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Trennung von erster Beziehung nach 16 Jahren

Dennis4a1
Zitat von Nalf:
Aber so vehement, wie sie sich dem anderen und ihren Gefühlen und/oder Zukunftshoffnungen hingibt und alles loslässt, was ihr altes Leben war, wirst Du sie vermutlich die nächsten Monate mit nichts erreichen können.

Genau so ist es. Wir hatten ein Gespräch über finanzielle Folgeregelungen, welches dann teils ins persönliche abgerutscht ist.

Ich habe sowas versucht. Aber mir fällt immer wieder auf, wie unterschiedlich unsere Wahrnehmungen von der gleichen Vergangenheit sind:

Sie wollte sich vor einem Jahr auf eine Leitungsposition bewerben. Dafür hätte sie massiv Stunden erhöhen müssen. Ich habe sie nie gebeten es nicht zu machen. Aber ich habe Bedenken über die Belastung für unsere Familie geäußert. Sie wirft mir vor, dass sie sie hätte ermutigen müssen. Letzlich hatte sie sich nicht beworben und scheint sehr unglücklich damit zu sein.

Sie war auch überzeugt davon, dass ihr am Ende des Monats viel weniger von ihrem Einkommen übrig bleibt als mir. Kurze Rechnung hat gezeigt: Ihr bleibt mehr übrig als mir. Ich verdiene zwar deutlich mehr, zahle aber auch viel mehr. Und wir hatten das vor 3 Jahren transparent ausgerechnet und sie sagte damals, dass das fair so sei. Danach hatte sie nochmal stunden erhöht und wir hatten nie angepasst.

Sie hatte mir sogar meinen Vorschlag vorgeworfen, dass sie neben ihrer Wohnung auch weiter hier wohnen kann, solange niemand von uns Beziehungen zu anderen Menschen führt. Das sei ein Versuch, sie weiter in ihrem Privatleben einzuschränken. Offensichtlich kann sie nicht ansatzweise erkennen, wie verletztend diese Affäre für mich ist. Und dass das nicht heilen kann, wenn wir weiter zusammen leben würden und das weiter liefe.

Auf der anderern Seite kamen ihr die Tränen als sie für eine Sekunde dachte, dass ihr ihr gemeinsam angelegtes Geld unterschlagen wollte. Dabei hatte sie selbst vergessen, dass es dieses Geld gibt und ich hatte sie gerade darauf hingewiesen. Wäre wohl auch ein Vertrauensbruch gewesen.

Und sie war völlig überrascht von meinem Wunsch ihr das Haus abkaufen zu wollen. Für mich ist das einzig logisch uns klar zu trennen. Wenn ich hier wohne, möchte ich frei verfügen können. Ich möchte ebenso unabhängig von ihr sein, wie sie von mir.
Bin mal gespannt, ob wir uns einigen können. Der anzusentzende Preis ist natürlich die Frage.
Kaufpreis kommt für sie nicht in Frage. Marktwert für mich nicht. Denn ich habe 5 Jahre lang meine eigene Arbeit investiert und bin nicht bereit, diese Leistung ihr jetzt nochmal hälftig in Geld auszuzahlen.
Sie würde das gerne für die Kinder halten und ich möchte das auch. Aber nur, wenn ich mich gut damit fühle.

x 4 #106


S
komisch

#107


A


Trennung von erster Beziehung nach 16 Jahren

x 3


Liv225
@Dennis4a1

Da brauchst Du weiterhin gute Nerven. Die wünsche ich Dir.

Das ist die allerschlimmste Zeit, wenn es noch nicht geklärt ist.
Hoffentlich wird sie mal einsichtig und ihr könnt was aufsetzen, Folgevereinbarung … und dann geht es weiter.

