Neue weißt ihn darauf hin, dass er in einem Abschiedsbrief an Dich, den er ihr auch noch zum Lesen gibt, ja schon schreiben könnte, dass ihm das Ganze sehr leid tut. Hmm ... ich bin mir nicht sicher, wie das bei Dir angekommen wäre, wenn Du davon wüsstest. Ich weiß, man kann es nie allen recht machen. Aber es würde mir in beiden Rollen (Betrogene und ExAf) sehr missfallen, wenn der jeweilig andere Partner sich in die Kommunikation einmischt. Zumal es sich hier wohl um den Abschied gehandelt hat. Er hats verbockt und nun muss er das Ganze auch irgendwie zu Ende bringen. Mit all seinen Unzulänglichkeiten, die er so an den Tag legt. Und wenn da eben ein gestoffelter Brief das Maximale ist, was er zustande bringt, dann ist es das eben. Aber eine "Schulung" oder "Erziehung" wie gesagt, so gut gemeint Deine Ambitionen dazu auch waren, ist aus meiner Sicht unangemessen und für mich auch leider übergriffig. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass man selbst als EF ein wenig überrascht sein kann darüber, dass der EM an der Stelle eine ziemliche Unzulänglichkeit hat. Aber "Ausbügeln" muss man das man das als Partnerin nicht.
Manchmal, so scheint es mir, ist das "Davonschleichen" dann wohl doch die bessere Option.

10.09.2019 16:50 • x 2 #30410


Isely


1240
1
1329
Zitat von JetztGöttin:

Ich weiss, dass es viele verschiedene Formen von Affären gibt und ebenso viele Motivationen eine einzugehen, zu beenden oder auch was Festes draus zu machen. Deshalb schätze ich @Isely Beitrag als eben solchen, eine weitere Möglichkeit, eine Affäre zu beenden. Für mich stellt sie sich allerdings nicht als besonders feinfühlig dar, sondern eher übergriffig. Der AP schafft es nicht, seiner Exaffäre in einem Abschiedsbrief mitzuteilen, dass es ihm sehr leid tut? Echt nicht? Dann soll er es lassen. Eine Einmischung der EF, so gut gemeint ihre Ambitionen auch sind, ist doch aber schon etwas unangemessen, oder nicht? Stell Dir doch einfach mal vor, er hätte sich nicht für Dich entschieden und seine Neue weißt ihn darauf hin, dass er in einem Abschiedsbrief an Dich, den er ihr auch noch zum Lesen gibt, ja schon schreiben könnte, dass ihm das Ganze sehr leid tut. Hmm ... ich bin mir nicht sicher, wie das bei Dir angekommen wäre, wenn Du davon wüsstest. Ich weiß, man kann es nie allen recht machen. Aber es würde mir in beiden Rollen (Betrogene und ExAf) sehr missfallen, wenn der jeweilig andere Partner sich in die Kommunikation einmischt. Zumal es sich hier wohl um den Abschied gehandelt hat. Er hats verbockt und nun muss er das Ganze auch irgendwie zu Ende bringen. Mit all seinen Unzulänglichkeiten, die er so an den Tag legt. Und wenn da eben ein gestoffelter Brief das Maximale ist, was er zustande bringt, dann ist es das eben. Aber eine "Schulung" oder "Erziehung" wie gesagt, so gut gemeint Deine Ambitionen dazu auch waren, ist aus meiner Sicht unangemessen und für mich auch leider übergriffig. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass man selbst als EF ein wenig überrascht sein kann darüber, dass der EM an der Stelle eine ziemliche Unzulänglichkeit hat. Aber "Ausbügeln" muss man das man das als Partnerin nicht.
Manchmal, so scheint es mir, ist das "Davonschleichen" dann wohl doch die bessere Option.



Ähm. Sie war meine beste Freundin.
Ich kannte sie also, und das eben gut, auch wenn es für dich Übergriffig klingt. Nein.
Denn das war nie meine Absicht.
Vielleicht hätte ich bei einer Fremden anders reagiert, gleichgültiger.
Unsere Jungs waren beste Freunde.
Es war auch ein Abschied von mir, eine zerbrochene Freundschaft, geschuldet in der Konkurrenz um meinen Mann.
Sie wird ihre Gründe gehabt haben, ihn zu wollen, mich auszublenden.
Ich wollte aber nicht die sein, die ihn ätsch bätsch aber doch hat.
Bis heute hat sich keinerlei Triumph bei mir geregt. Null.
Ist doch eigentlich eine sehr tragische Geschichte gewesen.

10.09.2019 16:59 • x 1 #30411


Watte60

Watte60


833
1074
Zitat von Isely:

Das war ich auch nicht immer.

