Wenn ich mich bei kleinen Kindern parallel auf ein Hausbauprojekt einige, kommt man mit sehr wenig Nachdenken darauf, dass es längere Zeit stressig ...
Das war wohl jeweils der erste, zweite Mensch, den sie überhaupt in der Disko geküsst haben. Du verlangst mE etwas zu viel von unerfahrenen Menschen… Andere machen genau dasselbe - nur ohne Stress mit Kindern und Hausbau…
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x 1#136
unbel-Leberwurs. Mitglied
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Zitat von Arnika:
Das war wohl jeweils der erste, zweite Mensch, den sie überhaupt in der Disko geküsst haben. Du verlangst mE etwas zu viel von unerfahrenen ...
Es ist also okay, ein Haus zu bauen und Kinder in die Welt zu setzen, aber sich in der Zeit dann auch noch zusammenzureissen, dafür fehlt dann die Erfahrung?
Ich verstehe tatsächlich nicht, wie bei der ersten Krise der vermeintlichen Lebenstraum so schnell hingeschmissen wird.
Zumal ja, um in dem Badezimmerbeispiel zu bleiben, der Mann mit dem gewünschten Nestbau beschäftigt ist und nicht irgendwie mit seinen Kumpels auf Tour ist oder PS5 zockt.
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x 1#137
A
Trennung von erster Beziehung nach 16 Jahren
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Dennis4a1 Mitglied
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Muss hier später mal in Ruhe Antworten. Vieles stimmt nicht, wie es hier steht.
Es gab ein Gemeinschaftskonto. Darüber wurde alles gezahlt. Haus, Einkäufe, Kinder, Urlaub. Ich habe etwa den 4-fachen Betrag eingezahlt. Alles was auf den persönlichen Konten geblieben ist war persönliche Freiheit, ohne Rechtfertigung etc. Und bei meiner Frau ist zuletzt mehr vom Gehalt übrig bleiben. Davor war es ungefähr gleich. Aber sie hat sich auch häufiger mit Freundinnen zum Essen getroffen etc. Aber das ist ihre Sache. Dennoch: Ich mich nicht finanziell an der Ehe bereichert.
Karriereeinschnitte hatten wir beide. Sie mehr als ich, das ist klar. Und ja, rückblickend hätte ich sie mehr ermutigt den Schritt zu gehen. Ob es was geändert hätte? Vermutlich nicht. Und hätte ich reduziert, hatten wir jetzt vielleicht nicht nur ein Beziehungsproblem sondern auch ein finanzielles. Ich sehe aber auch, dass sie am Ende selbstbestimmt Entscheidungen treffen könnte. Ich habe ihr nichts verboten, nicht unterdrückt, nicht klein Gehalten. Probleme kann man besprechen.
Das Haus zum Marktpreis dem anderen abkaufen kann keiner von uns. Meiner erster Impuls war der Verkauf. Das wollte sie nicht. Zusammen mit ihrer weiter führen, fühlt sich für mich nicht gut an. Sie geht, weil sie ihreFreiheit möchte und sich selbst finden möchte. Ich müsste aber jede Investition mit ihr absprechen. Daher der Wunsch zum Kauf. Finanziell ist das für mic sowieso nicht mega attraktiv.
Ich sehe das so: Wenn sie da mit einem Gewinn raus kommt, ich meine Freiheit habe und die Kinderihren Lebensmittelpunkt behalten, dann erscheint das für mich fair. Und das wäre dann der Fall, wenn wir den Kaufpreis + die tatsächlichen Kosten der Investitionen ansetzen.
Setzen wir den Marktpreis an mit dem Ansatz, dass die Zeit die in die Familie investiert wurde dem einen monitär vergütet wird, bin ich raus. Fühlt sich für mich nach dem falschen Ansatz an. Dann muss eben Verkauft werden.
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x 3#138
Arnika Mitglied
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Zitat von unbel-Leberwurst:
Es ist also okay, ein Haus zu bauen und Kinder in die Welt zu setzen, aber sich in der Zeit dann auch noch zusammenzureissen, dafür fehlt dann die ...
