Zitat von Violettsloth: Wer meint, mich belügen, betrügen und beklauen zu müssen, der kann mir mal gepflegt den Buckel runter rutschen. Freundlich war ich mal.
Auch noch beklaut? Das ist heftig.
Zitat von Violettsloth: Oh ha, da war dann Ruhe. Da hat er vermutlich keinen Bock drauf, auf so viele Wochen am Stück.
Oder sie. Drei Wochen mit fünf Kindern - da muss die Pärchenzeit pausieren, das ist schon hart und man muss Mitleid haben. Vielleicht kann ihr Ex übernehmen.
Mein Ex hat mir anfangs angeboten, mir weiterhin bei Kleinigkeiten rund ums Haus zu helfen. Das mache ihr Ex auch. (Sie hat ihren Ex übrigens rausgeworfen, also verlassen. Warum er ihr noch hilft, ist mir schleierhaft. Das kann ja mein Ex jetzt übernehmen.) Vielleicht nehme ich noch praktische Tipps von ihr an. Nein danke. Ich habe vorgeschlagen, dass ihr Ex kommen könnte, um zu helfen. Schließlich sind wir alle eine große, glückliche Familie. Und er ist Single...
Als er mir seinen jetzigen Plan für die drei Wochen unterbreitete, sagte er nebenbei, das sei alles ursprünglich anders geplant gewesen. Ich habe nicht nachgefragt, wie es denn geplant gewesen sei. Ich hatte ein langes Leben mit ihm gemeinsam und Urlaub zusammen geplant. Hab ich nicht bekommen.
Wenn ihnen drei Wochen zu viel sind, sollten sie nächstes Mal nichts äußern, was sie bereuen.
Zitat von Violettsloth: Auch dass er mir einfach irgendwelche Termine hinwirft Inzwischen kann ich das allerdings gut weg ignorieren. In den Sommerferien bin ich zwei Wochen mit dem Kind unterwegs. Praktischerweise hat er genau in diesen zwei Wochen Urlaub.
Weiß er das schon?
Nächstes Jahr steht unsere Kreuzfahrt an, die wir zwei Wochen vor der Trennung noch gebucht und angezahlt haben. Er wurde rausstorniert und hat die Stornokosten getragen. Ich fahre mit den Jungs allein und meine Schwester mit Familie kommt mit. Diese Reise findet in der ersten Ferienhälfte statt. Ich habe das gleich in unsere schriftliche Umgangsvereinbarung geschrieben, weil er so unwissend tat. Mal sehen, wie er mich da wieder versuchen wird, zu ärgern. Diese Reise findet statt.
Zitat von Violettsloth: Neuer Versuch in den Herbstferien. Wenn ich das Kind nicht mit Sack und Pack vor seinem Haus ablade, wird das nie was.
Möchte das Kind mit ihm die Ferien verbringen?
Zitat von Violettsloth: Habe natürlich ein bisschen was erklärt, soweit es ging und ihm gesagt, wenn er etwas älter ist, ich ihm mehr erzählen werde.
Ich habe mich schon gefragt, ob mein kleiner Sohn irgendwann rückblickend die Situation begreift und es nachträglich als Zumutung empfindet, die es ja auch ist, dass er gleich mit der Affäre seines Papas Familie spielen musste. Vielleicht fragt er sich, warum ich so etwas zugelassen habe. Oder sein Papa. Wenn man dann nichts erklärt aus falscher Rücksicht, dann würde mich das an seiner Stelle wütend machen. Wieviel Falschheit man den Kindern damit anerzieht.