Aber so lange keiner auf eine frisch verlassene EF mit 2 Kindern rumdrischt, und ihr auch noch ne lange Nase zeigt. Bleib ich meistens friedlich.

Das tut mir sehr leid Isely .
Nein, das machen die meisten AF hier ganz bestimmt nicht.

10.09.2019 17:05 • #30412


frechdachs1


773
1
697
Und @Isely glaubst du, dass er wusste das du das liest und hat es deswegen auch so formuliert. Hätte er es wenn er ihr allein was gesagt hätte es genau so gettan?

10.09.2019 17:08 • #30413


Watte60

Watte60


833
1074
Zitat von JetztGöttin:
Für mich stellt sie sich allerdings nicht als besonders feinfühlig dar, sondern eher übergriffig. Der AP schafft es nicht, seiner Exaffäre in einem Abschiedsbrief mitzuteilen, dass es ihm sehr leid tut? Echt nicht? Dann soll er es lassen. Eine Einmischung der EF, so gut gemeint ihre Ambitionen auch sind, ist doch aber schon etwas unangemessen

Ich meinte nicht wegen des Briefes, sondern wegen ihrer allgemeinen Einstellung ggü. der AF, dass sie auch für sie und ihre Gefühle Verständnis zeigt. Das ist doch eher die Ausnahme.

10.09.2019 17:11 • #30414


Isely


1240
1
1329
Ihre Antwort darauf war übrigens

Lieber x.
Ich habe so etwas erwartet, irgendwie war mir das schon in den letzten Tagen klar.
Unsere Wege, alle unsere Wege trennen sich nun.
Ich wünsche Euch allen alles Gute


Natürlich fragt man sich danach, war es das wert ?

Darauf werde ich eben nie eine Antwort bekommen.
Wir alle bekommen im Leben oft keine Antworten und auch keine Entschuldigung, Erklärung.
Ich habe nur dafür gesorgt, wenn sie mir schon nie eine gab, dass sie wenigstens eine bekommt, von ihm, um zwar eine möglichst ehrliche.
Ich hätte es gewollt. Um abschliessen zu können.
Vielleicht hat sie aber auch gedacht, du hast ihn doch, was soll ich noch erklären ? Was willst du noch ?


Aber, ich lebe damit, man muss es akzeptieren.

10.09.2019 17:14 • x 2 #30415


Isely


1240
1
1329
Zitat von frechdachs1:
Und @Isely glaubst du, dass er wusste das du das liest und hat es deswegen auch so formuliert. Hätte er es wenn er ihr allein was gesagt hätte es genau so gettan?


Glaube ich nicht.
Er wollte bis Samstag Abend schieben, sie anrufen.Dann auf Sonntag schieben
Er schreibt nicht gern. Ich persönlich finde das eher mutiger anzurufen. Aber ich habe gemerkt er wollte nicht recht. Weh tun, das fiel ihm nicht leicht.

Sonntag nahm sie nicht ab, auch nicht beim 3. Anruf.
Sie ahnte es schon, denke ich.
Darum ja auch Ihre prompte Nachricht.

10.09.2019 17:23 • #30416


JetztGöttin

JetztGöttin


203
403
Zitat von Isely:
Ähm. Sie war meine beste Freundin.
Ich kannte sie also, und das eben gut, auch wenn es für dich Übergriffig klingt. Nein.
Denn das war nie meine Absicht.