Na klar. Wenn sie nicht ein gewisses Maß an Naivität gehabt hätten, hätten sie ja nicht die Teenie-Liebe geheiratet. Und wenn man nicht generell ein gewisses Maß an Naivität hätte, würde man überhaupt nicht davon ausgehen, das eine Beziehung bis zum Grabe hält - Kinder hin oder her. Schon gar nicht, wenn man beim Kennenlernen noch in der Pubertät steckte. Da darf man schon realistisch sein, den Statistiken glauben, und einfach erkennen, dass fast alle zwischenmenschliche Beziehungen schon vor dem Tod irgendwann zu Ende gehen. Was meistens - zumindest im Nachhinein - auch gut so ist.
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#139
Arnika Mitglied
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Zitat von Dennis4a1:
Muss hier später mal in Ruhe Antworten. Vieles stimmt nicht, wie es hier steht. Es gab ein Gemeinschaftskonto. Darüber wurde alles gezahlt. Haus, ...
Würd ich bzgl Haus auch so sehen!
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#140
N
Nalf Mitglied
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Zitat von Dennis4a1:
fühlt sich für mich nicht gut an
Zitat von Dennis4a1:
Fühlt sich für mich nach dem falschen Ansatz an
Das nur mit Gefühlen zu verargumentieren, wird wahrscheinlich keinen überzeugen.
Wenn ihr euch nicht einig werdet, gibt es am Ende ja die gesetzliche Regelung, die ihr zu Beginn der Ehe unterschrieben habt. Wie sich das dann anfühlt, weiß ich aber nicht. Ich hab seinerzeit alles einvernehmlich geklärt - durch Geben und Nehmen.
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#141
T
Tamara1975 Mitglied
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Zitat von Dennis4a1:
Das Haus zum Marktpreis dem anderen abkaufen kann keiner von uns
Ich habe mich damals mit meinem Nochmann so geeinigt, dass er mich innerhalb von 5 Jahren auszahlt. Vielleicht ist das eine Überlegung, wenn man sich gut versteht. Niemand zwingt euch das auf einen Schlag zu machen. Den Schlüssel hatte ich übrigens trotzdem abgegeben.
Zitat von Dennis4a1:
Setzen wir den Marktpreis an mit dem Ansatz, dass die Zeit die in die Familie investiert wurde dem einen monitär vergütet wird, bin ich raus
Du konntest diese Investition in die Familie, die du jetzt gern als Investition zu deinen Gunsten sehen möchtest, nur deswegen durchführen, weil dir keine Kleinkinder zwischen den Füßen rumgerannt sind. Wer hat dir das ermöglicht?
Zitat von Dennis4a1:
Dann muss eben Verkauft werden
Dann hast du genau das gleiche. Es wird mit dem Marktwert gerechnet, einschließlich "deiner" Investition, die Schulden abgezogen und der Rest durch zwei geteilt. Nur dass du dann kein Haus mehr hast. Überleg dir das lieber zweimal.
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x 2#142
unbel-Leberwurs. Mitglied
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Zitat von Dennis4a1:
Setzen wir den Marktpreis an mit dem Ansatz, dass die Zeit die in die Familie investiert wurde dem einen monitär vergütet wird, bin ich raus.
Eine Preissteigerung kann ja auch völlig unabhängig davon erfolgen, wer jetzt wie wo wieviel Stunden geleistet hat. Aber dein Ansatz widerspricht sich trotzdem, wenn du deine Arbeitsleistung anders bewertet haben willst, gleichzeitig aber sagst, alles wäre für die Familie gewesen.
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x 2#143
Markus1977 Mitglied
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#144
BunteKatze Mitglied
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Zitat:
Mein Problem: Ich habe mein gesamtes Erwachsenenleben mit meiner Frau verbracht. Ich hatte davor noch keine andere Partnerschaft. Ich habe sämtliche Erfahrungen mit ihr zusammen erlebt. All meine Probleme habe ich mit ihr geteilt. Wenns mir schlecht ging, bin ich zu ihr gegangen. Und sie zu mir. Wir haben unser gesamtes Leben gemeinsam aufgebaut. Ich habe meine Zukunft nie ohne sie geplant
Hallo lieber @Dennis4a1
Ich habe nicht alles gelesen, nur die ersten Seiten und die letze. Aber das Zitat aus deinem allerersten Post hat mich sehr berührt. Genauso ging es mir auch. Ich habe mir unter anderem aus den gleichen Gründen kein Leben ohne meinen Ex vorstellen können. Er war mein gesamtes Erwachsenenleben an meiner Seite und diese Vertrautheit vermisse ich auch weiterhin häufig. Aber rückblickend betrachtet: das wäre es nicht Wert gewesen.
