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Trennung von erster Beziehung nach 16 Jahren

A
Zitat von Dennis4a1:
Ich habe andere Sachen gemacht, ihr mit den Kindern ein Vogelhaus gebaut zum Beispiel.

Also du hast deinem Hobby gefrönt und dabei lustige Zeit mit deinen Kindern verbracht- wo war sie da denn wirklich in deiner Wahrnehmung? Ein selbstgebasteltes Vogelhaus wär mir zB, um mich wieder als Frau gesehen und geliebt zu fühlen, total egal. Was hab ich persönlich denn schon davon? Im Gegenteil, mit dem Plunder abgespeist zu werden als angebliches „Zuneigungs-Alibi“ hätte mich noch mehr getroffen.

x 1 #46


N
Das mit dem Vogelhaus hätte mich auch doppelt getroffen. Dann lieber gar nichts. Aber mich noch über ein Vogelhaus freuen müssen und den Kindern und dem Mann Bestätigung geben zu müssen, während die Zeit dafür verwendet wurde, genau nichts für mich zu tun, hätte mich richtig wütend und traurig gemacht. Schade, dass Dennis Frau vom Temperament her nicht so war/ist, dass sie ihm das Vogelhaus vor die Füße geworfen hat (selbstverständlich nachdem die Kinder im Bett waren). Vielleicht hätte er es dann gemerkt?
Aber ob es was geändert hätte?

x 2 #47


A


Trennung von erster Beziehung nach 16 Jahren

x 3


S
Ich weiß nicht, ob das nicht etwas zu hart gewesen wäre. Ich denke, er konnte nicht verstehen, dass sie unabhängig von ihren Rollen als Ehefrau, Mutter und Teil der Familie mit ihrem Inneren gesehen, gewollt und geliebt werden wollte. Das mit dem Vogelhaus wäre ein schönes zusätzliches Familiending gewesen, während sie sich seiner Liebe für sie als Mensch und Frau sicher gewesen wäre und auch während dieser Aktion gespürt hätte.

x 2 #48


ElGatoRojo
Tja - das Vogelhaus als Memento ihrer Vernachlässigung. Das ist doch alles irgendwie pille-palle. Ist es nicht einfach die Frage, ob er erkennt wie viel Aufmerksamkeit sie will? Und ist realistisch, was sie von ihm erwartet angesichts der Bausituation?

x 5 #49


Worrior
Wenn eine ganze Beziehung aus ständiger Be@rschfidelei bestehen soll hätte ich da wenig Böcke drauf.
Hier wurden Werte geschaffen, für die ganze Familie, für die Kinder.
Kann man sich da als erwachsene Frau nicht mal selbst regulieren?
Der TE hat ja seine Bedürfnisse auch hinten angestellt, Geld anschaffen und auf dem Bau schuften, wo blieb er da?

x 9 #50


T
Bin sprachlos. Es ist ok eine Affäre anzufangen weil Sie sich vernachlässigt gefühlt hat ?

x 6 #51


ElGatoRojo
Zitat von Taja1976:
Es ist ok eine Affäre anzufangen weil Sie sich vernachlässigt gefühlt hat ?

Ja - bei Frauen ist es ein Menschenrecht. Vernachlässigte Männer haben vermutlich selber schuld und eine Affäre ist natürlich voll absolut ausgeschlossen

x 4 #52


Dennis4a1
Zitat von Nalf:
Aber ihr hattet meiner Meinung nach eine Sollbruchstelle.
[...]
Du hast ihr Deine Liebe nicht auf die Art gezeigt, die sie gebraucht hätte, sondern auf die Art, die Dir richtig vorkam.