Das die beste Freundin eine Affäre mit dem eigenen Mann anfängt, ist sicher eine der schlimmeren Affärengeschichten, die so passieren können. Denn da wird ja nicht nur eine Vertrauensebene zerstört, sondern eine andere gleich noch mit dazu.
Sorry @Isely, aber ich kann meine Ausführungen von vorhin deshalb trotzdem nicht anders sehen. Es klingt nicht nur übergriffig, sondern das ist es auch ... trotzdem. Du hattest eine Beziehung zu Deiner Freundin und Dein Mann hatte auch eine. Beides sind aber unterschiedliche Beziehungen. Und auch wenn Du meintest, du hättest jedes Recht, Dich in die Abschiedskommunikation von ihm zu ihr einzumischen, bin ich der Meinung, Du hattest es nicht. Diese "Liebes"-beziehung hätte er allein klären müssen ... dürfen. Und auch wenn er sich dabei höchst stoffelig anstellt, dann ist das eben so. So ist er nun einmal. Deine Motive in allen Ehren, aber eigentlich geht es Dich nichts an, wie die beiden Abschied voneinander nehmen. Ich hätte auf die Bitte meines Ehemannes mit Verweigerung reagiert, hätte er mich gefragt: kann man das so schreiben? Von mir hätte es in etwa so eine Antwort darauf gegeben: Das musst Du selbst wissen.
Du @Isely hättest jedes Recht gehabt in eine eigene von ihm unabhängige Kommunikation mit Deiner ehemals besten Freundin zu treten und die Beziehung zu ihr zu klären.
Aber natürlich ist das neu entfachte "Wir" Gefühl der Ehepartner unheimlich stark und wird durch solche Aktionen gestärkt. Das versteh ich alles und es ist auch total ok. Nur bitte stellt es nicht als feinfühlig oder warmherzig oder ähnliches dar, denn das ist es überhaupt nicht. An die AF habt ihr, wenn überhaupt, nur vordergründig gedacht. Schau mal, wie Du über die AF redest: Du sagst, dass Du ihr gegenüber absolut feinfühlig und fair geblieben bist, sie wäre zu Dir im umgekehrten Fall so sicher nicht gewesen. Woher weisst Du das? Vielleicht hätte sie es ziemlich ähnlich gehandhabt wie Du? Sie war schliesslich mal Deine beste Freundin und abgesehen von dem absoluten Nogo, etwas mit dem Mann der besten Freundin anzufangen, habt ihr doch sicher viele Gemeinsamkeiten gehabt, oder nicht? Und wie schon mal gesagt, dreh es um und fühle ich Dich hinein. Hättest Du gern einen von dem Partner des geliebten Menschen beeinflussten Abschiedsbrief erhalten? Egal in welcher Konstellation ihr alle zueinander standet, das kann niemals eine Rechtfertigung dafür sein, sich in die intimsten 1:1 Beziehung einzumischen, die einen eigentlich wenig bis gar nichts angehen. So schmerzhaft diese Einsicht auch sein mag, aber für mich zeigt sich sich hier, wenn auch diffus und nicht unbedingt vordergründig, eine ziemliche Angst vor dem Kontrollverlust über die fragile und damals sicher auch verfahrene Situation.
Mal ganz davon abgesehen, bin ich als ehemalige AF sehr dankbar dafür, einen stoffeligen Abschiedsbrief erhalten zu haben. Das war ein ziemlicher Augenöffner für mich. Da stand nämlich nicht viel drin, obwohl es zwölf! handgeschriebene! Seiten waren. Dieser Brief war so leer, so leer muss unsere Beziehung gewesen sein, schliesslich handelte es sich bei dem Schreibenden um denselben Mann, mit dem ich ein Jahr meines Lebens ziemlich intensiv verbracht habe. Hätte jemand in dem Brief herumgepfuscht, dann wäre er vielleicht kein Augenöffner gewesen. Man darf doch eines nicht vergessen. In so einer intensiven Affäre hat man als AF kaum Gelegenheit, den Mann mit all seinen Schwächen und Unzulänglichkeiten kennenzulernen. Es ist doch immer alles toll und wunderbar. Wenn dann auch noch "Abschiedsbriefe" beeinflusst werden, ist es für eine AF noch schwieriger über den Mann hinweg zu kommen, weil selbst diese kleinen Hilfestellungen wegfallen und er dort besser wegkommt, als er es mit eigener Kraft hingekriegt hätte. Und wenn Du auch noch zugibst, dass er es hätte anders gemacht, bin ich noch überzeugter davon, dass Du Dich da besser hättest rausgehalten. Der von Euch praktizierte Weg der Beendigung der Affäre ist von allen hier geschilderten der, der aus meiner Sicht am wenigsten Allgemeingültigkeit besitzt.
Und mal Hand aufs Herz @Isely: so ein kleines bisschen Triumphgefühl wirst Du Dir nicht absprechen können, denn schliesslich hat niemand hier Dich darauf angesprochen, sondern Du hast das Thema ganz von selbst aufgebracht. Warum war Dir das wichtig zu betonen, dass Du kein so ein Gefühl verspürst? Es ist doch auch nicht verwerflich. Ich verurteile das nicht. Wahrscheinlich hätte ich sogar tief im Inneren ein ähnliches Gefühl verspürt. So ganz freisprechen wird sich wohl niemand von so einem Gefühl können. Man möchte doch auch nicht, selbst wenn man die Wahl hätte, mit dem "Verlierer" tauschen. Aber die Konsequenz ist, wenn auch unbewusst, eben auch, sich dann über die "Unterlegene" zu erheben und ihr über ihn in seinem Abschiedsbrief Dein Mitleid auszusprechen. Nicht seins, denn er hatte das, so unbegreiflich uns Frauen das erscheinen mag, offensichtlich ja nicht mal auf dem Schirm und somit war es ihm kein Bedürfnis, es zu äussern.
Nicht böse sein, aber das sind die Gedanken, die mir da so durch den Kopf gehen, wenn ich das lese.
Aber wie schon festgestellt, jede Affäre ist anders und so ist wohl auch jedes Affärenende anders. Und möglicherweise ist das der kleinste gemeinsame Nenner, den wir finden können. Das wäre zwar an Erkenntnis nicht viel, aber immerhin etwas.