bezüglich der Hauses: auch wir haben uns auf eine zweigeteilte Zahlung geeinigt, da die gesamte Summe auf einmal auszahlen für keinen von uns beiden möglich gewesen wäre. Kann man notariell so festhalten lassen.
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x 1#145
Michi88 Mitglied
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@Dennis4a1 Suche dir einen Sport und gib gas.Glaube mir das Hilft.
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#146
FrankM Mitglied
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Ich möchte mich mal zu dem Thema Haus äußern:
Ein Haus wird ursprünglich mit dem großen Traum verbunden, der ganzen Familie ein gemeinsames Zuhause zu geben. Wenn die Ehefrau sich trennt, stellt sich die Frage ob es sinnvoll ist weiter an diesem Besitz festzuhalten und in einem Familienmuseum zu wohnen. Die Zukunft ist ungewiss und man weiß heute noch nicht wo die Kinder einmal arbeiten und wohnen werden. Warum sollte man also den Besitz für die Kinder erhalten wollen?
Ein Hausverkauf schafft Freiräume für den nächsten Lebensabschnitt. Ohne Wohneigentum ist man ortsunabhängig und kann genau den Wohnraum anmieten der passt. Ein Umzug könnte durch eine neue Partnerschaft oder Job nötig werden.
Warum sollte man sich finanziell bis an die Belastungsgrenze strecken, nur um unbedingt eine Immobilie zu besitzen. Im Zweifelsfall ist den Kindern nämlich viel mehr geholfen, wenn man sie bei ihrer späteren Ausbildung finanziell großzügig unterstützen kann.
Wenn vorliegenden Fall die Ehefrau welche sich trennt möchte, dass das Haus für die Kinder erhalten wird, so hat der Wunsch auch einen Preis. Genau wie in einer Geschäftsbeziehung sollte jetzt knallhart verhandelt werden. Es kann nichtangehen, dass der Ehemann sich bis zur finanziellen Belastungsgrenze streckt und Flexibilität aufgibt, um den Wunsch der sich trennenden Ehefrau zu erfüllen
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#147
A
Akelei76 Mitglied
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Zitat von FrankM:
m den Wunsch der sich trennenden Ehefrau zu erfüllen
Wo finden die Kinder in der Rechnung Platz? Vielleicht möchte man den Kinder ihr Zuhause erhalten?
Wo finden die Kinder in der Rechnung Platz? Vielleicht möchte man den Kinder ihr Zuhause erhalten?
Für die Kinder ist es das einschneidendste Erlebnis, wenn Mutter und Vater getrennte Wege gehen. Bevor man sich emotional aus einer Partnerschaft ausklinkt, sollte man daher rechtzeitig das Gespräch über die eigene Unzufriedenheit mit dem Partner suchen. Hat sie nicht getan. Nun ist die Situation jedoch so, wie sie ist, und alle Beteiligten müssen die Konsequenzen tragen. Wenn die Frau das gemeinsame Haus für die Kinder erhalten möchte, wird sie in dieser Situation entsprechende finanzielle Zugeständnisse machen müssen. Der Mann muss auch darauf achten, dass er einen angemessenen Lebensstil behält und nicht finanziell ausblutet. Ein Mann ist schließlich keine Weihnachtsgans die man nach Belieben ausnehmen kann
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x 2#149
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Akelei76 Mitglied
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Zitat von FrankM:
Ein Mann ist schließlich keine Weihnachtsgans die man nach Belieben ausnehmen kann
Darum geht es nicht. Es geht auch nicht darum, wer die Ehe beendet hat.
Den Kindern ihr zu Hause zu erhalten, ist für mich ein höheres Ziel.
Ich stimme dir aber zu, dass das nicht bis zum "Ausbluten" gehen kann und soll.