Zitat von paulaner:An alle, die sagen, die TE solle die Geschichte mit den Briefen auf sich beruhen lassen, mal folgender Gedankengang: Alle, die wissen, dass ihr Verlobter sich von ihr getrennt hat, weil sie (angeblich) eine Affäre hatte, sind zumindest zwiegespalten. Und viele, wenn nicht alle, werden ihm eher Glauben schenken, so nach dem Motto "Wenn da nichts dran wäre, dann hätte er sich doch nicht getrennt". Und das IST ein "Makel", der immer bestehen bleiben wird. Im Freundes-/Bekanntenkreis, in den Familien, usw. Damit würde ich nicht leben wollen.
Leider sieht es genau so aus. Nimmt die TE das, das Wissen oder Eindruck dazu reichen schon, so
einfach hin ohne sich mit den möglichen Mitteln zu wehren, wird der Makel an ihr hängen bleiben.
Was hier speziell vom User @LarsWilhelm wortreich als richtigen Umgang damit vorgeschlagen wird,
ist die Empfehlung genau das hinzunehmen was der Briefschreiber erreichen wollte. Ziel erreicht und,
wenn man dieser Empfehlung folgt, ein Freibrief für alle miesen Briefschreiber mit verlogenen Anschul-
digungen und Verharmlosung solcher Taten gleichermaßen. Selbst wenn der Täter ermittelt wurde, und
das ist das perfide, bleibt immer noch oft der Makel " da wird ja wohl was dran gewesen sein ".
Es kann doch nicht richtig sein, nur weil die Ermittlung des Täters und Klärung schwierig ist und
möglicherweise keinen Erfolg hat, der TE zuzumuten das auf sich sitzen zu lassen und mit dem
Makel - Familie, Freundeskreis, Nachbarn, Bekannte - leben zu müssen.
Die TE kann froh sein noch nicht mit ihrem LP verheiratet zu sein und eine Familie mit ihm zu haben.