Zitat von 338:Zitat von kuddel7591:...
Als ich für mich erkannte, dass meine Suche nach Schuldigen im Grunde nichts anderes war, als der Ausdruck meiner Weigerung, Verantwortung für mich zu übernehmen, war das unangenehm und befreiend zugleich...
Eigentlich sollte man diese Erkenntniss um einiges früher im Leben haben, um nicht zu sagen, dass dieses zum Erwachsenwerden gehört, aber besser spät als nie...

@ 338
es ist um Vieles einfacher, erst mal alles von sich wegzuschieben. In fast allen Bereichen des Lebens wird erst mal alles abgelehnt, was mit Eigenverantwortung zu tun hat. Sich eines Besseren
zu besinnen, dass Eigenverantwortlichkeit sehr vieles erleichtert, um mit den Umständen insgesamt
besser klarzukommen, lässt viel mehr Spielraum - und...bei sich selbst etwas zu verändern, ist die
einzige Möglichkeit, etwas zu bewegen. Wer sich in Abhängigkeit Anderer begibt...
Wenn eine solche Erkenntnis erworben wird, ist es ja noch okay. Im Grunde ist es auch ein Teil
der erzieherischen Maßnahmen, schulischer Maßnahmen, ausbildender Maßnahmen und auch Lebenserfahrung, das Eigenverantwortung nicht nur "den Anderen" zugeschoben wird, sondern
jeder selbst für sein Handeln und Tun eigenverantwortlich ist.
Es lässt sich auch nicht immer damit entschuldigen, gefühlsmäßig/emotional gehandelt/nicht gehandelt zu haben, etwas gesagt/nicht gesagt zu haben. Nachher ist immer noch Zeit genug,
das zu korrigieren, sich selbst zu dem zu bekennen, was GUT war....aber sich erst recht dazu
zu bekennen, was nicht so dolle war.
Eine der Stärken von Menschen ist (sollte sein), Fehler und Schwächen zuzugestehen...
...und auch zu seinen Stärken und guten Seiten zu stehen, die jeder Mensch hat!