Sturmhöhe
Gast
Affären sind so alt wie das Leben selber.
Sie sind zutiefst verletztend für alle Beteiligten, wenn es keine Lösung für das Dreieck gibt.
Jeder sucht in einer Affäre etwas anderes. Der eine verliebt sich, er andere weiß es gar nicht, der nächste will genau nur das.
Es gibt Affären, die durchaus zu einer Beziehung führen und ich denke, es sind mehr als die gängigen Statistiken es hergeben.
Und eben so oft bleibt die Geliebte zurück.
Und eben so oft bleibt der Betrüger zurück, weil ihn niemand mehr will.
Und nichts anderes meinte ich. Warum sollte eine Ehefrau oder eine Geliebte einen solchen Mann behalten? Oder anders, wo bleibt die Liebe, wenn das Vertrauen nicht mehr da ist? Wie unterscheidet man Liebe und Gewohnheit? Gibt es einen Unterschied?
Zwei Menschen lieben einen. Beide wollen ihn.
Was bekommt man dann aber?
Hier gibt es einige Erfolgsgeschichte mit dem Tenor, wir haben es geschafft und diese sollen Mut machen. Eine von Annette53 ist wohl ein Fake und eine Ehefrau Angel09 hat sich zurück gemeldet und beschrieben, warum sie nach fünf Jahren gescheitert ist. Sehr gut beschrieben. Es blieb ein fragiles Konstrukt, sagt sie.
In all diesen zwischenmenschlichen Verflechtungen, z. B. der wirtschaftliche Totalschaden bei Eheauflösung oder als Geliebte nicht den Mann zu verlieren, weil der bisherige persönliche Invest so hoch ist, wo ist da die Liebe?
Was ist Liebe überhaupt?
Das sind die Fragen, die mich beschäftigen. Vielleicht weit ab von der Thematik dieses Threads.
Ich wünsche jedem, der hier geschrieben hat, dass seine Verletzungen heilen und er am Ende das findet, was er sich wünscht.