Das sage ich selbst seit der ersten Woche der Trennung. Und wahrscheinlich stimmt es, dass das seit Tag 1 unserer Beziehung ein Problem zwischen uns ist. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich diese Tatsache letztes Jahr schon so Erkennen und Annehmen gekonnt hätte, dass sich darauf eine nachhaltige und intrinisch motivierte Änderung ergeben hätte. Heute würde ich mir das zutrauen.
Zitat von Arnika:
Also du hast deinem Hobby gefrönt und dabei lustige Zeit mit deinen Kindern verbracht

Holzarbeit ist nicht mein Hobby. Es ging mir im dem Beispiel eher darum zu verdeutlichen, dass meine Ablenkung von der Beziehung nicht in Karriereambitionen oder persönlichen Hobbys bestand sondern darin, etwas für meine Familie aufzubauen.

Dass ein Vogelhaus keine emotionale und persönliche Bestätigung ist, ist mir klar. Dennoch war es ein persönliches Geschenk: Meine Frau hat vor einigen Jahren den Naturgarten als Hobby und meiner Ansicht nach Weg der Selbstwirksamkeit entdeckt. Dieses Vogelhaus war für eine bestimmte Vogelart. Sie hat ihn sich gewünscht und anstatt eins zu kaufen wollte ich ein persönliches Geschenk draus ableiten.
War es ausreichend? Nein.
Aber es war nicht der "bequeme Weg". Ein Brief wäre wertvoller gewesen - aber gleichzeitig weniger Arbeit für mich.

Mir ist klar: Zwei Kinder, Haus renovieren, Arbeit. Dabei habe die Perspektive für das wichtigste im Leben verloren. Bei den Kindern habe ich es rechtzeitig erkannt. Für meine Ehe zu spät.

Zitat von Nalf:
Deshalb würdest Du ja auch geheiratet, weil Du sie an ihre Kernfamilie erinnert hast und sie weiß, dass sie das aushalten kann.

Ich glaube damit tauchst du psychoanalytisch ein eine Ecke ab, die du auf Basis der hier gegebenen Informationen nicht beurteilen kannst. Wie kommst du darauf? Wie war ihre Kernfamilie?

Zitat von Nalf:
Ihr hattet eine lange gemeinsame Zeit und euch viel aufgebaut, das Du nun alles behalten darfst.
[...]
Sie wiederum nimmt sämtliche Verluste und Nachteile aus der Ehe und Trennung mit und baut sich was eigenes auf.

Dieser Perspektivwechsel ist für mich wertvoll. Natürlich gibt sie sehr viel auf. Etwas, in das sie auch selber viel investiert hat.
Und ihr wird dieser Preis auch irgendwo bewusst sein und dennoch hält sie ihn wohl für notwendig. Das macht sie nicht leichtfertig. Ganz klar.
Für mich persönlich ist es so, dass das ganze immer ein Familienprojekt war. Mein erster Impuls war, alles zu verkaufen.
Sie hatte dann den Wunsch das Haus für die Kinder zu erhalten. Wir hatten sogar diskutiert, ob ich in eine Einliegerwohnung ziehe. Aber das hätte uns weder persönlich langfristig voran gebracht, noch hätte es sich für mich richtig angefühlt.
Aber ich sage ganz klar: Mein Lebensmodell sähe anders aus, wenn es diese Partnerschaft nicht gegeben hätte.
Und eins finde ich auch wichtig: Auch wenn es für sie ein Opfer war - Sie hat die Entscheidung selbst gefällt. Ich wurde mit rein gerissen. Das macht emotional und für die Aktzeptanz einen Unterschied.

Zitat von Nalf:
Tu Dir selbst einen Gefallen, nicht biestig zu werden.

Ich hatte Albträume davon, dass wir uns streiten und das nicht auf die Reihe bekommen. Ich habe ihr immer gesagt, dass ich Kommunikation für wichtig halte um weiter aufrichtig miteinander zu bleiben. Anders werden Sinnlücken schnell mit Worst-Case annanhmen und selbstbequemen Wahrheiten gefüllt.
Und daran habe ich sehr stark gearbeitet und sehe, dass sich langsam Erfolge ergeben.
Ich glaube, dass viele Menschen in meiner Situation anders reagiert hätten.

x 3 #53


Dennis4a1
Zitat von Sincerite:
Deshalb würdest Du ja auch geheiratet, weil Du sie an ihre Kernfamilie erinnert hast und sie weiß, dass sie das aushalten kann. Aber zwei Schwangerschaften und die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern zeigen uns eben auch unsere blinden Flecken aus der Herkunftsfamilie auf. Und wenn dann jemand daher kommt, der in der emotionalen Wüste ein Glas Wasser in der Hand hält, fällt ihr erst auf, wie ausgetrocknet sie ist.