Ex hat sich damals zum Glück auf den Kaufwert vom Haus eingelassen. Also davon die Hälfte… mehr hätte ich mir nicht leisten können. Das war damals eine große Angst.
Er wollte an sich verkaufen. Da waren noch drei Kinder im Haus.
(Das war das einzige Mal, wo sich etwas „Gewissen“ gezeigt hat)

Und dass sie wirklich auszieht. Unter einem Dach, das macht Dich zusätzlich kaputt. (Auch eigene Erfahrung)

Alles Gute Dir.

x 2 #108


N
Zitat von Dennis4a1:
Sie wollte sich vor einem Jahr auf eine Leitungsposition bewerben. Dafür hätte sie massiv Stunden erhöhen müssen. Ich habe sie nie gebeten es nicht zu machen. Aber ich habe Bedenken über die Belastung für unsere Familie geäußert.

Oha. Ihr da den Rücken freizuhalten, über eigene Einschränkung der Arbeitszeit oder Entlastung durch Putzfrau, Nanny war nicht möglich?
Das klingt sehr nach 1970: Liebe Frau, klar darfst Du arbeiten und auch Dich Weiterentwickeln. Aber immer nur zusätzlich zu Deinen sonstigen Aufgaben. Leidet der Haushalt, der Mann oder die Kinder unter Deiner "Belastung der Familie", ist's vorbei mit der Selbstverwirklichung am Arbeitsplatz und der Leitungsaufgabe und es geht zurück zur einfachen Tätigkeit in Teilzeit.

Habt ihr denn besprochen, dass Du ihr dieses Zurückstecken, um Dir den Rücken freizuhalten, ausgleichst?

Denn umgekehrt hast Du ja Deine Arbeitsleistung nicht für die Familie getan, sondern im Endeffekt nur für Dich:
Zitat von Dennis4a1:
Kaufpreis kommt für sie nicht in Frage. Marktwert für mich nicht. Denn ich habe 5 Jahre lang meine eigene Arbeit investiert und bin nicht bereit, diese Leistung ihr jetzt nochmal hälftig in Geld auszuzahlen.

Die Renovierung war also Deine eigene Arbeit und wurde Dir mit zwei kleinen Kindern nicht etwa ermöglicht, indem sie Dir den Rücken freigehalten hat?

Das soll also Deine "Investition" bleiben, von der sie nicht mit profitieren darf, jetzt wo sie sich trennt?

Darf sie das dann mit ihrer "Investition" genauso halten? Sie hat ja in der Zeit, in der Du auf der Baustelle warst, die Kinder geschaffen und großgezogen. Da stellst Du dann bitte konsequenter Weise auch keine Ansprüche und willst die "hälftig", oder?

Du denkst in den zwei Punkten (Frau darf arbeiten / die Arbeitskraft des Mannes gehört ihm, die der Frau der Familie) sehr egoistisch und auch da wirst Du viel der Liebe Deiner Frau verloren haben, weil sie nicht auf Dich zählen konnte und ihre Arbeit/Leistung bei Dir weniger galt als die eigene.

x 7 #109


Dennis4a1
Ja, man hätte wohl über Haushaltshilfe etc. sprechen sollen. Wir hätten generell mehr sprechen sollen. Haben wir aber nicht. Ich hatte es auch anbieten können aber in erster Linie war es doch ihr Anliegen, sie hätte die Lösung als selbstbestimmter Mensch doch auch vorschlagen können.

Sie hat ihre Arbeit zurück gestellt, deutlich stärker als ich. Das ist klar. Aber das haben wir während unseres Zusammenlebens monitär voll kompensiert. In unserem Gespräch über Finanzen ist herausgekommen, dass sie sogar monatlich mehr von ihrem Gehalt übrig hatte, als ich. Da waren wir beide überrascht.

Und so asymmetrisch war unsere Beziehung nicht. Gerade die letzen Jahre. Ich habe auch nie Karriereoptionen angenommen, da ich nicht noch stärker belastet werden wollte.
Sie arbeitet mittlerweile 30 Stunden, ich 37.
Seitdem betreue ich die Kinder fest an einem Tag. An einem meine Mutter (die wird auch nicht bezahlt) und einen Tag haben wir beide zusammen.
Dennoch trage ich etwa die 4-Fache finanzielle Last.

