Zitat von Santosha1951:.
(...) Ich hatte u.a. Tanztherapie, wobei ich meinen ganzen Frust (...) in einer unglaublichen Atmosphäre rauslassen konnte. Ich konnte dort weinen, ich konnte lachen, ich konnte schreien.
(...)
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das wird mir wohl niemand zutrauen...weil ich an einem Nachmittag in einer Reha-Klinik
nichts mit mir anzufangen wusste, bin ich in eine "Tanzstunde" gegangen, die in der Klinik
angeboten wurde. Vorausschicken muss ich...tanzen ist nicht mein Ding.
Müde belächelnd habe ich erst mal nur "mitgemacht", um dann zu spüren, was Tanzen
bewirken kann. "Bewegung mittels Tanzen"...die Musik spielte keine Rolle, "Takt-halten"
spielte keine Rolle...was eine Rolle spielte, war eine körpereigene Bewegung BEI Musik,
nicht "nach" Musik. Eine Woche später habe ich wieder teilgenommen - als einzelner
Mann unter mehr als 20 Frauen...
...seit Jan. 2005 nehme ich 2 mal im Jahr an Wochenend-Veranstaltungen teil. Das lasse
ich mir nicht mehr nehmen. Oft bin ich der einzige Mann...und was Frauen können, können
Männer auch....die "Sau raus lassen", wenn Gefühle und Emotionen einem das Leben zur
Hölle machen/gemacht haben.
Den Kopf "abzugeben", Herz und Geist und Seele und Bauch "reden" zu lassen, "tanzen"
zu lassen, Gänsehaut/Entenpelle/"Erpelkostüm" zu spüren, wenn innerlich wie äußerlich
die Post abgeht....und dann selbst zu tanzen, was der Körper (nicht der Kopf und nicht
der Takt) hergibt. "Unkontrolliert" zu sein und doch zu wissen, jederzeit aufgefangen zu
werden....und "bloß nicht" überlegen, wie der Tanz wohl ausgesehen haben mag - das
interessiert niemanden der Anwesenden...
...etwas MACHEN, um gleich aufkommender Lethargie entgegenzuwirken...