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Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

S
Zitat von Binaneu:
Aber jetzt ist es so schlimm geworden.
Ich kann und will definitiv nicht mehr weiter machen.

Die Selbstzerstörung MUSS zu Ende sein, denn ich bin am Ende!



Bina, gegen deine selbstzerstörerischen Gedanken MUSST du unbedingt angehen....das geht nur mit psychosozialer Unterstützung.
Sowas gibt es in jeder Stadt. Bei uns gibt es verschiedene Organisationen, an die man sich hier wenden kann. Bestimmt auch bei dir.
Trotzdem wäre ein längerer Klinikaufenthalt bestimmt gut für dich

Gibt deinem Leben bitte wieder eine Chance!

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Y
Zitat von DerTypderwo40ist:
Zitat von Planlosx2:
und versteht dass
es wichtig für mich ist damit ich keinee falschen Hoffnung hinterherhänge.


Und dafür soll sie sorgen?
Wenn etwas wichtig für Dich ist - sorge Du dafür! Das ist nicht ihr Job!


Ach Herr Typ, eine klare Ansage vom (Ex)Partner kann sehr wichtig sein, sich zu lösen vom Partner, ihn gehen zu lassen. Ich brauchte das auch. Ich hatte meinem Ex eine riesen Szene gemacht einige Wochen nach seiner Offenbarung, wo ich von ihm verlangte, jetzt mal klar zu sagen, ob er mich noch liebt oder nicht. Klartext: die Antwort lautete Nein.

Danach ging ich.

#9527


A


Thread für Affären Frauen und Männer zur Unterstützung

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B
Meine Selbstzerstörung war mich so lange auf ihn einzulassen.
Der letzte Turn war definitiv Selbstverletzung.

Bin ja bewusst ins Messer gerannt.
Denke aber immer noch, das musste wohl sein, damit ich den Cut hinkriege.

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H
Zitat von Binaneu:
Meine Selbstzerstörung war mich so lange auf ihn einzulassen.
Der letzte Turn war definitiv Selbstverletzung.

Bin ja bewusst ins Messer gerannt.
Denke aber immer noch, das musste wohl sein, damit ich den Cut hinkriege.


Ja. An diese Momente kann ich mich auch noch erinnern. Obwohl ich wusste, ich renne jetzt ins Messer, ich konnte diese Situation klar sehen, habe ich sie weiter durchgezogen, weil ich dachte, es hilft mir loszulassen.
Ich hab zig Male die Hand auf die heiße Herdplatte gelegt, obwohl ich noch Brandblasen von davor hatte. Nach dem Motto: Sieh, sie ist wirklich HEIß diese Sch..platte...sie wird nicht kälter und Du verbrennst Dich wieder.
Hilfreich ist das nicht. Du hast halt nur Narben von den Verbrennungen. Und es dauert bis wieder Gefühl da ist.

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Y
Danke übrigens für Deine lieben Worte WhosThatGirl! Kuss geben
Und auch allen anderen. Was für ein lustiger Dialog gestern. War danach total erschöpft und bin Abends um 8 oder 9 in die Federn gesunken zunge raus strecken Und Nachts dann wieder wach und heimlich noch ein paar Danke wie ein Nikolaus vor die Türen gelegt Smile
Mir wars ein bisschen zu viel Rampenlicht Glücklich verlegen Plötzlich so viele Profilbesucher, so dass ich abtauchen musste Frieden
@coachcat viel Spaß in London!

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D
Zitat von Yonda:
Ach Herr Typ, eine klare Ansage vom (Ex)Partner kann sehr wichtig sein, sich zu lösen vom Partner, ihn gehen zu lassen. Ich brauchte das auch. Ich hatte meinem Ex eine riesen Szene gemacht einige Wochen nach seiner Offenbarung, wo ich von ihm verlangte, jetzt mal klar zu sagen, ob er mich noch liebt oder nicht. Klartext: die Antwort lautete Nein.

Danach ging ich.


