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Trennung meines Mannes von mir nach über 20 Jahren

C
Zitat von Maura:
Krasser als die Sache an sich? Ich drücke meinen Jungs die Daumen... Mir wird während des Schreibens hier klar, dass meine größten Sorgen sich um ...

Das waren so Sachen wie ein quasi "Ausladen" aus einem Urlaub, der vorher als Familienurlaub geplant gewesen war - und Umwandlung in einen Pärchenurlaub (mein Großer zumindest wäre sehr gerne mitgefahren) oder Osterurlaub mit Next und deren Sohn bei uns in der Nähe, ohne unsere Kinder auch nur einmal zu treffen. Das war schon übel und wäre aus meiner Sicht halt (im Gegensatz zur unvermeidlichen Verletzung der Kinder durch die Trennung selbst) vermeidbar gewesen.

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C
Zitat von Maura:
Auch noch beklaut? Das ist heftig. Oder sie. Drei Wochen mit fünf Kindern - da muss die Pärchenzeit pausieren, das ist schon hart und man muss ...

Ja - das mit der Falschheit belastet mich auch immer noch sehr. Gerade diese, meine, politische Korrektheit den Kindern ggü. finde ich z.T. schwer erträglich.

x 2 #107


A


Trennung meines Mannes von mir nach über 20 Jahren

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M
Zitat von Akelei76:
Ich frage ihn dann immer: "Um was?" Um seine Liebe? Um Liebe kämpft man nicht, die wird geschenkt. Und wenn sich jemand so verhält wie mein (oder dein) Ex, dann ist da schwerlich Liebe zu sehen.

Genau meine Meinung. Ich wollte nie mit einer anderen um einen Mann buhlen. Wenn die Liebe zu schwach ist, mir treu zu sein, dann kann ich damit nicht leben. Dann muss man sich eben trennen.

Zitat von Akelei76:
Hattest du eigentlich je ein Gespräch mit Next?

Seit der Trennung nicht. Davor zwischen Tür und Angel, weil unsere Jungs befreundet sind. Das ist aber länger her. Ich fand sie ganz nett, hatte aber immer schon den Eindruck, dass sie mich nicht so richtig leiden kann.
Ich kenne sie übrigens bereits aus der Krippenzeit meines großen Sohnes, weil ihre große Tochter und mein großer Sohn bereits zusammen in dieselbe Einrichtung gingen. Das ist bald 15 Jahre her.

#108


C
Zitat von Maura:
Hat sie evtl. Sachen weitergetratscht an die Neue? Selbst wenn nicht, das Gefühl, dass es sein könnte, wäre schlimm genug. Habe ich auch. ...

Weitergetratscht weiß ich noch nicht mal. Aber ich habe mich so vorgeführt gefühlt: Ich schütte ihr mein Herz aus, wir spekulieren z.T. über Ex und Next - und sie erwähnt über Monate mit keinem Wort, dass sie Next schon lange kennt. Eine neuerliche Erschütterung meines Vertrauens, wenngleich ich ihr Verhalten ja sogar teilweise nachvollziehen kann und es mir leid tut, dass sie wegen unserer Trennung, für die sie nichts kann, durch diese Loyalitätskonflikte durch muss.

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M
Zitat von Akelei76:
☺😉Ich weiß. Und er hat mich nie eine Träne weinen sehen. Dabei habe ich Ozeane durchquert.

Ich habe schamlos geweint, als er noch hier war, sobald mir danach war. Er hat sich dann ganz betroffen verdrückt, nachdem er eine Weile hilflos rumstand. Das war mir egal und ist mir auch im Nachhinein nicht peinlich.

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C
Zitat von Heffalump:
Ich glaube, nimmer so. Du kannst ihre Geschichte nachlesen, wenn du auf ihren Nick klickst und dann auf ihr Thema 😉

Ja - ist gut drei Jahre her. Habe hier zwar keinen eigenen Thread, aber ich meine, einen Großteil der Geschichte habe ich mal in acres Thread aufgeschrieben.

x 2 #111


M
Zitat von Caecilia:
Das waren so Sachen wie ein quasi "Ausladen" aus einem Urlaub, der vorher als Familienurlaub geplant gewesen war - und Umwandlung in einen Pärchenurlaub (mein Großer zumindest wäre sehr gerne mitgefahren) oder Osterurlaub mit Next und deren Sohn bei uns in der Nähe, ohne unsere Kinder auch nur einmal zu ...

