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Trennung meines Mannes von mir nach über 20 Jahren

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@Heffalump Ich kenne auch niemanden in meinem Umfeld. Habe durch das Forrum erst erfahren wieviele unglaublich schlimme Trennungen es gibt.

x 4 #211


Heffalump
Zitat von Taja1976:
Meinung sind das es ja schon 7 Monate sind und Ich abschließen soll sorry aber Ich war fast 29 Jahre mit meinem Mann zusammen

Da sagst du was. Im Urlaub wurde ich von meiner Schwester angefahren, ich würde nur von ihm erzählen, wenn Gespräch in diese Richtung lief. Hab ich dann auch gesagt, das es nun mal über zwei Jahrzehnte waren. Andere Geschichten habe ich nicht.

Schön das es anderen Paaren gelingt. Das Mass der Dinge ist es aber nicht

x 6 #212


A


Trennung meines Mannes von mir nach über 20 Jahren

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T
@Heffalump traurig 😢
Dann hoffe Wir mal das Sie diese Erfahrungen niemals machen müssen. Richtig verstehen können es glaube Ich nur die, die das erlebt haben.

x 5 #213


Liv225
Zitat von Maura:
Ich habe mir erstmal ein 6Minuten-Tagebuch besorgt.

Das finde ich toll, dass Du’s versuchst.
Ich hab auch manchmal so Randnotizen vom Tag notiert oder manchmal auch frustriert geschrieben: Ich finde heute nichts 🙈
Aber letztlich schärft es doch die Sinne für Gutes um uns.

Und mir ging es wie Dir, Freundinnen in Langen Ehen, die natürlich gegenseitig mal genervt sind wie’s im Alltag auch mal vorkommt, aber keine Trennung.

Da sind Meinungen zwar gut gemeint, aber tiefes Verständnis fehlt.

x 4 #214


Liv225
Zitat von Heffalump:
Da sagst du was. Im Urlaub wurde ich von meiner Schwester angefahren, ich würde nur von ihm erzählen, wenn Gespräch in diese Richtung lief. Hab ...

Krass :/

Worte wie „muss ja mal gut sein“ hab ich auch gehört… aber - über drei Jahrzehnte… das ist nun mal sehr viel Lebenszeit.

Da merkte ich auch, wer wirklich Freundin/ Freund ist.

x 3 #215


M
Zitat von Heffalump:
Nie? Keiner? Auch nicht in deren jugend? Schon komisch

Ein Nachbar fällt mir ein, der selbst Scheidungskind war. Da habe ich schon Einblick in die Gefühlswelt aus der Erinnerung erhalten. Allerdings war der Papa einfach ganz weg, ohne hin und her mit neuer Partnerin. Aber so als verlassene Ehefrau… nein. Keiner.

x 1 #216


Liv225
@Taja1976

7 Monate? Das ist ja im Vergleich nichts zur langen Ehe.
Ich hab Jahre gebraucht, also lass Dir die Zeit, die DIR gut tut. Es sind ja sowieso auch immer Wellen. Der Seegang wird ruhiger, aber bissl bleibt, finde ich, solange man auch noch warum auch immer Kontakt halten muss.

Rasenmäher ^^
Hier genauso.
Ich hab mir einen Akku Mäher gekauft, da passiert das nicht ^^

zweite Meinung
Die hätte ich manchmal auch gern, aber man wächst wirklich mit der Zeit. Und mittlerweile kann ich schon die Großen fragen.

x 4 #217


M
Zitat von Taja1976:
ich habe eine tolle Familie die Mir zur Seite steht. Trotzdem fühle Ich mich alleine.

Das Gefühl des Alleinseins kommt in Wellen. Ich habe die Jungs, meine Eltern, zwei Schwestern, die leider weit weg wohnen, zwei Nachbarpaare, die mir helfen und mich und die Jungs öfter mal zum Grillen einladen (den Grill hat mein Ex mitgenommen, um seiner neuen Familie etwas vorzugrillen). Ich habe einen lieben Kollegenkreis, mit dem ich auch mal locker drüber reden kann. Und meine beste Freundin seit über 30 Jahren.
Ausflüge nur mit den Jungs kommen mir manchmal einsam vor, weil ich nicht weiß, ob ich ihnen genüge. Der Papa hat mehr getobt. Erst dachte ich darüber nach, jemanden mitzunehmen. Das mache ich absichtlich nicht immer, damit wir uns an diese Konstellation gewöhnen. Ich tobe dadurch aber nicht mehr als vorher.

