Otten82, was hat sie denn davon? Sie wird es nicht erfahren und macht sich noch mehr fertig. . Sie muss jetzt erst einmal zu einem Anwalt gehen, sich erkundigen, wie sie am schnellsten ohne finanziellen Schaden aus der Angelegenheit, wie Kredit usw. raus kommen kann. . Sich selbst darüber im Klaren sein, auszuziehen. Nun überlegt sie, das Haus zu behalten? Kein guter Gedanke meiner Meinung nach. Lieber verkaufen und von dem Erlös, sodann es einen Erlös gibt, etwas ganz Neues aufbauen. . Weg dort, raus dort Sonst landet sie bald auf der Couch vom Psychologen.
Er wollte die Trennung. Die kann er haben. Ich würde mich schnellstmöglich um eine kleine Wohnung kümmern und ausziehen.
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#436
SlevinS Mitglied
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Zitat von Otten82:
Ich persönlich könnte auch viel schneller mit dem Ex abschließen wenn ich wüsste das ER es war, bzw er jahrelang ne Affäre hatte.
Für mein Seelenheil wäre das wichtig. Ich glaube da gibt es nicht DEN Weg.
Jeder möchte Gewissheit haben, das steht außer Frage. In wie vielen Beiträgen hier haben wir schon davon gelesen, dass eine Aussprache ausblieb oder im Nachhinein festgestellt wurde, dass alles nur Gelogen oder Teil der Wahrheit war?
Die TE wird dies am besten beurteilen können, wie viel Kraft sie in den jeweiligen Task investieren kann ohne dass er den Teppich unter den Füssen wegzieht.
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x 2#437
A
Trennung nach 10 Jahren wegen anonymen Brief
x 3
O
Otten82 Mitglied
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Ich würde nicht pauschal zum Hausverkauf raten, gerade bei einem Neubau.
Wenn sie da bleiben will und es halten kann warum sollte sie verkaufen?
Im Zweifel hat sie dann noch nen finanziellen Schaden obendrein.
Anwalt klar, alleine um sich nicht über den Tisch ziehen zu lassen, aber grundsätzlich hoppla hopp in ihrer Verfassung schnell verkaufen ? Eilt doch anscheinend nicht.
Gerade jetzt wird sie dem Ex gegenüber noch Zugeständnisse machen. In 3 Monaten sieht das vielleicht schon anders aus.
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x 1#438
paulaner Mitglied
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An alle, die sagen, die TE solle die Geschichte mit den Briefen auf sich beruhen lassen, mal folgender Gedankengang:
Alle, die wissen, dass ihr Verlobter sich von ihr getrennt hat, weil sie (angeblich) eine Affäre hatte, sind zumindest zwiegespalten. Und viele, wenn nicht alle, werden ihm eher Glauben schenken, so nach dem Motto "Wenn da nichts dran wäre, dann hätte er sich doch nicht getrennt". Und das IST ein "Makel", der immer bestehen bleiben wird. Im Freundes-/Bekanntenkreis, in den Familien, usw. Damit würde ich nicht leben wollen.
Dazu kommt eben auch noch die Unsicherheit, wie schon oben erwähnt, dass man mit niemandem aus dem Bekanntenkreis mehr ohne Fragezeichen und Hintergedanken Zeit verbringen kann ("War er/sie es eventuell?").
Da hat jemand mit den Briefen "ganze Arbeit" geleistet und einen unschuldigen Menschen extremst verleumdet und ihr Leben an den Rand der Zerstörung gebracht.
Und ihr Wicht von Verlobter lässt das alles nicht nur geschehen, und stellt sich nicht hinter seine engste Vertraute, der er eben noch einen Heiratsantrag gemacht hat, Nein, er gießt auch noch kräftig Öl ins Feuer, weil er die angebliche Affäre auch noch öffentlich macht, und seine Verlobte damit vorführt und ihren Ruf massiv beschädigt.
So etwas kann man doch nicht einfach auf sich beruhen lassen und mal so eben ignorieren.
Nicht falsch verstehen: Natürlich muss sie sich gleichzeitig mit den Dingen, die jetzt durch die Trennung anstehen, beschäftigen. Mit den organisatorischen Dingen, aber sie darf (und muss m.M.n.) auch ihrer Trauer und vor allen Dingen ihrer demnächst kommenden Wut freien Lauf lassen. Das ist eine Sache von Selbstschutz!
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x 10#439
hahawi Mitglied
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Zitat von paulaner:
Mit den organisatorischen Dingen, aber sie darf (und muss m.M.n.) auch ihrer Trauer und vor allen Dingen ihrer demnächst kommenden Wut freien Lauf lassen.
Ist man, wenn man ungerechtfertigt eine Verlobung löst, in Deutschland für wirtschaftliche Schäden, die dadurch entstehen, Schadensersatzpflichtig? In Österreich ist dies unter bestimmten Umständen möglich.