Das setzt dem ganzen die Krone auf. Da könnte ich meinen Ärger über den Papa nicht mehr verbergen. Nicht nur, für eine andere verlassen zu werden. Die ist auch noch wichtiger, als die eigenen Kinder. Das sind die wichtigsten Menschen für mich, wie kann man so gemein sein?

x 1 #112


C
Zitat von Maura:
Fährt das Kind von sich aus seltener hin?

Vermutlich ist es beides. Auch die Treffen mit dem Vater hier vor Ort (er ist regelmäßig dienstlich hier), also ohne Übernachtung und im Normalfall auch ohne Next, werden seltener und kürzer.
Was mich auch sehr nervt, ist, dass mein Ex meist irgendwelche Billigtickets kauft, mit denen K3 dann noch mehr rumgurken und umsteigen muss als eh schon. Bei den Treffen hier in der Gegend gondelt meist auch das Kind ewig durch die Walachei, mein Ex fährt meinem Eindruck nach selten. Aber auch da beiße ich mir natürlich auf die Zunge.

x 1 #113


C
Zitat von Maura:
Das Leben ist nicht mit mir gewünscht, schließlich spielen die ja ohne mich Familie. Ich darf nur freundlich winkend die Kinder samt Sack und Pack ...

Ja - "Familie spielen" trifft es. Habe ich auch schon oft gedacht.

x 1 #114


C
Zitat von Liv225:
@Maura Ich hätte auch nie gedacht, dass sich ein Vater von vier Wunschkindern mal so verhalten könnte. Die großen sind mittlerweile erwachsen, der ...

Mein Ex hat auch ein gutes Jahr nach der Trennung Next geheiratet.

Unsere Kinder waren auch nicht bei der Feier - ich weiß nicht, ob keine Lust, Loyalitätskonflikte oder nicht eingeladen.

x 1 #115


Violettsloth
Zitat von Maura:
Möchte das Kind mit ihm die Ferien verbringen?

Die Frage stand tatsächlich noch nie im Raum. Nachdem ich ihm das erste Jahr quasi sein Kind hinterhergetragen habe, halte ich mich jetzt da raus. Er möchte, dass sein Kind länger bei ihm ist? Kein Problem. Er muss sich kümmern. Er möchte mit ihm wegfahren? Auch kein Problem, aber bitte selbst drum kümmern. Ich bin die Letzte, die Nein sagt, aber ich übernehme keine Verantwortung für ihn.
Zitat von Maura:
Weiß er das schon?

Nein, weiß er nicht. Er hat ja auch nicht gefragt. Außer einen Zettel zwischen den Klamotten, den ich fast mitgewaschen hätte, hat er ja bisher auch null gesagt. Er lässt es einfach verstreichen. Stell ich ihm sein Kind vor die Tür, würde er sich kümmern. Mache ich das nicht, ist er damit auch fein. Sage ich am Ende was, sagt er nur: Ja ich habe dir doch meinen Urlaub mitgeteilt. Letztes Jahr in den Sommerferien hat mir einen Tag vor den Sommerferien bescheid gesagt, dass er nun die nächsten drei Wochen Urlaub hätte und ob ich denn für unseren Sohn schon was geplant hätte. Da bin ich dann mal ein wenig deutlicher geworden, dass ich das unverschämt finde und ob er denn glauben würde, dass ich einen Tag vor den Ferien noch planlos wäre? Da meinte er nur, ja ich würde ihn eh nur anmotzen. Auf das Niveau habe ich einfach keine Lust mehr. Keine Ahnung, warum er es am Anfang des Jahres nicht schafft, zu fragen, wie unsere Ferienplanung aussieht, damit er entsprechend schauen kann, ob er die verbleibenden Wochen nehmen kann. Ist für ihn nicht machbar, ok, habe ich akzeptiert, aber nicht mein B..
Zitat von Maura:
Nächstes Jahr steht unsere Kreuzfahrt

Sehr schön. Wo geht´s denn hin? Wir machen im Sommer auch eine.
Zitat von Maura:
Diese Reise findet statt.

Definitiv sollte sie das.
Zitat von Maura:
Wenn man versucht, die nicht vorhandene Logik zu erläutern, ist man wieder anstrengend.

