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Wenn ich mich bei kleinen Kindern parallel auf ein Hausbauprojekt einige, kommt man mit sehr wenig Nachdenken darauf, dass es längere Zeit stressig ...
Das war wohl jeweils der erste, zweite Mensch, den sie überhaupt in der Disko geküsst haben. Du verlangst mE etwas zu viel von unerfahrenen Menschen… Andere machen genau dasselbe - nur ohne Stress mit Kindern und Hausbau…
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unbel-Leberwurs. Mitglied
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Zitat von Arnika:
Das war wohl jeweils der erste, zweite Mensch, den sie überhaupt in der Disko geküsst haben. Du verlangst mE etwas zu viel von unerfahrenen ...
Es ist also okay, ein Haus zu bauen und Kinder in die Welt zu setzen, aber sich in der Zeit dann auch noch zusammenzureissen, dafür fehlt dann die Erfahrung?
Ich verstehe tatsächlich nicht, wie bei der ersten Krise der vermeintlichen Lebenstraum so schnell hingeschmissen wird.
Zumal ja, um in dem Badezimmerbeispiel zu bleiben, der Mann mit dem gewünschten Nestbau beschäftigt ist und nicht irgendwie mit seinen Kumpels auf Tour ist oder PS5 zockt.
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x 1#137
A
Trennung von erster Beziehung nach 16 Jahren
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Dennis4a1 Mitglied
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Muss hier später mal in Ruhe Antworten. Vieles stimmt nicht, wie es hier steht.
Es gab ein Gemeinschaftskonto. Darüber wurde alles gezahlt. Haus, Einkäufe, Kinder, Urlaub. Ich habe etwa den 4-fachen Betrag eingezahlt. Alles was auf den persönlichen Konten geblieben ist war persönliche Freiheit, ohne Rechtfertigung etc. Und bei meiner Frau ist zuletzt mehr vom Gehalt übrig bleiben. Davor war es ungefähr gleich. Aber sie hat sich auch häufiger mit Freundinnen zum Essen getroffen etc. Aber das ist ihre Sache. Dennoch: Ich mich nicht finanziell an der Ehe bereichert.
Karriereeinschnitte hatten wir beide. Sie mehr als ich, das ist klar. Und ja, rückblickend hätte ich sie mehr ermutigt den Schritt zu gehen. Ob es was geändert hätte? Vermutlich nicht. Und hätte ich reduziert, hatten wir jetzt vielleicht nicht nur ein Beziehungsproblem sondern auch ein finanzielles. Ich sehe aber auch, dass sie am Ende selbstbestimmt Entscheidungen treffen könnte. Ich habe ihr nichts verboten, nicht unterdrückt, nicht klein Gehalten. Probleme kann man besprechen.
Das Haus zum Marktpreis dem anderen abkaufen kann keiner von uns. Meiner erster Impuls war der Verkauf. Das wollte sie nicht. Zusammen mit ihrer weiter führen, fühlt sich für mich nicht gut an. Sie geht, weil sie ihreFreiheit möchte und sich selbst finden möchte. Ich müsste aber jede Investition mit ihr absprechen. Daher der Wunsch zum Kauf. Finanziell ist das für mic sowieso nicht mega attraktiv.
Ich sehe das so: Wenn sie da mit einem Gewinn raus kommt, ich meine Freiheit habe und die Kinderihren Lebensmittelpunkt behalten, dann erscheint das für mich fair. Und das wäre dann der Fall, wenn wir den Kaufpreis + die tatsächlichen Kosten der Investitionen ansetzen.
Setzen wir den Marktpreis an mit dem Ansatz, dass die Zeit die in die Familie investiert wurde dem einen monitär vergütet wird, bin ich raus. Fühlt sich für mich nach dem falschen Ansatz an. Dann muss eben Verkauft werden.
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x 3#138
A
Arnika Mitglied
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Zitat von unbel-Leberwurst:
Es ist also okay, ein Haus zu bauen und Kinder in die Welt zu setzen, aber sich in der Zeit dann auch noch zusammenzureissen, dafür fehlt dann die ...
Na klar. Wenn sie nicht ein gewisses Maß an Naivität gehabt hätten, hätten sie ja nicht die Teenie-Liebe geheiratet. Und wenn man nicht generell ein gewisses Maß an Naivität hätte, würde man überhaupt nicht davon ausgehen, das eine Beziehung bis zum Grabe hält - Kinder hin oder her. Schon gar nicht, wenn man beim Kennenlernen noch in der Pubertät steckte. Da darf man schon realistisch sein, den Statistiken glauben, und einfach erkennen, dass fast alle zwischenmenschliche Beziehungen schon vor dem Tod irgendwann zu Ende gehen. Was meistens - zumindest im Nachhinein - auch gut so ist.
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#139
A
Arnika Mitglied
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Zitat von Dennis4a1:
Muss hier später mal in Ruhe Antworten. Vieles stimmt nicht, wie es hier steht. Es gab ein Gemeinschaftskonto. Darüber wurde alles gezahlt. Haus, ...
Würd ich bzgl Haus auch so sehen!
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#140
N
Nalf Mitglied
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Zitat von Dennis4a1:
fühlt sich für mich nicht gut an
Zitat von Dennis4a1:
Fühlt sich für mich nach dem falschen Ansatz an
Das nur mit Gefühlen zu verargumentieren, wird wahrscheinlich keinen überzeugen.
Wenn ihr euch nicht einig werdet, gibt es am Ende ja die gesetzliche Regelung, die ihr zu Beginn der Ehe unterschrieben habt. Wie sich das dann anfühlt, weiß ich aber nicht. Ich hab seinerzeit alles einvernehmlich geklärt - durch Geben und Nehmen.
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#141
T
Tamara1975 Mitglied
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Zitat von Dennis4a1:
Das Haus zum Marktpreis dem anderen abkaufen kann keiner von uns
Ich habe mich damals mit meinem Nochmann so geeinigt, dass er mich innerhalb von 5 Jahren auszahlt. Vielleicht ist das eine Überlegung, wenn man sich gut versteht. Niemand zwingt euch das auf einen Schlag zu machen. Den Schlüssel hatte ich übrigens trotzdem abgegeben.
Zitat von Dennis4a1:
Setzen wir den Marktpreis an mit dem Ansatz, dass die Zeit die in die Familie investiert wurde dem einen monitär vergütet wird, bin ich raus
Du konntest diese Investition in die Familie, die du jetzt gern als Investition zu deinen Gunsten sehen möchtest, nur deswegen durchführen, weil dir keine Kleinkinder zwischen den Füßen rumgerannt sind. Wer hat dir das ermöglicht?
Zitat von Dennis4a1:
Dann muss eben Verkauft werden
Dann hast du genau das gleiche. Es wird mit dem Marktwert gerechnet, einschließlich "deiner" Investition, die Schulden abgezogen und der Rest durch zwei geteilt. Nur dass du dann kein Haus mehr hast. Überleg dir das lieber zweimal.
Setzen wir den Marktpreis an mit dem Ansatz, dass die Zeit die in die Familie investiert wurde dem einen monitär vergütet wird, bin ich raus.
Eine Preissteigerung kann ja auch völlig unabhängig davon erfolgen, wer jetzt wie wo wieviel Stunden geleistet hat. Aber dein Ansatz widerspricht sich trotzdem, wenn du deine Arbeitsleistung anders bewertet haben willst, gleichzeitig aber sagst, alles wäre für die Familie gewesen.