Ich muss hierauf nochmal genauer eingehen. Du beschreibst meine Frau fast wie eine komplett passive Person, ohne Eigenverantwortung für ihr Handeln, getrieben und abhängig von der äußeren Bestätigung anderer Männer.
So sehe ich meine Frau nicht. Sie ist eine eigenständige, reflektiere Frau. Nicht dumm, nicht nativ, fähig, eigenständig und unabhängig zu leben.
Ja, das Bedürftnis nach äußerer Bestätigung ist bei ihr wohl größer als bei mir. Sie ist oft unsicherer mit sich selbst, als sie sein müsste. Aber sie ist selbst verantwortlich für ihr Handeln und hätte sich jederzeit anders entscheiden können.
Nichts von dem was zwischen uns passiert oder auch nicht passiert ist mündet logischerweise und konsequent in den Folgen, die eingetreten sind.

Zitat von Nalf:
Bei Dir hätte sie sich weitere 16 Jahre jeden Tag dafür entscheiden müssen, emotional hungrig zu bleiben

Auch das weist du nicht. Und auch sie nicht und auch ich nicht. Sie hat es vielleicht gedacht.
Beziehungsarbeit, Paartherapie und Selbstreflektion hätten aber wohl deutliche hinweise gegeben, ob es so oder anders gekommen wäre,
Wir waren viel zu beschäftigt und abgelenkt von unserer Beziehung um uns dieser Fragestellung ernsthaft nähren zu können.

x 2 #54


S
Zitat von Dennis4a1:
Deshalb würdest Du ja auch geheiratet, weil Du sie an ihre Kernfamilie erinnert hast und sie weiß, dass sie das aushalten kann. Aber zwei Schwangerschaften und die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern zeigen uns eben auch unsere blinden Flecken aus der Herkunftsfamilie auf. Und wenn dann jemand daher kommt, der in der emotionalen Wüste ein Glas Wasser in der Hand hält, fällt ihr erst auf, wie ausgetrocknet sie ist.

Das war nicht von mir.

x 1 #55


D
Zitat von ElGatoRojo:
Und ist realistisch, was sie von ihm erwartet angesichts der Bausituation?

das sehe ich als größtes Problem, überhaupt, wenn Frau nichts davon hält nach ihren möglichkeiten mit zu helfen und man so schnell wie möglich Einziehen will, was ja Verständlich ist.

x 2 #56


Gorch_Fock
Dennis, spannend wird es ja dann, sobald sich die Affaire als Beziehung bewähren muss.
Sie quarkt Dir die Ohren voll wegen einer fehlenden Briefantwort. Letzrlich tauscht sie Dich 1:1 aus. Für ein Leben, dass ja mit mehreren Kindern im Patchwork noch stressiger werden wird. Was sucht sie denn? Kinderfreie Zeit und wilde Nächte mit Next allein im Bett können es ja nicht sein.

Aus meiner Sicht sucht sie nur Argumente für den Warmwechsel.

x 1 #57


S
Zitat von Dennis4a1:
Gleichzeitig scheint sie inzwischen zunehmend mit den praktischen Folgen ihrer Entscheidung konfrontiert zu werden. Die Renovierung ihrer neuen Wohnung bringt sie zeitlich und finanziell an ihre Belastungsgrenzen. Sie schläft viel, wirkt erschöpft, zieht ihren Weg aber konsequent durch.

Hmm, über diesen Satz in ich ehrlich gesagt gestolpert, zumal die diesen nochmal wiederholt.