Und ihre Karriereoptionen bringen monitär kaum Vorteile. Das ist öffentlicher Dienst. Das macht es nicht wertlos aber rein finanziell ist es kein großer Faktor.

Es ist jetzt nicht möglich die Leistung, die wir jeweils in unser Zusammenleben engebracht haben in einen externen Stundensatz umzurechnen und dem andern auszuzahlen. Das kann sich niemand leisten.

All diese Leistungen waren von uns beiden als Investition in unsere Familie gemeint.

Und ich sehe das schon so, dass sie sich jetzt aus diesen gemeinsamen Versprechen heraus zieht. Sie hat uns nie eine Chance gegeben, aktiv an unserer Beziehung zu arbeiten. Sie hat sich zurück gezogen und ist eine Affäre eingegangen. Es fühlt sich für mich nicht fair an, sie da mir einem großen finanziellen Gewinn raus geben zu lassen während ich das Projekt "Familienhaus für die Kinder" alleine weiter führe, dabei die Schulden übernehme und meine eigene Leistung ihr nochmal ausbezahle. Dann wäre der Verkauf die einzige Option.

x 4 #110


N
Zitat von Dennis4a1:
Aber das haben wir während unseres Zusammenlebens monitär voll kompensiert.

Aber den Nachteil nach der Trennung soll sie alleine tragen, z.B. den geringeren Pensionsanspruch ein Leben lang.
Den hätte sie nur über Deine Karriere kompensiert bekommen, wenn sie bei Dir geblieben wäre.

Zitat von Dennis4a1:
Ich habe auch nie Karriereoptionen angenommen, da ich nicht noch stärker belastet werden wollte.

Sie soll zurückstecken, damit die Familie nicht stärker belastet wird. Und Du hast zurückgesteckt, damit Du nicht stärker belastet wirst.
Du siehst ihre Arbeit und Deine wirklich unterschiedlich und das ist sehr altmodisch und nur noch für wenige Frauen attraktiv.

Zitat von Dennis4a1:
aber in erster Linie war es doch ihr Anliegen, sie hätte die Lösung als selbstbestimmter Mensch doch auch vorschlagen können.

Also sind ihre Themen ihre Anliegen und muss sie lösen? Nicht ihr gemeinsam als Familie? Deine Frau glücklich zu machen und sie zu fördern, siehst Du nicht auch als Dein eigenes Anliegen an, bei dem ihr zusammen arbeitet?

Dann war sie ja wirklich schon in der Ehe allein und die Trennung ändert für sie jetzt finanziell und räumlich etwas, aber nicht emotional.

Zitat von Dennis4a1:
Und ihre Karriereoptionen bringen monitär kaum Vorteile.

Also ging es Dir vor allem darum, was dabei für die Familie rausspringt, und nicht etwa, ob sie auch mal eine Bestätigung/Belohnung für ihre Arbeit bekommt oder spannendere Aufgaben oder sich Weiterentwickeln kann oder ihre Pensionsansprüche verbessern kann? Das ist traurig. Wo blieb denn da sie als Mensch?

Zitat von Dennis4a1:
Dennoch trage ich etwa die 4-Fache finanzielle Last.

Wenn ihr am Ende beide dieselbe Summe zur freien Verfügung habt, dann scheinst Du entsprechend mehr zu verdienen. Teilst Du denn nicht gerne mit Deiner Frau und Deinen Kindern? Und sollen die auch alles, was sie erreichen und schaffen, nicht mit Dir teilen?

Zitat von Dennis4a1:
Und ich sehe das schon so, dass sie sich jetzt aus diesen gemeinsamen Versprechen heraus zieht.