Deshalb gebe ich mir das nicht mehr.
Zitat von Maura:
Mein Ex hat mir anfangs angeboten, mir weiterhin bei Kleinigkeiten rund ums Haus zu helfen. Das mache ihr Ex auch. (Sie hat ihren Ex übrigens rausgeworfen, also verlassen. Warum er ihr noch hilft, ist mir schleierhaft.

Das war bei uns auch so. Mein Ex strich während wir im Urlaub waren das Carportdach. Ok, anschließend hat er die Leiter mitgehen lassen, aber egal. Er legte uns sonntags Brötchen vor die Tür oder rief aus dem Nichts heraus an, ob wir was benötigen. Keine Ahnung warum. Habe ich nie verstanden. Wahrscheinlich wollte er die Partnerschaft nicht mehr, aber so ganz loslassen konnte er auch nicht.

Das einzige Problem, was wir wirklich nicht haben, ist das mit der Next. Die existiert zwar, aber mein Sohn kennt sie nicht. Also kennen im Sinne von, dass das Papas Neue ist. Er kennt sie als Arbeitskollegin von ihm. Er war kürzlich mit auf ihrem Geburtstag, sonst hat er mit ihr null zu tun.

x 1 #116


Liv225
Zitat von Maura:
Krasser als die Sache an sich? Ich drücke meinen Jungs die Daumen... Mir wird während des Schreibens hier klar, dass meine größten Sorgen sich um ...

Das kenne ich, meins Sorge lag auch immer bei den Kindern. Und da der jüngste nun im Teenie Alter ist und viel mehr versteht und hinterfragt, von der Art her auch sensibel und eher introvertiert ist, hört das noch immer nicht wirklich auf.
Man möchte für sein Kind kämpfen, doch man hat es nicht in der Hand.

Als es noch die kinderfreien Wochenenden gab, fand ich die sehr lange auch sehr einsam. Und wenn sie daheim waren, waren anfangs die Sonntage schlimm, weil das so der „typische“ Familientag ist. War man unterwegs sah man überall (glückliche) Familien.
Das wurde mit der Zeit besser…. Wir SIND Familie, nur nicht so wie
damals.

Bestimmt kommst Du da auch einmal hin, aber das ist ein Weg, da muss man erst hinkommen. Genau wie das wenigere Herzklopfen, wenn man Ex/Next begegnet.

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N
Liebe @Maura,

ich bin selbst neu im Forum und habe bisher nur still mitgelesen. Ein eigenes Thema habe ich noch nicht eröffnet. Deine Geschichte liest sich allerdings fast eins zu eins wie meine – die Unterschiede liegen nur in Nuancen.

Ich bin 43, mein Ex 44. Wir waren 20 Jahre zusammen, davon 15 verheiratet, zwei Kinder (13 und 9), gemeinsames Haus. Getrennt hat er sich nicht von sich aus, sondern weil ich ihn mehr oder weniger erwischt habe. Nach einem Streit Ende Februar habe ich Notizen von ihm gefunden, die eindeutig an eine andere Frau gerichtet waren – über Heimlichkeit, Bindung und Gefühle, bla, bla.

Damit konfrontiert hat er zugegeben, dass es an eine Person gerichtet sei, die er "näher kennen lernen möchte", mit der aber nichts laufen würde und sie "nur reden würde". Ja, sicher. Später rückte er damit heraus, dass die Frau selbst verheiratet ist und ebenfalls Kinder hat. Für mich war das ein Schock. Als ich meinte, dass auch er nicht „frei“ sei, sagte er, er wolle sich trennen. Er sei schon lange unglücklich, habe keine Kraft mehr für die Beziehung und funktioniere nur noch.

Die ersten Wochen waren die Hölle. Ich hatte einen Nervenzusammenbruch, war krankgeschrieben und konnte nur mit Beruhigungsmitteln schlafen. Gleichzeitig hielt er mich mit Zweifeln und widersprüchlichen Aussagen hin. Immer wenn ich das Gespräch gesucht habe, war er kalt, distanziert und kaum wiederzuerkennen. Die Schuld am Scheitern der Beziehung gab er mir: Ich hätte ihn vor allem nicht genug wertgeschätzt. Ich dagegen habe mich entschuldigt, Verantwortung übernommen und gehofft, wir könnten noch etwas retten. Einsicht seinerseits gab es keine. Die andere Frau sei angeblich nicht der Grund für die Trennung gewesen – sie habe ihm nur „einen Spiegel vorgehalten“ und sei soooooo empathisch. Ich die fieße Hexe, die immer nur an ihm etwas auszusetzen hatte. Einen "emotionalen" Betrug hat er darin nicht gesehen.

