×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

122

Trennung nach vielen Jahren

S

Sabine23
Mitglied

Beiträge:
41
Themen:
1
Danke erhalten:
59
Mitglied seit:
Nachdem meine über alles geliebte Mama im März gehen musste , hat mein Mann mich nach 35 Jahren aus dem Haus geschmissen. Er war lange psychisch krank, ich war immer da . Jetzt bin ich am Boden und weiß nicht mehr weiter. Kann nichts essen , nicht schlafen und bin voller Adrenalin. Verzweifelt und erschüttert. Geht es jemandem auch so ? Wird es besser ?

x 6 #1


Liv225
Liebe @Sabine23

Willkommen im Forum. Leider ist der Grund, warum wir hier herkommen meistens erst einmal ein trauriger.

Besser wird es … natürlich. Es wird auch wieder richtig gut.
Nur nicht gleich. Leider dauert es bis man sein Leben wieder so richtet, dass man sich wohlfühlt und es gern lebt.

Ich kann’s Dir nachfühlen… bei mir starb auch meine Mutter und ein halbes Jahr drauf verkündete er (gute 30 Jahre zusammen) , dass er eine andere hat.
Es dauerte alles zu regeln, ich blieb im Haus mit den Kindern…und bin wieder glücklich.

Wo bist Du denn jetzt? Bist Du erstmal „gut untergekommen“? Das musst Du ja erst verdauen…
Wenn Du sagst „psychisch krank“ und im anderen Thread , dass Du auch Angst hattest, vielleicht kann es Deine Chance sein, Dein Leben zu führen… ohne Angst und für Dich…

Ich wünsche Dir alles Liebe und viel Kraft für die Zeit der Trennung. 🌼

x 7 #2


A


Trennung nach vielen Jahren

x 3


AnnLotta
Liebe Sabine, 🌸

ja, es wird besser. 🤗 Aber das dauert leider. So viele gemeinsame Jahre brauchen ihre Zeit.

Hast du schon ein neues Zuhause gefunden? Freunde und Familie die dich unterstützen?

Hier findest du immer offene Öhrchen.

x 2 #3


S
@AnnLotta
Danke für deine lieben Worte. Finde mich in diesem Forum noch nicht so gut zurecht .
Momentan wohne ich in der Wohnung meiner Mama , die ich im März gehenlassen musste

x 3 #4


S
@Liv225
Leider ist es sein Elternhaus , was er mehrmals betont hat. Er hatte vor ca zwei Jahren eine Psychose mit Zwangseinweisung. War immer da , habe alles geregelt. Händchen gehalten, ausgehalten, tägliche Besuche.
Weil ich hier neu bin , weiß ich nicht wie sehr ich ins Detail gehen kann und möchte . Aber ich bin so verzweifelt, dass ich oft denke es geht nicht weiter 🥲

x 5 #5


DieSeherin
oh je, das ist ja grässlich - aber gut, dass du erst einmal ein dach über dem kopf hast 😘 gehört dir die wohnung, oder ist das nur für den übergang?

magst du mehr erzählen? habt ihr kinder? bist du berufstätig? hat er dich "einfach so" ohne vorwarnung rausgeschmissen? wie war eure ehe vor seiner psychose?

x 1 #6


Liv225
Ich verstehe Dich, schreib so wie es sich für Dich gut anfühlt.
Oder bissl abgeändert.

Gut, dass Du erstmal eine Bleibe hast.
Wie alt ist deine Tochter? Für sie ist es sicher auch schlimm und verwirrend.

Gehst Du arbeiten? Hast Du dein eigenes Auskommen? Das wäre ja schon gut, um nicht von seinem „guten Willen“ abhängig zu sein.

Könnt ihr in der Wohnung deiner Mama bleiben?

Wenn Du etwas klarer bist, dann geh zum Anwalt und lass Dich gut beraten.
Das ist schwer, ich hab es anfangs auch geschoben… aber es hilft ja nichts … man muss weitergehen.
Auch wenn man anfangs wie gelähmt ist.