Und dafür soll sie dann finanziell bestraft werden? Damit sie sieht, was sie an Dir hatte? Bist Du denn nur ein wandelndes Portemonnaie? Und glaubst Du, dass es Deiner Frau darum ging, als sie Dich geheiratet hat?

Zitat von Dennis4a1:
Es fühlt sich für mich nicht fair an, sie da mir einem großen finanziellen Gewinn raus geben zu lassen während ich das Projekt "Familienhaus für die Kinder" alleine weiter führe, dabei die Schulden übernehme und meine eigene Leistung ihr nochmal ausbezahle. Dann wäre der Verkauf die einzige Option.

Dann ist der Verkauf die einzige Option. Oder Du verzichtest auf die Kinder als Ausgleich dafür, dass Du sie von Marktsteigerung und Deiner Investition während der Ehe ausschließen willst.

Du willst sie jetzt dafür bezahlen lassen, dass sie Dich betrogen hat, damit Du mit der Demütigung nicht leben musst. Aber das ist doch genau der Grund, warum Deine Familie zerbrochen ist - weil Du Dich selbst, das Haus und das Geld so sehr in den Vordergrund gestellt hast, und sie und die Kinder sich selbst überlassen hast.

x 3 #111


Waris07
@Dennis4a1

Ich glaube, dass du mit der Haushaltshilfe unfreiwillig genau zeigst, warum deine Frau sich vermutlich nicht gesehen gefühlt hat. Ja eine Haushaltshilfe putzt das Bad - sie übernimmt aber keine Verantwortung.

Mental Load ist nicht Staubsaugen oder Wäschewaschen. Mental Load bedeutet, ständig den gesamten Familienalltag im Kopf zu haben: Arzttermine, Elternabende, Kindergeburtstage, Einkaufslisten, Wechselkleidung, Klassenchat, Geschenke, Ferienbetreuung, Mahlzeiten, To-do-Listen, Bedürfnisse der Kinder und tausend Kleinigkeiten, an die gedacht werden muss, bevor überhaupt jemand etwas erledigen kann.

Das Gemeine und Erschöpfende daran: Diese Arbeit ist nahezu unsichtbar. Man stempelt dafür nicht ein, niemand sagt am Abend, "Danke, dass du heute 173 Entscheidungen getroffen und an 27 Dinge gedacht hast." Es gibt keine Stechuhr, keine Überstunden und oft nicht einmal ein sichtbares Ergebnis. Erst wenn diese Denkarbeit plötzlich niemand mehr übernimmt - oder man selbst einmal in dieser Rolle steckt - wird vielen bewusst, wie viel Arbeit sie tatsächlich macht.

Genau deshalb wirkt dein gesamter Beitrag auf mich wie eine Art Buchhaltung der Beziehung: Arbeitsstunden, Einkommen, Kreditlast, Betreuungstage - alles wird gegeneinander aufgerechnet. Aber Familie funktioniert nicht wie eine Bilanz. Nicht alles, was für ihr Gelingen unverzichtbar ist, lässt sich in Euro, Stunden oder erledigten Aufgaben messen. Vielleicht liegt genau dort das Missverständnis zwischen euch.

x 5 #112


A
@Dennis4a1 Schau, wenn man so lang wie ich hier herumhängt, wird man vielleicht etwas ernüchtert. Aber ich würde mittlerweile davon ausgehen, dass sich mindestens 85% der Menschheit erst dann trennen, wenn sie einen anderen Partner gefunden haben. Auch wenn hier dann über 52 Seiten immer so getan wird, als wär das ja überhaupt nicht die Regel und eine totale arge Ausnahme 😅🙈🫣

Pustekuchen!

Weil für die allermeisten nicht nur der Mensch so wirklich an sich, sondern „einen Partner“ zu haben und nicht Alleinsein, im Vordergrund steht. Und die meisten sowieso am Falschen kleben bleiben, meist wegen Geld und Bequemlichkeit.