Kann ich verstehen, dass es hilfeich sein kann. Das ändert aber nichts daran, das man für sich selbst verantwortlich ist. Und hier geht es wirklich um das Denken. Es gibt einen erheblichen Unterschied zwischen, es würde mir helfen wenn Du - und ich leide weil Du

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H
Zitat von DerTypderwo40ist:
Kann ich verstehen, dass es hilfeich sein kann. Das ändert aber nichts daran, das man für sich selbst verantwortlich ist. Und hier geht es wirklich um das Denken. Es gibt einen erheblichen Unterschied zwischen, es würde mir helfen wenn Du - und ich leide weil Du


Man wünscht sich wohl, dass der Andere einen irgendwas abnehmen könnte. Oder was beschleunigen könnte. Aber hier kommt man wirklich nur mit Eigenverantwortlichkeit weiter.
Ich hab meinen EXAM zig mal "gebeten" mir doch einfach zu sagen, dass er seine EP noch liebt / mehr liebt und deswegen die Sache mit mir beendet. Ich dachte, das könnte mir helfen abzuschließen. Er sagte aber nur: Das kann ich nicht. Weil es nicht stimmt. Ich sagte: Du hast mich sooft belogen, dann lüg mich doch wenigstens da an. Er: Ich hab gesagt, dass ich Dich liebe und es "derzeit" einfach nicht schaffe mich von X zu trennen, weil mir zig Gefühle im Weg stehen. Ich hab nicht gelogen.

Es dauerte bis ich begriff: Nur ICH kann was ändern. Wenn ICH WILL.
Die Frage ist: Will ich?

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S
Zitat von Yonda:
Ach Herr Typ, eine klare Ansage vom (Ex)Partner kann sehr wichtig sein, sich zu lösen vom Partner, ihn gehen zu lassen


Yonda, ich habe leider festgestellt, dass die Exen, ob Mann oder Frau, nicht unbedingt diesbezüglich mit Courage gesegnet sind. Klare Entscheidungen sind eher ein Fremdwort und nur schwer rauszukitzeln, weil sie sich immer noch eine Hintertür offen halten wollen......für den Notfall!
Den richtigen Zeitpunkt für eine Trennung erkennen und dann selber die Entscheidung treffen, das wäre konsquent..... Nur leider oft sehr schwer umzusetzen, weil man dann durch das Tal der Tränen muss.

#9533


D
Zitat von hanna111:
Es dauerte bis ich begriff: Nur ICH kann was ändern. Wenn ICH WILL.
Die Frage ist: Will ich?


Dannoch spielt es eine Rolle wie man darüber denkt. Denn tatsächlich ist auch wahr, wenn man es gewohnt ist das Denken auf Andere auszurichten und gar nicht weiss was Eigenverantwortung ist oder bedeutet, dann kann man auch gar nicht reagieren. Man ist sozusagen auch eine zeitlang gezwungen sich auszuliefern.

Solange der Kopf sagt - ich leide weil Du - blablabla, liefert man sich aus, wird Opfer und handlungsunfähig. Hier genügt der Gedanke und das Fühlen hängt plötzlich vom Anderen ab. Nur er kann auf einmal ändern, ob ich leide oder nicht.

Soweit ja auch bekannt. Dennoch ist dem Ein- oder Anderen gar nicht bewusst warum das passiert und die Idee, die Gedanken ein wenig zu beeinflussen, kommt gar nicht erst. Schlicht weil man schon komplett festgefahren ist oder tatsächlich glaubt der Andere könne das eigene Fühlen und Handeln steuern (was er gar nicht kann).

Hier genügt dann schon das umdenken, in - ich leide weil ich...und es entsteht sofort wieder Handlungsfähigkeit und das Opferdasein hört auf. Will nicht jeder, manch einer mag die Opferrolle gerne behalten. Schon klar. Doch manch einer will sie tatsächlich nicht und weiss einfach nicht wie es anders geht.

Bei besagtem Beispiel von @Planlosx2 ist das ganz simpel:

Ich leide weil ich hoffe und aufgrund dieser Hoffnung mein Leben vernachlässige.

Das hat mit dem Anderen nichts zu tun und kann nur von ihm gelöst werden! Und es ist auch nunmal die einzige Wahrheit. Und darin steckt auch die Lösung.

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Y
Zitat von DerTypderwo40ist:
Zitat von Yonda:
Ach Herr Typ, eine klare Ansage vom (Ex)Partner kann sehr wichtig sein, sich zu lösen vom Partner, ihn gehen zu lassen. Ich brauchte das auch. Ich hatte meinem Ex eine riesen Szene gemacht einige Wochen nach seiner Offenbarung, wo ich von ihm verlangte, jetzt mal klar zu sagen, ob er mich noch liebt oder nicht. Klartext: die Antwort lautete Nein.

Danach ging ich.


Kann ich verstehen, dass es hilfeich sein kann. Das ändert aber nichts daran, das man für sich selbst verantwortlich ist. Und hier geht es wirklich um das Denken. Es gibt einen erheblichen Unterschied zwischen, es würde mir helfen wenn Du - und ich leide weil Du


Damals dachte ich noch nicht so weit. Könnte ich überhaupt nicht vor lauter Chaos in Kopf und Herz. Ich wusste nur, dass ich von ihm ein klares Statement brauchte, um weiterzugehen, wohin auch immer.

Der Unterschied der beiden Ansätze ist immens. Ich schreib mir den Sarzbeginn auf ein Blatt Papier und hänge es auf, damit ich das nicht dauernd aus meinem Sinn verliere.

#9535


P
Natürlich wünsche ich mir dass sich meine Hoffnung bestätigt, wer würde das nicht tun?
Allerdings glaube ich das nicht, weil absolut alles dagegen spricht. Vielleicht muss ich einfach
von ihr hören das es gar keine Hoffnung gibt - so mein Denken. Eine ausweichende Antwort
darauf wäre natürlich schwierig für mich und dann bin wohl ich derjenige der die Hoffnung
eigenständig aufgeben muss, unabhängig von ihr.

#9536


D
Zitat von Yonda:
Damals dachte ich noch nicht so weit. Könnte ich überhaupt nicht vor lauter Chaos in Kopf und Herz. Ich wusste nur, dass ich von ihm ein klares Statement brauchte, um weiterzugehen, wohin auch immer.


Daswegen schreib ich es ja. Weil so manch einem dieser Gedanke gar nicht kommt. Und die arme Sau steckt dann drin und hält sich tatsächlich für handlungsunfähig und ausgeliefert. Das das aber schlicht auf einem Fehler im Satzbau der eigenen Gedanken beruht - da kommt man dann echt nicht drauf.

Und wie Du gerade schreibst - bemerkt man es, beginnt man auch etwas zu verändern. Und wenn es das Ausdrucken und Aufhängen ist. Plötzlich bewegt man sich während man vorher in Schockstarre veharren muss.

Natürlich nimmt das Umdenken einem nicht den Schmerz. Aber es ermöglicht Bewegung!

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Y
Es war in der Tat so, dass mein Ex herumgeeiert ist um eine eigene Entscheidung. Ich hatte ihm gleich nach seiner Offenbarung gesagt, dass er sich entscheiden müsse, denn ich würde sonst gehen. Er bat um Zeit. Ich gewährte ihm ca. 4 Wochen, wo nix passierte, außer dass ich Panikattacken bekam und emotional völlig aus dem Ruder lief. Und er schaffte keine klaren Verhältnisse bis ich endlich explodierte. Für mein "Seelenheil" war die Explosion sehr hilfreich, weil ich wenigstens aus der Schockstarre kam und mir eine Wohnung gesucht habe.

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D
Zitat von Planlosx2:
Natürlich wünsche ich mir dass sich meine Hoffnung bestätigt, wer würde das nicht tun?


Ich nicht (mehr).

Als ich da war wo Du gerade bist, ging es mir genauso. Heute weiss ich, das Hoffnung allgemein das blödeste ist was man sich antun kann. Hoffnung wird immer aus Angst geboren und soll die Angst verdecken. Das macht es einem schwer bis unmöglich an seine eigenen Themen heranzukommen.

Hoffnung ist auch immer Ursache von Leid!

Ich weiss, entspricht nicht dem allgemeinen Denken.

Hoffnung besagt - heute ist alles nicht so wie es sein soll, damit es mir gut geht. Ich hoffe darauf, das etwas passiert was etwas so ändert, dass es mir irgendwann gut geht. Die Folge ist - heute muss es mir schlecht gehen.

Damit wird die eigene Handlungfähigkeit, das aktuelle Befinden und die eigenen gefühle vollständig an ein erfundenes etwas im Irgendwann und irgendwo an irgendwen ausgeliefert. Im Bezug auf einen anderen Menschen erzeugt Hoffnung zusätzlich Druck auf beide Beteiligte. Denn das erhoffte MUSS eintreten! Da es ohne das erhoffte meine ewige Höllenqual bedeutet.

Und das alles ist nur Unsinn den man sich zusammenreimt.

Hoffnung ist angstbasiert. Sie verhindert die Lösung und das eigene Wohlbefinden!

Zitat von Planlosx2:
Vielleicht muss ich einfach
von ihr hören das es gar keine Hoffnung gibt - so mein Denken.


Hier sieht man schon, dass Du das längst bemerkst, das das Klammern an Hoffnung Dir nicht gut tut. Du hoffst jetzt aber schon wieder. Darauf, dass sie Dir die Hoffnung nimmt. Hoffnung durch Hoffnung ersetzen?
Dämlich!

Ja, es ist eine Kunst zu lernen, das hoffen zu lassen. Es braucht lange das zu verstehen. Aber das kann man nur selbst tun. Dafür braucht es tatsächlich keinen Anderen.

Tatsächlich glaubt man, würde man aufhören zu hoffen, gäbe es keine Chance mehr für Beide. Und dennoch ist es umgekehrt. Die Hoffnung erhält aufrecht, dass ich nichts verändern kann.

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S
sag mal Planlos, war das bei euch denn von Anfang an als Affäre oder Beziehung geplant? Habt ihr darüber gesprochen und ist "sie" gebunden?

Die Hoffnungen auf ein MEHR mit ihr, waren diese Gedanken umgekehrt auch vorhanden?

Weißt du, ich habe gestern mit einem Freund gesprochen, den ich schon lange nicht gesehen hatte.
Verheiratet, super Job, Kind, Eigentumswohnung und und und.... .Wie man so sagt, ein glückliches Paar, beide in die 40.
Ich erzählte ihm also von meiner Trauer, meiner damaligen Hoffnung auf immer mehr, meinen jetzigen Gefühlen und, dass ich zuletzt nur noch Affäre war für 1 Tag in der Woche.
Und jetzt alles beendet habe, wegen dem "Klotz" am Bein, den er immer mitgebracht hat in unseren Tag.

Er war völlig erstaunt und sagte, er hätte auch mal eine Affäre gehabt (irgendwie hat mich das geschockt, hätte ich nie gedacht). Aber er könne sich nicht daran erinnern, dass man mit einer Affäre einkaufen geht, ständig essen geht, Unternehmungen macht, die Zukunft plant usw.....
Eine Affäre bedeutet, sich treffen, ein paar ero. Stunden miteinander verbringen und wenn "essen gehen", dann außerhalb der Gefahrenzone.

Wie ich wieder alleine war, habe ich gedacht, dass ich anscheinend alles durcheinander bringe. @Kaetzchen könnte das bestimmt wieder gut erklären.
Wir hier im Forum sind doch AFs und trotzdem wollen wir alle dauerhafte Liebe von unserem AM. Wir klagen, trauern und stehen völlig neben uns, werden krank....

Irgendwie hätten wir es vielleicht vorher wissen müssen, dass AFs keine Rechte haben und zurückstecken müssen....oder sehe ich das falsch? seufzen / traurig

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