Gerda41
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In unserer Ehe gab es schon immer viele Höhen und Tiefen. Eine fast Trennung in den ersten beiden Jahren, danach lief es. Es kamen die Kids, wir kauften ein Haus, wie so oft das übliche. Unsere großen Streitthemen waren schon immer Finanzen und Aufgabenverteilung.
Leider spitzt sich das immer mehr zu, vielleicht auch weil ich eben nicht mehr kusche. Ich muss mir "vorwerfen" lassen, ich hätte jahrelang auf seine Kosten gelebt, ich schiesse zurück mit dem Argument, das ich jahrelang seine Kinder großgezogen habe, sein Klo geputzt und seine Unterhosen gewaschen habe und meine eigene (finanzielle) Unabhängigkeit dafür aufgegeben habe. Trotz der Hausfrau, habe ich die Jahre zumindest stundenweise gearbeitet und somit einen wenn auch kleinen Teil zur Haushaltskasse beizutragen.
Leider bin ich vor einigen Jahren in eine Schuldensituation geraten (Job verloren durch Corona) welche ich aber fast durchgestanden habe. Allerdings bekomme ich auch dies immer wieder vorgeworfen. Mittlerweile bin ich einfach müde. Müde der Streitigkeiten, müde der Vorwürfe, müde des "Heile Welt spielens". Ich will nicht mehr. Ich habe auch kein Intetesse daran zu versuchen was zu ändern, weil. es ändert sich nix. So oft versucht.
Ich bin mittlerweile soweit das ich mir in Kürze eine Wohnung anschaue, welche ich finanziell mit Kindergeld gut bezahlen kann. Und trotzdem habe ich Angst. Angst davor entgültig den Strich drunter zu ziehen. Angst vor seiner Reaktion. vernünftige Gespräche werden da nicht möglich sein. Angst vor dem finanziellen. Durch meine Altlasten habe ich nicht die Bonität um Kredite zu erhalten. Andererseits gehört mir zur Hälfte ein Haus, welches er gerne behalten kann wenn er mich auszahlt. Aber die Angst ist so groß wie ein riesiges dunkles Loch. Ich danke fürs lesen