Natürlich entwickelte sich die Sache mit ihr weiter. Ich habe erfahren, dass er sie im Gym kennengelernt hatte – was erklärte, warum seine Sportbesuche plötzlich immer so lange dauerten. Obwohl er gesehen hat, wie sehr ich leide, hat er den Kontakt nicht beendet. Irgendwann fand ich sogar Kond. in seinen Sachen. Eine körperliche Beziehung wollte er trotzdem nicht zugeben, vermutlich auch, weil sie selbst noch verheiratet und soweit ich weiß, noch nicht getrennt ist. Wobei er mir mittlerweile gestanden hat, dass auch sie ihren Mann verlassen möchte und er darauf hofft, dass sich deren Beziehung weiterentwickelt.

Schließlich konnte ich die Situation nicht mehr ertragen und habe ihn gedrängt auszuziehen. Seit drei Wochen lebt er nun vorübergehend bei seiner Familie, eine eigene Wohnung hat er noch nicht. Die Kinder sind mit mir im Haus, er kommt noch an zwei Tagen in der Woche zu uns, um die Kinder zu betreuen, damit ich an den Tagen länger arbeiten kann und zum Sport kann. Ich bin leider darauf angewiesen, weil ich Vollzeit arbeite und keine Familie in der Nähe habe. Mit den WE wechseln wir uns ab.

Ich bewundere, wie klar und reflektiert du bist. Drei Monate später bin ich zwar stabiler, aber der Trennungsschmerz ist immer noch da. Lange hatte ich Hoffnung auf ein Comeback, doch die schwindet zunehmend. Vor allem wird mir immer bewusster, dass ich mit dem Menschen, wir er sich heute zeigt, eigentlich nicht mehr zusammen sein möchte. Ich erkenne ihn nicht wieder. Dass er bereit ist, nicht nur unsere Familie, sondern womöglich auch noch eine zweite zu zerstören, geht nicht in meinen Kopf (zumal ihre Kinder deutlich jünger sind als unsere). Der Mann, in den ich mich einmal verliebt habe, scheint verschwunden zu sein. Und das Vertrauen ist ebenfalls weg.

Organisatorisch und finanziell bin ich leider noch längst nicht so weit wie du. Ich habe zwar vieles direkt angestoßen, aber er vermeidet weiterhin Verantwortung. Für alles findet er Ausreden, warum er sich noch nicht gekümmert oder informiert hat. Wahrscheinlich hat ihn die Tatsache, dass ich alles herausgefunden habe und er keine Zeit hatte, die Trennung vorzubereiten, völlig überrumpelt. Er sagt zwar, er wolle die Trennung weiterhin einvernehmlich regeln, aber mittlerweile sehe ich das skeptisch. Inzwischen bin ich auf alles gefasst.

Sorry, dass das jetzt so lang geworden ist. Ich glaube, ich sollte wirklich mal ein eigenes Thema eröffnen, um mir alles von der Seele zu schreiben.

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M
Zitat von Violettsloth:
Er legte uns sonntags Brötchen vor die Tür oder rief aus dem Nichts heraus an, ob wir was benötigen. Keine Ahnung warum.

Auch ein Verlasser kann ein Gewissen haben, das ihn ab und an mal mahnt, die Ursprungsfamilie nicht völlig zu vernachlässigen und zu streichen. Es kann ein Indiz dafür sein, dass der Akt des Loslassens noch nicht abgeschlossen ist, eine Faser seines Herzens noch dort weilt. Plausibler erscheint mir der Aspekt der Gewissensberuhigung. Wenn ich mich auch sonst nicht viel.kümmere, bringe ich wenigsten Brötchen vorbei. Ist ja auch was.

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Heffalump
Zitat von Maura:
wie kann man so gemein sein?

Man muss ja sehen, der Verlassende ist viel weiter mit den Gedanken. Viele reden sich erfolgreich ein, das es der Ehefrau nichts ausmacht oder sie gar selbst vielleicht schon außerhalb etwas gefunden hat.
Es wird auch nur zugegeben, was sich nicht mehr verleugnen lässt.
Salamitaktik

Wenn du andere Geschichten liest, wirst du viele Parallelen finden. Egal ob der Verlassende männlich oder weiblich ist

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