Eigentlich sollte man sich im Fall der Fälle nur wenige Fragen stellen: Was hatte ich nicht auf dem Radar, als ich mir diese Person als Lebensgefährten ausgesucht habe? Und was hatte die andere Person nicht auf dem Radar, warum man selbst nicht als dauerhafter Gefährte geeignet ist? Und ist es nicht vielleicht eh für alle Beteiligten besser, wenn man das Drama mit einer täglich spürbar nur leidlich geeigneten Partnerschaft nicht jahrzehntelang bis zum Totenbett weiterzieht?

Mir ist klar, leichter gesagt als getan, aber denk mal drüber nach…

x 1 #113


G
Zitat:
Ich habe die Befürchtung, mich einsam zu fühle.
Ich denke bereits über neue Partnersuche nach aber bin eigentlich noch nicht bereit.
Ich bin sportlich, sehe wohl ganz gut aus, habe Interressen, bin nicht dumm. Aber ich habe ein ziemlich enges soziales Umfeld. Ich habe das nie gepflegt, da ich nie wollte. Mein Fokus war immer ganz klar meine Familie und einige wenige sehr gute Kontakte.

Vielleicht war ja mal jemand in einer Ähnlichen Situation und/oder kann Tipps geben.


Wir sind in einer ähnlichen Situation was das Stadium der Trennung angeht.

Gerade jetzt habe ich wieder Tage an denen ich Sehnsucht nach Zweisamkeit habe, einfach etwas Zusammen unternehmen und eine gute Zeit haben. Nicht mit meiner Ex-Partnerin aber mit jemand den ich mag aber da gibt es nichts.
Ich versuche diese Tage einfach so anzunehmen und sie bewusst zu durchleben, dem schlechten Gefühl teilweise Raum zu geben und nicht einfach mit unnützen zu überlagern. Jedoch nicht zu lange, nicht dass es eine Spirale nach unten wird.

Ich habe mich bei der App GemeinsamErleben angemeldet und auch bereits an Aktivitäten teilgenommen.
Das braucht für mich einiges an Überwindung aber es lohnt sich, man lernt neue Leute kennen und hat eine gute Zeit.

Ich schaue auch, dass ich nur alle 2 Wochen Kontakt zu meiner Noch Ehefrau habe weil ich danach 2-3 Tage brauche um mich Mental wieder aufzurichten. Leider hat sie keinen Plan vom Leben und benötigt einiges an Unterstützung, ich gebe ihr diese aber nur beim Thema Finanzen, alles andere muss sie sich woanders holen.

#114


Worrior
@Dennis4a1
Such Dir einen Anwalt, lass dich beraten und hslte dich von emotionalem Geschwurbel fern.
Diese Sache wird zwischen Daumen und Zeigefinger entschieden.
Ganz egal wie gut oder wie schlecht sich jeder einzelne von euch in die Beziehung eingebracht hat.
Good Boy- oder good Girl Points gibt es da nicht.
Jetzt entscheidet sich wie du die nächsten 20 Jahre deines Lebens leben wirst.

x 1 #115


N
Zitat von Arnika:
Und ist es nicht vielleicht eh für alle Beteiligten besser, wenn man das Drama mit einer täglich spürbar nur leidlich geeigneten Partnerschaft nicht jahrzehntelang bis zum Totenbett weiterzieht?

Naja, für ihn hat es halt organisatorisch schon sehr gepasst. Eine Frau im OD bringt bessere Zinsen und Prämien bei Kredit und Versicherungen und kann gleichzeitig ihre Arbeitszeit in Prozentzahlen jederzeit um einen Mann und Kinder drumherum wickeln. Also beste Voraussetzungen, um mit ihrer Hilfe die eigenen Träume zu verwirklichen.
Das hat wohl schon sehr gut gepasst. Nur halt emotional nicht. Aber darauf kam es ihm vielleicht auch nicht so sehr an?
Ihr dagegen schon. Bei Anerkennung und Support passte es wohl von Anfang an nicht und wurde durch "Frauenarbeit" stetig schlechter.