Zitat von Taja1976:
weil alle der Meinung sind das es ja schon 7 Monate sind und Ich abschließen soll sorry aber Ich war fast 29 Jahre mit meinem Mann zusammen.

Nach der Schwangerschaft heißt es mit den Kilos immer, was 9 Monate kommt, braucht 9 Monate zum Gehen. Ich will natürlich nicht hoffen, dass unsere Situation Jahrzehnte braucht. Aber 7 Monate sind NICHTS. Die Wochen verfliegen so schnell. Ein Jahr soll man getrennt sein, bevor man sich scheiden lassen darf. Das wird nicht von ungefähr kommen. Nicht dass ich es für möglich halte, mich wieder mit ihm zusammen zu tun. Aber man braucht Zeit zum Verarbeiten und manch einer merkt eben erst nach ein paar Monaten, was da passiert ist.
Mittlerweile wache ich morgens nicht mehr überrascht auf, weil mir alles wieder einfällt.

Zitat von Taja1976:
Mir fehlt auch oft die zweite Meinung und vieles was mein Mann gemacht hat, mache Ich jetzt alleine.

Ich auch. Die technischen Sachen vor allem. Auf das Auto achten. Rasenmähen macht mein Sohn. Ich hab ihm gesagt, er muss mich anlernen. „Mama, ich mache das. Ich muss hier auch helfen.“ 😍
Ein großes Problem für mich muss ich noch lösen: Ich habe extreme Höhenangst und war noch nie auf dem Dachboden. Wir haben keinen Keller, aber einen isolierten Raum oben, den man nur über eine wackelige Ausklappleiter erreicht. Demnächst möchte ich mir Angebote für eine ordentliche Treppe nach oben holen, damit ich da raufkann. Mein Sohn geht momentan immer für mich rauf. Aber das ist kein Zustand, weil ich da auch den Überblick haben muss. Die Heizungsanlage ist auch dort.

Zitat von Taja1976:
Bald brauchst Du keine zweite Meinung mehr. Du schaffst das.

Ich versuche es und bin zuversichtlich.

x 6 #218


M
Zitat von Heffalump:
Da sagst du was. Im Urlaub wurde ich von meiner Schwester angefahren, ich würde nur von ihm erzählen, wenn Gespräch in diese Richtung lief. Hab ich dann auch gesagt, das es nun mal über zwei Jahrzehnte waren. Andere Geschichten habe ich nicht. Schön das es anderen Paaren gelingt. Das Mass der Dinge ist es aber ...

Genau! Man ist miteinander groß geworden. Einerseits soll man abschließen, aber andererseits darf man nicht normal über vergangene Erlebnisse erzählen? Das passt nicht.
Bei uns kommt hinzu, dass sämtliche Verwandte selbst sehr enttäuscht von ihm sind. Er war sehr beliebt in meiner Familie und den Freunden. Sie hatten auch keine Chance, sich zu verabschieden und trauern bestimmt auch ein Stück weit.
Er hat durch die Art der Trennung seine sozialen Kontakte aufgegeben. Ich habe ihn anfangs gefragt, wie er damit leben kann. „Es ist schwer, aber wenigstens ein Leben.“ war seine Antwort. Das saß.

x 4 #219


T
@Liv225 Danke und das mit dem Akku Rasenmäher ist ne Idee😂👍

x 2 #220


Heffalump
Zitat von Maura:
Es ist schwer, aber wenigstens ein Leben.“ war

Der Tiefschlag sitzt


Mein Dings vom Dach sagte damals auch so was nettes zu mir:
Ich wüsste nicht, was Lybe ist..

x 3 #221


T
@Maura mein Sohn ist schon 27 und hilft wo Er kann.Habe mich aber bewusst dazu entschieden , ihn nicht ständig zu fragen ob Er helfen kann.Er soll sein eigenes Leben leben. Leider hat auch Er keinen Kontakt zum Papa. Und mit Sicherheit nicht weil Ich das verhindere. Mein Mann lebt gerade in einer anderen Welt🤷🏼‍♀

x 5 #222


Heffalump
Zitat von Maura:
den man nur über eine wackelige Ausklappleiter erreicht.