Ich weiß, dass Du jetzt so traurig und entsetzt bist… Schau dass Du jeden Tag schaffst… immer ein Stück.
Und hier kannst Du immer schreiben.
🫂

x 4 #7


A
@Sabine23 liebe Sabine, auch wenn du es momentan nicht glauben kannst: DEIN LEBEN GEHT WEITER UND DU SCHAFFST DAS! Frage dich doch mal, warum du es nicht schaffen solltest? Trennungen sind meistens elementare Ereignisse im Leben und mit großen Schmerzen und mentalen Herausforderungen verbunden. Zudem hast du auch noch deine Mutter verloren, was einen zusätzlichen schmerzlichen Verlust bedeutet.

Suche dir Unterstützung von Freunden und Familienangehörigen. Du könntest dich auch einer Selbsthilfegruppe anschliessen oder sonstige therapeutische Unterstützung in Anspruch nehmen. Alles Gute dir.

x 3 #8


S
@Liv225
Zeitweise ist meine Verzweiflung so groß dass ich das Gefühl habe nicht mehr atmen zu können. Fühle mich rastlos und gleichzeitig antriebslos. Macht keinen Sinn 😩

x 4 #9


S
@Anacapri
Der Plan ist irgendwie weiterzumachen. Momentan bin ich noch so geschockt dass ich nicht klar denken kann. Hilfe nehme ich in jedem Fall in Anspruch. Und warte auf meinen Stolz , die Wut und meine Liebe zu mir selbst

x 4 #10


Heloise
Zitat von Sabine23:
@Liv225 Leider ist es sein Elternhaus , was er mehrmals betont hat. Er hatte vor ca zwei Jahren eine Psychose mit Zwangseinweisung. War immer da , ...

Na wenn es eine zwangseinweisung war, heißt das, dass von ihm eine Gefahr ausging. Rein rechtlich darf er dich eigentlich nicht aus der Wohnung werfen. Aber mit Blick auf die Erkrankung ist es wohl das Beste, wenn du erst mal weg bist.

Auch wenn du sehr lange mit ihm zusammen warst: es wird besser. Mach einfach kleine Schritte. Erstmal jeden Tag überstehen. Und jede Woche eine kleine Steigerung sich abverlangen. Das wird wieder.

x 4 #11


S
@Heloise
Es war die Gefahr gegen sich selbst. Nach langem Aufenthalt und regelmäßiger Einnahme seiner Medikamente war es eine sehr viel bessere Situation.
Und jetzt wieder das Gegenteil

x 1 #12


Liv225
Zitat von Sabine23:
@Liv225 Zeitweise ist meine Verzweiflung so groß dass ich das Gefühl habe nicht mehr atmen zu können. Fühle mich rastlos und gleichzeitig ...

Dich, das macht Sinn, glaub mir, ich kenne das so gut.
Das ist ein fürchterlicher Zustand.
Leider kannst Du’s nur aushalten.
Geh such zum Arzt oder lass Dich krankschreiben.
Schau wirklich gut auf Dich.

x 2 #13


S
@Liv225
Es kommt in Wellen , ich bin danach erstarrt und leer . Und frage mich immer wieder
Wie soll ich das aushalten 😓

x 2 #14


S
@DieSeherin
das Haus gehört meinem Bruder. Es könnte ein Übergang sein wenn ich weitere Schritte gehen könnte . Habe das Nötigste gepackt. Sitze gefühlt in einem Mausoleum, fast alles ist noch so als käme Mama jeden Moment die Tür rein .
Arbeite Teilzeit in einem großen blau gelben Haus.
Meine große Tochter lebt noch im Elternhaus , was mir zusätzlich das Herz zerreißt.
Zusammenfassend könnte ich gerade behaupten
Ich kann nicht mehr 😩

x 4 #15


A


x 4