Nach der räumlichen Trennung werden beide erstmals erkennen, was sie an einander hatten. Und vielleicht haben sie ja Glück und es war gar nicht so viel und beide werden jetzt glücklicher auf ihre (unterschiedliche) Weise und die Kinder profitieren bald von zwei glücklichen Haushalten mit zufriedenen Elternteilen?

x 1 #116


Löwenzeh
Zitat von Dennis4a1:
Und ihre Karriereoptionen bringen monitär kaum Vorteile. Das ist öffentlicher Dienst. Das macht es nicht wertlos aber rein finanziell ist es kein großer Faktor.

Für dich.

Zitat von Dennis4a1:
In unserem Gespräch über Finanzen ist herausgekommen, dass sie sogar monatlich mehr von ihrem Gehalt übrig hatte, als ich.

Anscheinend geht sie ja dann bedeutend besser mit dem Geld um?
Wo sie doch soviel weniger verdient.

Zitat von Dennis4a1:
Das kann sich niemand leisten.

"Sich"?
Du.

Zitat von Nalf:
wenn sie bei Dir geblieben wäre.

Das Geld war dann wohl nicht der ausschlaggebende Faktor.
Es geht ihr um mehr als Geld.

TE, es klingt, als wolltest du dein letztes Machtmittel gegen sie nutzen,weil sie dich betrogen hat. Und verlassen.
Wenn sie nicht dran arbeiten will, soll sie spüren, was es ihr einbringt.

Das verstehe ich.
Und finde es klein.

Kleingeistig. Kleinmütig. Kleinkariert.

Bestraf sie halt, wenn du das brauchst.
Dann ist sie zurecht gegangen.

Ich sage gar nicht, dass ich besser handeln würde; das weiß ich nicht.
Aber ich würde es mir wünschen.
Dass ich fair bleiben kann, aller Emotionen zum Trotz.
Klingt schrecklich schwer.

Halt die Ohren steif.

x 3 #117


N
Zitat von Löwenzeh:
Anscheinend geht sie ja dann bedeutend besser mit dem Geld um?

Eher nicht. Das Gehalt ging nicht in einen gemeinsamen Topf, sondern wohl auf getrennte Konten und jeder hat nach seinen Anteilen Rechnungen davon bezahlt. Nur dass er noch einen Sparbetrag für sich angelegt hat, während sie meinte, dass sie nichts ansparen konnte bzw. nicht genug für neue Möbel, Kaution, etc. Das sieht er aber als ihr eigenes Pech.

Aber wer den Tag mit den Kindern verbringt und da auch alles plant, der weiß, wie schnell das Geld ohne schriftliche Rechnung und Überweisung weg ist. Außerdem haben viele Frauen, die aufgrund der Umstände wenig für sich selbst tun können, das Bedürfnis, mit Ausgaben für die Kinder "sich" doch noch etwas zu gönnen und zu erlauben.
Aber auch bei diesem Thema hat ihr Mann ja eher Verachtung für sie übrig...

#118


Löwenzeh
Es ist schade, wenn Liebe in Hass umschlägt.

Und man hat es mit in der Hand.

Alles, worauf du dich konzentrierst, wird gedeihen.

#119


Worrior
@Dennis4a1
Du hättest ihr ja vorschlagen können dass du weniger arbeitest, es dazu natürlich zu finanziellen Einbußen kommt und dementsprechend der Lebensstandard zurückgefahren wird.
Du hättest dann mehr Care- und Haushaltsarbeiten verrichten können.
Dafür hätte sie mehr Zeitressourcen für ihre Karriere gehabt und das natürlich finanziell kompensieren müssen.
Ich wette meinen Pürzel drauf dass du jetzt ebenfalls am gleichen Punkt wärst.
Was hätte das geändert?

#120


A


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