@ balou
ich denke meine Antwort für dich darf nach unserer Unterhaltung im Chat jetzt eher mager ausfallen ... es sind nun mal zwei völlig verschiedene Sichtweisen und man wird sie nicht zusammenbringen können ...
meine Reaktion auf 'pelle' beinhaltet irgendwo auch eine Antwort auf die Frage, die du mir in deinem letzten Beitrag gestellt hast ... es gab keine Chance mehr, nicht wenn du dich schon verliebt hattest ... der Vertrauensbruch war schon da, ob mit oder ohne Sex!
@taka
ich HABE 'diesen' Thread gelesen und wohlweislich NICHT drauf geantwortet

... aber vielleicht liest du mal meinen zum Thema ALLEINERZIEHEND im neuen Forum

@leserin
einfach nur klasse dein Beitrag!
@pelle
kann es sein, dass du als du zur Verlassenden wurdest gleichzeitig als Fluchthelfer gedient hast?
dein absolutes und totales Verständnis für den 'armen balou' kommt mir doch leicht übertrieben vor ... *provozier* ... oder bist du gar die ... *phantasier*
wenn ich lese was du so schreibst, drängt sich mir die Aussage auf die Ex von Balou ist der Täter und er das Opfer ... da hat sich doch wohl was an einer gesunden Sichtweise verschoben, oder?
am Scheitern einer Beziehung sind immer zwei Menschen beteiligt und jeder trägt seine Verantwortung daran ... EIN Schuldiger wird sich nie finden lassen und hoffentlich wird auch nicht danach gesucht ... diese Unzufriedenheit der letzten Jahre hat ihren Ursprung schon lange davor ...
Tatsache ist, dass irgendwann einer mal merkt dass etwas nicht mehr stimmt!
die Frage ist was ich jetzt aus diesen Tatsachen mache, wenn ich sie denn erkannt habe, und wie ich mit dem Verständigungsdefizit umgehe ...
einfachste Lösung?:
der Unzufriedenere bzw. der der der noch Kraft genug hat sucht sich nen neuen Partner und verlässt, zuvor gesteht er aber dem 'alten' Partner die Existenz des neuen und wünscht sich ein Gespräch zur Rettung der zu verlassenden Beziehung ... an sich doch eine noble Geste, oder? ... er hätte ja schließlich auch wortlos die Koffer packen können ...
wer drei bis vier Jahre lang in innerer Unzufriedenheit die Klappe gehalten hat, hat in dieser Zeit schon eine emotionale Distanz zum Partner aufgebaut die kaum mehr überbrückbar ist und aus welcher er jede neue Möglichkeit (Kollegin) liebend in Anspruch nimmt ... wenn man unzufrieden ist versteht man sich mit JEDER neuen (und vor allem gefälligen!) Bekanntschaft besser als mit der gewohnten Partnerin!
Warum fand seine Unzufriedenheit erst Worte als er diese Kollegin kennengelernt hatte? An diesem Punkt war er schon viel zu weit weg von seiner Jetztexfrau als dass er sich wirklich noch mal auf sie hätte einlassen wollen, vor allem war 'Ersatz' ja schon da! ... und genau das hat seine Ex erkannt und zu diesem Zeitpunkt war es dann auch vollkommen egal ob schon ein s.uelles Verhältnis bestand oder nicht ... der Vertrauensbruch war schon gegeben! ... er war schon verliebt, es gab schon Gefühle! ... wenn ein neuer möglicher Partner schon da ist ist es für Gespräche meist zu spät, das Neue wird immer besser sein als das Alte und das Alte wird gegen das Neue nie bestehen können wenn Unzufriedenheit schon so lange vor sich hingegärt hat ...
mein Ex meinte mal es ginge nicht um einen Fluchthelfer, es ginge daraum dass man plötzlich auf einen Menschen trifft und durch ihn erst merkt was einem in der aktuellen Beziehung fehlt ... eigenartig ist, dass einem das anscheinend nur Menschen zeigen können in die man sich verliebt hat und die im Grunde schon parat stehen wenn man dem aktuellen Partner gegenübertritt um ihn davon zu informieren ...
@lillith
>>>was ich dir eigentlich sagen wollte ist, dass ichs wichtig fände wenn du weiterhin versuchst mit ihr im Gespräch zu bleiben, aber auch sensibel dafür wirst wenn sie deine persönliche Grenze des erträglichen überschreitest<<<
Vielleicht wäre Sensibilität auch im Hinblick darauf angebracht wann er IHRE persönliche Grenze des Erträglichen überschreitet! Die Grenzen des Erträglichen zieht jeder anders!
@flocke
???
:-)
und wenn ich es zum 100sten Mal schreibe:
Es geht nicht um das WARUM sondern um das WIE verlassen wird ...
und meist geht der Verlasser in sein (zumindest gedanklich) gut vorbereitetes neues Leben, in welchem ihn schon jemand erwartet der ihm den Trennungsschmerz erleichtern wird (dass der tatsächlich auch beim Verlasser da ist bestreite ich nicht) während der Verlassene geschlagen zurückbleibt und für sich alleine und unter Schmerzen aufarbeitet was da auf ihn zukam bzw. kommt ... der Verlassene findet nicht diesen Halt den der Verlasser sich gesucht hat bevor er verläßt ...
warum erkläre ich eigentlich was gesunder Menschenverstand auch ohne Erklärung kapieren müsste?
*seufz*
lilac
