Hallo Zusammen,
Heute war der Termin für die paartherapie und auch wenn es nicht gelaufen ist, wie gedacht, hat es mir enorm viel gebracht.
Die Woche verlief recht unspektakulär und so war ich von dem Termin überrascht. Wir saßen keine 10 Sekunden, da bombte meine Frau mit Vorwürfen los, dass ich echt grinsen musste.
Der Kernsatz war: "wenn du nicht mit mir zusammen sein willst, kann ich gleich wieder gehen "
Die Moderatorin beschwichtigte und wollte die Ziele des Gespräches abfragen, aber soweit kam die garnicht, da meine Frau mit rotem Kopf ging.
Warum brachte es mir nun was? Nach der Aktion meinte die Dame von der paartherapie zusammengefasst, dass es an meiner Frau ist, ihre Probleme anzugehen und ich nichts tun kann. Selbst die beste Art der Kommunikation hilft da derzeit nicht, da sie alles bin mir - selbst Unterstützung als Angriff empfindet. Das ist aber ihr Problem.
Ich soll jetzt garnichtsmachen -also keine Gespräche führen und dennoch immer wieder meine wünsche und Erwartungen an sie stellen - also nicht unterwerfen.
Sie hat mir dann noch ein paar Hausaufgaben mitgegeben, wo es grundsätzlich darum geht, mir zu überlegen, wie lange ich das für mich mitmache und was es braucht, damit es mir gut geht, bezogen auf ehe und Familie.
Was mich erfreut: ich bin nicht schuld. Sie konnte meine Frau mal in Aktion sehen und auch wenn ich Fehler gemacht habe- das ist normal. Aber die Situation, in der wir jetzt stecken, mit der Dynamik, das liegt an ihr. Sie sagte auch, dass es für meine Frau das ganze umso schwieriger macht, weil ich so locker dasitze und es scheint, als komme ich gut mit der Situation zurecht

Tag gerettet.

jetzt heißt es Hirn einschalten und matchplan zurechtlegen, wie es mit den neuen Erkenntnissen weitergeht