Synthetic
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Ihre Gründe: Sie sagt, sie liebt mich und will eigentlich mit mir zusammen sein, „kann“ es aber momentan nicht. Sie führt folgende Punkte an:
Altlasten: Sie fühlt sich „unfair“ mir gegenüber, weil sie im Kopf noch nicht zu 100 % mit ihrem Ex abgeschlossen hat (obwohl sie ihn nicht zurückwill).
Selbstwert: Sie fühlt sich in ihrem Körper aktuell absolut nicht wohl und findet sich selbst „nicht toll“.
Überforderung: Sie hat das Gefühl, erst mit sich selbst ins Reine kommen zu müssen, bevor sie eine gute Partnerin sein kann. Sie hat die Entscheidung für uns beide getroffen, ohne mich einzubeziehen.
Das letzte Treffen (nach der offiziellen Trennung): Wir haben uns gestern nach der Aussprache noch einmal gesehen. Dabei ist folgendes passiert:
Wir haben intensiv gekuschelt und uns geküsst.
Sie gab zu, dabei ein starkes „Kribbeln im Bauch“ gespürt zu haben.
Wir haben ausgemacht, dass wir aktuell „irgendwas zwischen Beziehung und Trennung“ sind, weil sie den totalen Abbruch nicht erträgt.
Mein Problem: Ich fühle mich komplett überfahren. Ich liebe sie und sehe ihre Probleme als Dinge, die man innerhalb einer stabilen Beziehung lösen kann. Ich habe ihr gesagt, dass ich für sie da bin, wenn sie mich braucht. Jetzt frage ich mich aber, ob meine ständige Verfügbarkeit das Problem verschlimmert, da sie so keinen Druck hat, sich endgültig zu entscheiden.
Meine Fragen ans Forum:
Wie schätzt ihr die Situation ein, wenn noch so viele Gefühle und körperliche Anziehung (Kribbeln) vorhanden sind?
Ist eine konsequente Kontaktsperre sinnvoll, damit sie den Verlust wirklich spüren kann?
Wie gehe ich damit um, dass sie sich „nicht gut genug“ für mich fühlt?