@Miss_Thoughty
da dich der job grad so gar nicht fordert, wär dann sport nicht ne alternative nach der arbeit? der kann auch helfen von kreisenden gedanken weg zu kommen.
wenn du danach etwas ausgeglichener bist, aber trotzdem noch kopfkion hast, weil kopf ja nicht ausgelastet.....würde ich alle gedanken die dir durch den kopf gehen vor dem schlafen aufschreiben.
ich hab meine verwirrten, inneren monologe teils auf 3-4 A4 seiten geschrieben in einem abend. mir hat das immer sehr geholfen als es mir richtig schlecht ging.
Zitat:Es scheint also nicht die ideale Form zu geben. Zu viele Verpflichtungen und Stress sind ebenso nicht gut wie Unterforderung und Langeweile.
einen job zu haben is schön oder auch mal positiven stress oder termine.
wenn ich mich mit anderen unterhalte, erzählen die mir immer dass sie ja sooo viel um die ohren haben.
und bei mir.....nichts....
ich geh alle 2 wochen mal einkaufen. das is schon so ziemlich mein highlight. alles andere läuft doch von selbst, ohne das ich was machen muss.
in 3 monaten war ich wegen dem vorstellungsgespräch mal beim friseur. morgen besuch ich mal ne freundin oder hab freitag den termin beim arzt. das war´s dann aber auch schon wieder. am wochenende telefonieren mit ner freundin, ersetzt aber auch kein treffen so richtig...is eben blöd wenn alle so weit weg wohnen.
hab aber auch ncih die finanziellen mittel groß dinge zu unternehmen oder durch die gegend zu fahren
die schwierigkeit ist herauszufinden was einem jetzt gerade fehlt.
es gibt ablenkungen die fordern körperlich, so wie das klettern oder sport allgemein. es gibt die dinge die dich vom kopf her fordern. und jeden tag ist das auch anders. regelmäßigkeit in bestimmten vorgehesweisen kann auch unterfordern.
die kunst ist, für sich individuell eine balance zu finden und die möglichst aufrecht zu erhalten.
immer mit bezug auf die möglichkeiten die man hat, die eigenen talente, besonders auch die eigene persönlichkeit betreffend und dinge die man gern macht.
es gibt kurse die man mal für einen abend belegt. damit könnte man was neues lernen ohne gleich genervt zu sein, weil man da jede woche hin muss.
oder mal eine möglichkeit aufzutun die kinder für einen tag "los zu werden". damit man mal schlafen kann oder was lesen, in ruhe ein bad nehmen und zu entspannen. einfach auftanken.
Zitat:Na schön. Und ich frage mich, ob ich das schaffe und auch kann. Und wenn ja, was dann? Habe ich mich dann so sehr verändert, dass ich nicht mehr lieben kann oder will (aus Angst und Schutz?) in der Zukunft. Ich sehe mich gerade weder in einem Monat, noch in einem Jahr oder gar in 10 Jahren. Was wird also aus mir? Ich glaube, ich denke eindeutig zu viel. Kann man das abstellen oder wenigstens minimieren?
genau die gedanken hab ich auch oft.
ich hab angst mich zu verschließen vor allem äußeren, obwohl ich das gar nicht möchte. es aber aus zwang heraus tue aus absolutem selbstschutz. so wie meine männer/bezehungssperre. damit ich nicht von meinem weg abkomme und mich unglücklich verliebe.
ich wär so gern wieder in ner beziehung, obwohl ich weiß, das es nich das is was mir wirklich fehlt. rutsche aber dennoch in diesen strudel. also wehr ich mich dagegen.
auf der anderen seite kann sowas auch auf dauer nicht gesund sein. denn man tut etwas, was gegen seine gefühle oder seine natur geht. das macht auch wieder unglücklich

finde gerade keinen richtigen weg.
frag mich, ob meine entscheidungen richtig sind. dabei kann in 2 jahren soooo viel passieren. chaotisches und auch gutes. man muss es auf sich zukommen lassen. anders werd ich nich herausfinden, ob es richtig oder falsch war. wenn es gut is schaut man weiter. wenn schlecht, sucht man nach ner alternative.
ich denke was wir suchen ist eine art konstante oder sicherheit, die es aber nicht gibt. schon gar nicht mehr heute
früher hat man pläne gemacht...heute wird auch nciht mehr gefragt, wo man sich in 10 jahren sieht. weils nicht planbar ist.
pläne sind heute auf grund unterschiedlichster umstände so gut wie gar nich mehr möglich. keiner plant mehr für 5 jahre oder länger vor. ich jedenfalls nicht. weils gar nich möglich is. an einen zeitraum von 10 jahren? lachhaft
job is nich mehr bombensicher, beziehungen und/oder soziale kontakte gehen heute ganze anders auseinander, die gesellschaft is auf nem ego-trip, jeder versucht für sich irgendwie durch zu kommen. zusammenhalt wie früher gibts häufig nicht mehr. woran soll man sich dann noch festhalten

frage mich zusätzlich oft, ob das leben wirklich nur aus aufstehen, arbeiten und ins bett gehen bestehen soll

davor hab ich angst. und ich hab noch so verdammt viel leben vor mir

und 10 jahre hab ich schon in sinnlosigkeit verloren
ich suche jetzt krampfhaft n job nach meiner ausbildung, weil ich noch nie einen hatte. bleib ich weiterhin arbeitslos wirds mit jedem monat schwerer was in dem bereich zu finden. auf grund körperlicher einschränkungen kann ich auch nich mal eben irgendwas annehmen. dafür hab ich die umschulung auch nich gemacht.