Wenn du, bis auf diesen Raum, einen kalren Dachboden hast, solltest du eh über eine isolierte Lösung nachdenken.
Ich hab in meinem jetzigen Häuschen das auch ändern lassen. Auch die Zwischendecke wurde isoliert. Ich mag Warm lieber als kalt

x 1 #223


N
Zitat von Maura:
Wie geht es dir, wenn du es sagen magst?

Ganz ehrlich, besch….eiden. Seitdem er ausgezogen ist, bin ich deutlich stabiler. Mein Kopf sagt mir „gut, dass du ihn los bist“, aber mein Herz ist noch längst nicht soweit. Und der Gedanke an ihn mit der anderen ist sehr schmerzhaft. Die Eifersucht ist groß. Und das Gefühl so schnell ersetzt worden zu sein…schrecklich. Obwohl ich nicht weiß, ob es weiterhin nur eine Affäre ist oder sich die Frau mittlerweile von ihrem Mann getrennt hat und die beiden eine Beziehung angefangen haben. Er will mir die Frage nicht beantworten.

Vor jedem Treffen mit ihm (und die sind noch relativ häufig), habe ich Herzrasen, es ist eine Mischung aus Anspannung, weil ich nicht weiß, wie er drauf sein wird, Vermissen, Wut auch Sehnsucht.

Ich vermisse das alltägliche Miteinander, Sachen, die wir als Familie gemeinsam gemacht haben: gemeinsames Frühstück, Kinoabende, Wanderausflüge, selbst die Absprachen. Über Pfingsten bin ich mit den Kindern allein verreist. Nicht das erste Mal. Aber ich musste das erste Mal alles allein besorgen, organisieren, packen. Und überall nur „glückliche“ Familien.

Ich fühle mich oft einsam. Ich versuche mich abzulenken. Solange ich unter Leuten bin geht’s mir gut. Mir hilft REDEN, REDEN und nochmals REDEN: Mit Freunden, Familien, Arbeitskollegen, Nachbarn. Manche halten das wirklich seit Wochen geduldig aus und kauen mit mir das Thema immer wieder aufs Neue durch (mal schauen wie lang das so bleibt). Ich gehe offen mit dem Thema um, schließlich ist es nichts, wofür ich mich schämen müsste. Ich bekomme viel Zuspruch und Mitgefühl. Das hilft.

Aber am Ende des Tages bleibt man Abends allein mit seinen Gedanken. Mir fehlt von jemanden in den Arm genommen oder geküsst zu werden. Er hat mich zuletzt vor einem Monat umarmt, als er ausgezogen ist.

Eigentlich denken ich noch täglich und fast ständig über die Trennung nach. Noch würde ich mir wünschen, die Zeit zurückzudrehen…

Ich habe Angst auf Dauer allein zu bleiben. Wie und wo soll ich jemanden kennenlernen mit Vollzeitjob, Haus, Kindern etc.? Und dazu noch jemanden der kompatibel ist, nett, liebevoll, den die Kinder akzeptieren würden und umgekehrt er die Kinder. Ich kann mir momentan überhaupt nicht vorstellen einem Mann je wieder zu vertrauen oder ein so inniges Verhältnis aufzubauen wie mit meinem NE.

Das ist alles sehr traurig.

P.S. und was noch schlimm ist, ich habe mit dem Rauchen angefangen. Bislang habe ich nur ab und an auf Partys geraucht, höchstens 2-3 Zig. im Jahr. Und jetzt komme ich schon seit Wochen nicht davon weg. Dabei weiß ich, dass mir das nur für einen kurzen Moment hilft und sonst den Stress eigentlich nur noch verstärkt.

x 4 #224


M
Zitat von Heffalump:
Wenn du, bis auf diesen Raum, einen kalren Dachboden hast, solltest du eh über eine isolierte Lösung nachdenken. Ich hab in meinem jetzigen ...

Ich meinte den Dachboden. Er besteht aus einem isolierten Raum. Ich muss da nur rauf kommen.
Meinen Sohn möchte ich auch nicht ewig fragen. Das hab ich ihm schonmal gesagt. Da hat er mich gespielt tadelnd angeschaut und im Scherz gemeint, er will auch gebraucht werden. Wenn er sein eigenes Heim hat, möchte ich ihn auch nicht andauernd antanzen lassen.

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