Zitat von frischgeföhnt:
Ich glaube nun mal nicht, dass Ehen nach einem massiven Betrug LANGFRISTIG wieder funktionieren. Nicht wegen des Betrüger, die können das meist recht problemlos, sondern wegen des eigenen Schadens, den man durch den Betrug erhält. Für MICH nicht heilbar. Das hat wenig mit Sturheit oder Stolz zu tun, sondern damit was es mit mir gemacht hat. Es hat meine Liebe und Loyalität zu meinem Exmann mitgenommen. Ich liebte ihn nicht mehr.
DU kannst machen, was du möchtest.
Dir muss egal sein, wie andere oder wir das beurteilen.
Das nur dazu.
Ich bin da wirklich noch sehr zwiegespalten. Wenn eine Affäre nie auffliegt - dann geht es möglicherweise, auch wenn der Partner etwas geahnt/gespürt hat (denn wenn der Partner so was nicht mal irgendwie ansatzweise spürt, dann ist da eh gehörig der Wurm drin und dann besteht sowieso schon eine starke Distanz zwischen den Eheleuten). Wenn eine Affäre auffliegt, bevor sie vom Partner beendet wurde, glaube ich es auch nicht, da bin ich ganz bei Dir. Bei einem Paartherapeuten im Blog hab ich neulich gelesen:
Zitat:Wenn ein Affärenführer sich nicht zwischen Affäre und Ehepartner entscheiden kann, ist die Hauptbeziehung so oder so am Ende.
In dem Fall, wo sich der Affärenmann eindeutig entscheiden kann und auch nicht zweifelt, ist sicher noch was zu machen. Je nachdem, ob und wie die Affäre aufgeflogen ist und wie der Partner das verkraftet hat. Ich glaube, ich könnte als Partnerin eine Affäre nur verzeihen, wenn sie kurz war (also unter drei Monaten), und wenn sie ohne Not gestanden wird, nachdem sie ebenfalls ohne Not von Seiten meines Partners aus beendet wurde.
Alles andere wäre für mich nicht verzeihbar, weil ich mich dadurch respektlos und illoyal behandelt fühlen würde, Vertrauen hätte ich auch keins mehr, wenn mich jemand über einen längeren Zeitraum hinweg angelogen hätte, und bei länger dauernden Affären sind ja mindestens Gefühle im Spiel, denn der Reiz des Neuen (den ich als einzige Begründung akzeptieren würde) ist halt nach 5-6 mal vö. auch wieder weg