Es klingt für mich so, selber Schuld wenn du dich trennst... 🤷‍♂....und klingt so als würdest du die Hand auf dem gemeinsamen Geldhahn halten - ich will dir nicht zu nahe treten, evtl. erklärst du da mal.

Du hast auch nicht geschrieben, wie ihr finanziell aufgestellt seid, arbeitet Sie (wieder)? Evtl. nur Teilzeit wegen der Kinder?

Was mir auch auffällt, euere Kinder sind 5 und 6, also direkt hintereinander gekommen...
...also das eine Kind war ein Baby damals und das ältere Kind fing an zu laufen - das ist sehr stressig. Du warst in der Zeit mit dem Hausbau beschäftigt... ...ich vermute das war für sie eine sehr anstehende Zeit - war dir das beswußt.

Nun zum Brief, nien ich finde das ist kein echter Grund zur Trennung, das würde ich ihr auch nicht abnehmen. Trotzdem, wenn jemand zum Jahrestag seine Liebe dermaßen nett erneuert und gesteht, was reitet dich darauf nicht zu antworten? Und schiebst vor, dass du lieber Zeit mit den Kindern verbringst? Das ist ebenfalls ein Ausrede...
...ich glaube sogar was ganz anders, dass der Brief schon der Versuch war, die Ehe zu retten sollten und ihr deswegen die Reaktion für so wichtig war. Vermutlich war es die letzte Chance.

Egal, all dies rechtfertigt keine Affäre, aber erklärt es zumindest - mehr aber auch nicht. Anscheinend hat sie sich nicht gesehen gefühlt.

Zu deiner jetzigen Situation: mach dir keine Hoffnung, sie hat eindeutig abgeschlossen... ...klar kann man schreiben "evtl. finde wir uns wieder zusammen"... ...aber wissen alle, das wird nicht passieren.

Sonst schriebst du noch, dass u angst hast alleine zu sein und schon überlegt hast, nach einer neuen Frau dich um zu sehen...
....mein Tipp: lass dir Zeit, du Mist das erstmal verarbeiten.

x 2 #58


Dennis4a1
Zitat von Schnuddel74:
und klingt so als würdest du die Hand auf dem gemeinsamen Geldhahn halten

Ich hatte ihr vor einigen Wochen zugesichert, dass ich sie natürlich finanziell in der Übergangszeit unterstütze. Sie ist allerdings nicht weiter drauf eingegangen. Sie hat immer eher gesagt, dass sie das alles alleine schafft.

Sie hat dann kurz später den Mietvertrag zum 1.6. unterschrieben und mir erst einige Tage später davon erzählt.
Dass sie das finanziell belastet hat sie vor einigen Tagen gesagt. Ich war ehrlich gesagt überrascht, dass sie offenbar relativ wenig freies Kapital hat.
Ich habe einen deutlich höhren Anteil der finanziellen Last getragen. Alle laufenden Kosten, Einkäufe, Urlaube etc. sind über das Gemeinschaftskonto gelaufen.
Nach meiner Rechnung müsste bei ihr am Ende des Montags ungefähr den gleiche Betrag übrig bleiben, wie bei mir. Und ich kann sparen. Aber ich kann es nicht genau nachvollziehen. Natürlich war ein Gedanke, dass da die letzten Monate viel für Restaurants, Fahrtkosten und Hotels drauf gegangen ist. Aber wahrscheinlich ist das vermessen.

Ich hatte sie gebeten, dass wir nächste Woche über finanzielle Regelungen sprechen und darauf haben wir uns geeingt. Und da ist das auf jeden Fall ein Punkt auf meiner Agenda. Ich habe auch ein interresse daran, dass es ihr gut geht. Weil ich sie mag und weil sie die Mutter meiner Kinder ist. Aber ihr jetzt einfach ungefragt Geld zu zu stecken kommt mir komisch vor.

