Zitat:Kennt ihr das?
Irgendwas im Alltag funktioniert nicht und darüber bricht die " Welt zusammen"?
Weil einfach so eine Kleinigkeit reicht, um die mühsame Fassung zum Einstürzen zu bringen?
Und von einer Sekunde auf die andere, ist aller Schmerz wieder da...
Es ist mehr Schein als Sein, wenn ich versuche, den Alltag halbwegs zu meistern.
ja Bina, denke das hat fast jeder schon mal erlebt.
Es fühlt sich an, als führte man ein Fakeleben. Äußerlich tut man seine Sachen, innerlich ist man woanders oder leblos. Und zwischendurch fährt der Schmerz immer wieder dazwischen, zieht eine Kluft zwischen dem Leben und einem selbst. Ganz normal.
Hinzu kommt die Gewohnheit, wenn auch viele wenig erfreuliche Gewohnheiten.
In neuen Situationen fühlt man sich doch oft erstmal fremd, auch wenn man etwas neues lernt.
Ist man bsw. sehr übergewichtig und geht das 2. Mal joggen, so fühlt es sich vllt. eher wie ein "Schein" als ein "Sein" an. Neee, das bin doch nicht ich. Ich die Sportliche? Glaube ich nicht. Bin doch diejenige, die Schokiessend auf dem Sofa liegt.
Als ich anfing zu studieren, habe ich mich monatelang wie ein Alien gefühlt. Diese Welt war mir mehr als fremd. Kam mir so vor, als hätte ich mein Abizeugnis gefälscht und mich da hinein geschlichen. Auch das fühlte sich mehr wie Schein als Sein an.
VerA.e ich mich nicht selbst? Bin ich das? usw.
Es wird sich ändern. Wie war es noch? Unser Gehirn braucht mindestens 8-12 Wochen, um sich an eine neue Situation zu gewöhnen.
@föhni: sogar sehr männlich und es läuft ja echt gut...aber....ich bin zwar flatterig ums Herz aber nicht verliebt
