angel09
Gast
Zitat von kuddel7591:Zitat von angel09:Verurteilung ist zwar negativ behaftet. Aber bringt das nicht auch manchmal Klarheit? Eine klare Stellungnahme zu dem Erlebten? Dadurch zeigt man auch klar seine Grenzen!
@ angel09
Wer geht denn wirklich klar mit dem um, für das er "verurteilt" wurde/wird? Es gehört
eine gehörige Portion Willen und Mut dazu, in die eigenen Tiefen des "Schuldhaften/
der Verantwortlichkeiten" vorzudringen. Wollen das alle? Nein....weil es unbequem
werden kann. Könnten das alle? Na klar...Frau/Mann muss es wollen! Da beißt sich
die Katze in den *beep*. "Können" könnten alle - wirklich "wollen" wollen die wenigsten.
"Eine klare Stellungnahme zu dem Erlebten?" Ja...die Geschicke beider Partner gehören
dazu. Es hat nicht nur eine/r Mist gebaut, wenn eine Partnerschaft/Ehe/Affäre hochgeht.
Du sprichst es an...um aus einer solchen Situation herauszukommen, braucht es das,
was als "Verurteilung" angesehen werden kann, einen "Tritt in den Hintern" bedeuten
kann, "klare Worte" bedeuten kann - sofern nicht die eigene Einsicht, sich ggf. selbst
mit der/dem Partner/in vollkommen verspekuliert zu haben, weil der Himmel voller
Geigen hing, der Vertrauensvorschuss zu groß war, Liebe blind und taub machte....
@kuddel
Es ging mir nicht um Verurteilungen von Personen, sondern Handlungen! Und ehrlich gesagt gong es mir aich nicht um Selbstverurteilung, sondern ich verurteile das, was ein anderer mir angetan hat. Irgendwo gibt es nun mal Grenzen. Bei aller Selbstreflexion...