Aber sie wohnt auch noch hier in diesem Haus. Es gehört ihr weiter zur Hälfte, ich trage die Hauptlast. Es sind jetzt einfach deutlich höhere Kosten die anfallen.

Zitat von Schnuddel74:
ich vermute das war für sie eine sehr anstehende Zeit - war dir das beswußt.

Absolut. Und das habe ich hier bereits irgendwo geschrieben. Die Geburt unserer ersten Tochter war für uns beide aber besonders für sie sehr anstrengend und für sie auch ein Stück weit traumatisch.
Kurz danach das Haus und das zweite Kind. Wir haben uns da zu viel vorgenommen. Es ist uns beiden an die Substanz gegangen. Nebenbei hatte sie noch eine Fortbildung gemacht.

Zitat von Schnuddel74:
arbeitet Sie (wieder)?

Sie arbeitet 30 Stunden, ich 37. Allerdings hat sie erst ende letzten Jahres erhöht von 27 oder so.
Also ja, sie übernimmt mehr Care-Arbeit und ich bin natürlich bereit das zu kompensieren - und habe es auch in der Vergangenheit getan.
Zitat von Schnuddel74:
Und schiebst vor, dass du lieber Zeit mit den Kindern verbringst?

Habe ich nie gesagt. Ich habe gesagt, dass ich viel zu abgelenkt war mit Hausprojekten und unserer Beziehung viel zu wenig Achtung geschenkt habe. Ich habe gesagt, dass ich eine Zeit lang auch die Beziehung zu den Kindern vernachlässigt habe, das aber rechtzeitig selbst realisiert habe. Und ich bin sehr froh, zu denen ein gutes Verhältnis zu haben.
Zitat von Schnuddel74:
sie hat eindeutig abgeschlossen

Das merke ich selber. Der Grund, dass ich über Beziehungen etc. in der Zukunft nachdenke ist nicht, dass ich mich danach fühle oder das jetzt aktiv angehen möchte. Aber ich versuche mir einfach selbst eine Perspektive aufzubauen, wie es aussehen könnte. Und ja, Einsamkeit ist etwas, wovor ich mich fürchte. Da ich einfach immer jemanden hatte, der da war und mein soziales Umfeld die letzen Jahre sehr klein geworden ist.
Ich habe Hobbys aber da sind alles so Männersachen.

Und ich plane nicht auf sie zu warten. Aber ich muss sagen, dass ich emotional noch nicht ganz damit abgeschlossen habe, dass es irgendwann nochmal was werden könnte. Auch wenn ich rational weiß, dass es sehr unwahrscheinlich ist und ich es selbst in einigen Monaten wohl nicht mehr wollen würde.
Ich seh einfach all das Gute der Vergangenheit und traue uns so viel mehr zu. Und das habe ich ihr auch gesagt.

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S
@Dennis4a1
Wir haben hier alle Trennungen hinter uns und wissen, dass die erste Zeit schwer ist. Ich finde, es ist wichtig, alle Gefühle zuzulassen, auch wenn sie irrational sind. Über Gefühle teilt sich aus meiner Sicht die Seele mit. Es ist gut, alles zu Ende zu fühlen, auch wenn es mal heftig wird, und zu versuchen, diese Gefühle in Worte zu fassen. Alles ohne Wertung, alles darf sein. Einsam ist nicht dasselbe wie allein. Einsam ist man, wenn man nicht mit sich selbst verbunden ist. Allein sein tat mir anfangs gut und tut mir immer noch gut. Es ist eine Zeit, in der man sich selbst zuhören und kennen lernen kann. Du kannst jederzeit hier über dich schreiben und bekommst Antworten. Auch wenn dich die eine oder andere Antwort mal aufregt, ist doch auch nicht so schlimm Zwinkerndes Gesicht Du befindest dich in einem richtigen Trauerprozess. Verdrängen und rationalisieren ist dabei nicht gut. Gefühle und Gedanken einfach fließen lassen. Es wird nach und nach besser werden. Fühl dich mal umarmt, wenn du magst.

#60


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