Ich hab grade Deine anderen Threads - jeweils nur die Eingangsposts - überflogen. Es lief 5 Jahre nicht gut bei Euch, ständiges On/Off mit unterschiedlichen Vorstellungen zu Nähe und Distanz. Was sollte sich da jetzt ändern?
Ansonsten:
Zitat von stabilo88: In diesem Zustand habe ich den Ärzten, als Sie fragten wen sie verständigen sollen, auch meine Ex genannt.
Du hast sie - vermutlich ungefragt - als Kontaktperson genannt. Sie hat sich gesorgt und gekümmert.
Dann hat Deine Familie sich eingemischt:
Zitat von stabilo88: Mit meiner Familie hatte sie sogar während der Koma-Phase kontakt. Diese meinte klar zu ihr - "entweder du bist jetzt da für ihn, oder wenn du das nicht willst oder kannst, dann halte dich fern".
Solche Erwartungen würden mir Außenstehende - und Deine Angehörigen sind das! - auch nicht zweimal sagen. Ich finde das sehr übergriffig.
Zitat von stabilo88: Ich habe dann jedoch, als es mir den ersten Tag besser ging, darum gebeten, dass sie nicht mehr kommt, aufgrund der erfolgten Trennung ihrerseits im Vorfeld und weil ich sie mit der Notsituation nicht in eine Verantwortung ziehen wollte, die sie nicht möchte.
Okay, dann hast Du sie, wieder einigermaßen klar, auch aus der Verantwortung genommen. Weil sie sich schließlich getrennt habe, "Dann brauchste auch nicht kommen!" Nun gibt es ja Menschen, die - auch wenn sie sich getrennt haben - den Expartner noch mögen und sich Sorgen um ihn machen

Zitat von stabilo88: Sie hatte ja die Wahl, sich um mich zu kümmern, oder eben nicht. Sie hat sich für letzteres Entschieden.
Nö. Ihre Alternative wäre gewesen "sei wieder mit mir zusammen!" Dagegen hat sie sich entschieden. Wie hätte denn ihr Kümmern in Deinen Augen aussehen sollen?
Zitat von stabilo88: Das ist ein interessanter Punkt. Aus meiner Sicht entwerte ich mich ihr gegenüber dadurch. Denn der Getrennte "rennt" der Trennenden hinterher, wohl vermutend, dass sie bereits warm gewechselt hat, denn eine Frau wirft niemals ihr letztes Paar Schuhe weg. Sie muss mich erst vermissen lernen, damit sich bei ihr wieder Gefühle mir gegenüber entwickeln können.
Wenn frau die Schuhe nicht mehr mag, sie ausgelatscht oder unbequem sind, dann geht sie barfuß. Oder ja, sie hat sich vielleicht ein neues Paar gekauft.
Würd mir ja im Leben nicht einfallen, mich mit einem Paar Schuhe zu vergleichen