Hallo ihr Lieben,
auch von mir ein Lebenszeichen. Ich hoffe, ihr seid wieder einen kleinen Schritt weitergekommen und es geht allen etwas besser!
Bei mir eskaliert gefühlsmäßig gerade irgendwie alles und ich bin an einem Punkt, an dem ich überlege, mich mit den Nachrichten, ihm, zu konfrontieren, zu stellen, auseinander zu setzen!
Mir geht es seit Tagen schlechter. Gehe davon aus, dass mich der ganz "normale" Schmerz überrollt hat und wieder auch das Gute, Schöne gesehen habe. Mir ist klar, dass es kein Zurück mehr gibt. Meine Entscheidung zum Cut war richtig. Wie er darauf reagiert, habe ich keinen Einfluss. Auch er ist verletzt, dass er mich auf dieser SB gesehen hat und ich kann im Prinzip nicht beeinflussen, wie er nun damit umgeht, wie er das jetzt alles verarbeitet.
Leider bin ich dazu veranlagt, nichts "böses" stehen lassen zu wollen. Im Guten zu gehen, auseinander zu gehen. Kommt wahrscheinlich von meinem inneren Kind und kenne es auch so. Habe zu meinen letzten Partnern wieder einen guten, normalen Kontakt.
So habe ich ein paar handschriftliche Zeilen in den Briefkasten geworfen (da ich gesehen habe, dass er mich mittlerweile auch gesperrt hat), dass ich gut an ihn zurück denken werde und mir das Schöne und Gute in Erinnerung behalten würde.
Ja, ich würde mir das auch wünschen, wenn er das so sehen würde (hab's auch so ähnlich formuliert). Aber auch da habe ich keinen Einfluss darauf.
Komme nun mit dem Gedanken nicht ganz klar, dass er mich und alles was war, nun völlig abgewertet hat, was seinem bisherigen Verhaltens-/Beziehungsmuster immer entsprochen hat, um "leichter" gehen zu können. Sich endgültig verabschieden zu können. Im Prinzip kann er sich nur wegen meiner Anmeldung an der SB aufhängen, was er - glaube ich - tut.
Denn Zoff, böse Worte gab's nie und habe ja bis zuletzt nur Verständnis für ihn gezeigt, was er mir ja auch noch bei unserer letzten Begegnung noch gedankt hat.
Das setzt bei mir zu allem, was war, noch eines obendrauf!
Wenn ich ehrlich bin, hätte ich schon den Wunsch gehabt, mich nach genügend Zeit (etlichen Monaten), mal bei ihm zu melden und zu fragen, wie es ihm geht. Er war/ist trotzdem ein wichtiger Mensch für mich. Vielleicht auch mit der winzigen Hoffnung verbunden, sich auf einer neuen Ebene zu begegnen.
Was ich natürlich vergessen und begraben kann, wenn er mich und alles völlig entwertet und mit mir niemals mehr was zu tun haben will.
Zitat von Candle181:Unsere ganze Welt gerät gerade aus den Fugen, wir sind verlassen worden, ich finde, dass ist eines der schlimmsten Krisen, die man haben kann, denn wir sind handlungsunfähig und ohnmächtig- du darfst nicht den Anspruch an dich haben, dass es dir gut gehen muss, denn das tut es nicht. Mache kleine vorsichtige Schritte und probiere, was geht. Nicht mehr und nicht weniger! Von mir hast du die Erlaubnis, dass du gerade schwach sein und durchhängen darfst! Die habt ihr alle!
Aber ich kenne das! Man muss doch... wieder am Leben teilnehmen und so... nein man muss gar nichts- man muss mit diesen schmerzen leben, man darf sich nicht aufgeben, aber mehr müssen wir im Moment nicht!
Da hast Du mit jedem Wort Recht!
Man kann nur hoffen, dass dieser Schmerz irgendwann nachlässt!
Zitat von Candle181:Vielleicht kann ich aus deinen Worten auch für mich rausziehen, dass ich gut so bin wie ich bin, also Danke dafür!
unbedingt! Wir dürfen uns nicht in unseren Selbstwert beschädigen lassen!
Zitat von Candle181:Bei welchem Tag ist nun jeweils jeder für sich angekomimen?
Tag 17 und ich fahre gerade wieder emotional Achterbahn.
Zitat von Candle181:Was ging euch heute so durch den Kopf? Irgendwelche neuen Gedanken?
sich der Situation stellen, sich damit zu konfrontieren. Auch mit der Gefahr, sich dadurch zu verletzen, es einen nochmal richtig umhaut. Aber auch mit der Hoffnung, es schneller zu verarbeiten, schneller auf die Beine zu kommen