10.09.2019 23:51 • x 4 #30417


Gretchen

Gretchen


1558
1
2630
Eine Gemeinsamkeit ist sicher die Idealisierung des Mannes- entweder es idealisieren ihn beide Frauen. Oder zumindest eine, aber die andere bemuttert ihn dafür bzw kompensiert seine Schwächen.

Sozusagen ein Teufelskreis, weil die Idealisierung dann ja länger nicht wankt.

Ganz schöner Mist.

Ich kann nur sagen in der Phase als mein Mann mir versichern wollte es ist aus mit der affairenfrau (ich bin ziemlich sicher dass sie sich zurückgezogen hat) und ich auch nicht gleich wieder Willens war (er hat einen Neuwagen in der Zeit gekauft und gemeint damit sei ja jetzt alles gut) da war er sowas von desolat.

Eigene Bewältigung einer selbstwertkrise war nur über Geld möglich- und das hatte er ja dank Studium zu dem ich ihm praktisch überredet habe, netter Steuerklasse und kindergeld usw.

Jetzt sind sie wieder zusammen und selbstwerteinbruch ist beendet.

Neues Auto inklusive.

Wenn ich das manchmal fahre, dann ess ich immer ganz krümelige Croissants.

Es ist so traurig etwas ganz anderes in dem Mann gesehen zu haben. Ich glaube deshalb schreibe ich hier auch.

11.09.2019 05:58 • x 1 #30418


Isely


1240
1
1329
@ jetzt Göttin

Du ich habe nur aufzeigen wollen, warum manche Männer nichts mehr zu ihrer Affäre sagen, oder schreiben.
Das war hier seit Tagen die Frage , die einige nicht verstehen. Von AM oder EX AM , bekommt hier niemand eine Antwort, was ja hilfreich gewesen wäre.
Also habe ich aus meiner Erfahrung geschildert.
Richtig, jede Affäre ist anders, du beschreibst deine als lang und intensiv, intim. Das alles traf ja bei meinem Mann nicht zu.
Die Sache lief nicht mal 5 Wochen, wenige Treffs, logisch. Ich würde das nicht unbedingt als so unbeschreiblich intensiv beschreiben.
Ich habe nicht in seine Schlussmachsätze eingegriffen, die hat er allein geschrieben. Lediglich das ich ihn gefragt habe ob es ihm nicht leid tut?
Seine Nachricht an sie war jetzt nicht wirklich lang, und betraf eigentlich nur uns 2 als Paar. Also betraf es ja mich nun eher als sie, warum er diese Worte in Sätze verpackt hat, weiss ich nicht. Es waren nur wenige, aber an jedem Anfang stand, wir haben ( also er und ich ) das war seine Sache es so zu schreiben, dass ging mich wirklich nichts an,er hat es mir aber nunmal gezeigt.
Du kannst natürlich jetzt alles mögliche hineininterpretieren, auch das ich mich überlegen gefühlt habe.
Hast du schon einmal eine Ehe weitergeführt ? Nach so einem Vertrauenmissbrauch ?
Falls nein.
Die ersten Monate läufst du wie auf Kohlen, du hast keine Ahnung was einem das abverlangt, von Dir selbst.
Da stellt sich ein Überlegenheitsgefühl einfach nicht ein. Ob du das wahrhaben willst, oder nicht.
Da hast du wirklich besseres zu tun.
Ich möchte dazu jetzt gar nicht mehr viel schreiben, weil ich vermute, es wird wieder anders ausgelegt, als ich es meine.
In meiner Geschichte fliesst ohnehin viel mehr zusammen, als in allen anderen Affärengeschichten, weil ich auch noch unwissend und nichtsahnend den Stein ins rollen gebracht habe.
Fakt ist aber, viele Männer, und das lese ich sehr wohl im Forum, können oder wollen nichts erklären, wenn eine Affäre vorbei ist. Und ja ob du es glaubst oder nicht, dass finde ich mies.

11.09.2019 06:09 • x 2 #30419


unmacaron

unmacaron


37
46
Zitat von Gretchen:
Wenn ich das manchmal fahre, dann ess ich immer ganz krümelige Croissants.


sehr lustig, genauso mache ich das auch...

Zitat von Gretchen:
Eigene Bewältigung einer selbstwertkrise war nur über Geld möglich-


so habe ich das noch nicht gesehen... aber da ist was dran!

Zitat von Gretchen:
Es ist so traurig etwas ganz anderes in dem Mann gesehen zu haben. Ich glaube deshalb schreibe ich hier auch.


exakt! Schwer zu begreifen, noch schwerer zu verarbeiten.

11.09.2019 11:00 • x 1 #30420




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag