Zitat von hanna111: Zitat von Santosha1951:
Nachdem ich ihn mal zum Augenarzt mit seinem eigenen Wagen fahren musste, weil er danach nicht Autofahren durfte, rief er danach gleich seine EF an, um Bericht zu erstatten.
Dazu ging er mit seinem Handy 20 Meter vom Wagen weg, damit ich nicht mithören konnte.....Allerdings hatte ich den Motor schon angelassen und hörte, durch die vorhandene Technik, jedes Wort mit............seine spätere Antwort...naja, sie macht sich doch Sorgen!
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Diese Situationen hatte ich sehr oft. Sehr sehr sehr oft.
Wenn ich bei ihm war über Nacht, was sehr oft zu Beginn der Fall war, musste er abends zu einer bestimmten Uhrzeit bei ihr anrufen. Grund: Weil das immer so war.
Ich sag´s mal so....er rief immer an, weil er wohl vermeiden wollte, dass sie ihm zuvor kam. Und er rief sie auch an...ganz egal was wir gerade vorher gemacht hatten.
Einmal verließ er schlagartig das Schlafzimmer und verschwand. Ich hörte leise Stimmen. 5 Min. später kam er zurück. Als ich sagte: Du hast jetzt nicht wirklich gerade X angerufen, oder? Er: Ja....was ist so schimm daran? Bin doch wieder da.
Ich fand es sehr demütigend.
Im Nachhinein für uns beide. Für sie und mich.
Dieses Telefonieren um besagte Uhrzeit hat mich irgendwie traumatisiert.
meiner musste jedesmal Punkt 23 Uhr von mir wegfahren, weil er es ihr versprochen hatte. Danach gab es Zuhause ein Gespräch über die Vorkommnisse mit mir während des Tages.
Er war ja dann immer, in der letzten Zeit, einen ganzen Tag bei mir. Kam also zum Frühstück, oder wir fuhren frühstücken.
Kaum 10 Minuten bei mir, klingelte das Handy, entweder ihr Blutdruck war auf 220, der Puls konstant 130 Schläge pro Minute, oder die Katze hatte gekotzt und sie müsste zum Tierarzt.......so ging das die ganzen letzten Monate.
Angefangen hat diese Telefoniererei während "unserem Tag" vor einigen Monaten. Wir waren in Bad Harzburg, saßen in einem Cafe morgens um 10Uhr.
Der erste Anruf.....sorry, ganz kurz nur, ist B.
Wir hatten sage und schreibe 15 Telefonanrufe innerhalb von 1 Stunde. Er schaltete das Handy nicht aus, sondern diskutierte sogar über einen Todesfall eines Menschen, den sie flüchtig kannten, und dessen Anzeige in der Zeitung stand......
Ich habe gekocht und hätte ihm am liebsten ne Tasse an den Kopf geschmissen.
Wenn ich so zurückdenke, dann weiß ich, warum ich das Gefühl habe, eine Gehirnwäsche bekommen zu haben