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x 2#440
paulaner Mitglied
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Zitat von hahawi:
Ist man, wenn man ungerechtfertigt eine Verlobung löst, in Deutschland für wirtschaftliche Schäden, die dadurch entstehen, Schadensersatzpflichtig? In Österreich ist dies unter bestimmten Umständen möglich.
Ich weiß es, ehrlich gesagt, nicht. Es gibt ja, außer Ehe, auch den Status "eingetragene Lebenspartnerschaft". Aber ab wann das gilt, und was das für rechtliche Konsequenzen hat, ...k.A. Also so ganz automatisch geht das wohl nicht, das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
Es gibt ja in D auch keine "Schuldfrage" bei Scheidung.
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x 2#441
SlevinS Mitglied
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Zitat von paulaner:
So etwas kann man doch nicht einfach auf sich beruhen lassen und mal so eben ignorieren.
War auch nicht so von mir gemeint, wenn es so rüber kam, mein Fehler. Die Einträge machten auf mich den Eindruck, als ginge es nur noch um die Briefe und der Rest (Verarbeitung usw) bleibt aussen vor.
Natürlich kann sie dies nicht ignorieren, aber wenn ich in einer Sackgasse stehe, was tue ich? Weiter gegen die Wand rennen oder mich um einen späteren Zeitpunkt um die Sackgasse kümmern? Denn noch viele andere Baustellen sind offen.
Am Ende muss alles aufgeräumt und fertig sein, da bin ich bei dir.
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x 1#442
hahawi Mitglied
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Nein, darum geht es nicht. Eine Verlobung ist, zumindest in Teilen, ein Eheversprechen. Wenn man aufgrund dieser Übereinkunft vermögensrechtliche Maßnahmen in Hinblick auf eine bevorstehende Hochzeit trifft. Ich hab auf die Schnelle nur das gefunden: https://www.berlin.de/special/finanzen-...-scha.html
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x 1#443
S
Sense Gast
Zitat von hahawi:
Ist man, wenn man ungerechtfertigt eine Verlobung löst, in Deutschland für wirtschaftliche Schäden, die dadurch entstehen, Schadensersatzpflichtig?
Auch in D im Prinzip ja. Aber nur sehr direkt und eindeutig zuordnungsfähige Kosten wie z.B. Ring, Saalmiete für die Hochzeitsfeier, Möbelkauf, Job aufgegeben für Ehe. Selten vor Gericht, daher Sache für Fachanwalt. § 1299 BGB, § 1298 Abs. 1 BGB, § 276 BGB sind die maßgeblichen. Das Hauptproblem ist das Thema "ungerechtfertigt": Hier liegt die Beweislast beim Antragsteller.
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x 2#444
hahawi Mitglied
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Zitat von Sense:
Das Hauptproblem ist das Thema "ungerechtfertigt": Hier liegt die Beweislast beim Antragsteller.
Durch diese Briefe wäre sie ja nicht mehr "ungerechtfertigt".
Honi soit qui mal y pense
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x 1#445
_Tara_ Mitglied
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Zitat von Xixixi:
Du hast gerade deinen Job gewechselt und musstest dadurch überdurchschnittlich lange im Büro sitzen.
Wieso sollte man an einer neuen Arbeitsstelle "überdurchschnittlich lange" im Büro sitzen müssen, nur weil man neu ist?
Sollte die Story wahr sein, so ist für mich nun klar - Dein Ex war (ist) der mit der Affäre. Und der hat auch die Brief geschrieben. Falls einer fragen will: ja, das erkenne ich beides an der Formulierung und dem Inhalt dieses einen einzigen Satzes.
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x 1#446
Xixixi Mitglied
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Zitat von hahawi:
Ist man, wenn man ungerechtfertigt eine Verlobung löst, in Deutschland für wirtschaftliche Schäden, die dadurch entstehen, Schadensersatzpflichtig? In Österreich ist dies unter bestimmten Umständen möglich.
Ich glaube aber, auch wenn mancher Meinung nach viel Mist geschrieben wird, so bringt vielleicht ein Satz die TE auf einen Gedanken der ihr weiterhilft.
Und falls das so sein sollte hat sich der ganze " Mist " ja schon gelohnt.
Manchmal und besonders in ihrer Situation hat man manchmal ein Brett vorm Kopf und Aussenstehende bringen dann eine andere Sicht mit rein.
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x 3#449
Xixixi Mitglied
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Zitat von _Tara_:
Wieso sollte man an einer neuen Arbeitsstelle "überdurchschnittlich lange" im Büro sitzen müssen, nur weil man neu ist?
Sollte die Story wahr sein, so ist für mich nun klar - Dein Ex war (ist) der mit der Affäre. Und der hat auch die Brief geschrieben. Falls einer fragen will: ja, das erkenne ich beides an der Formulierung und dem Inhalt dieses einen einzigen Satzes.
Wenn man in einem Team wechselt um in einer neuen Firma Strukturen ins Chaos zu bekommen ist das schon möglich.. Aber eigentlich habe ich keine Lust darauf mich zu rechtfertigen.. Wenn du denkst, dass das eine erfundene Geschichte ist warum liest du hier überhaupt noch mit?