Zitat von CanisaWuff:@Andi_Meier verrate mir doch mal, wie man mit dieser Art Abhängigkeitsbedürfnis und der everybodys Darling Einstellung zu einem solchen Vermögen kommt?
wie gesagt ich verdiene TVl-13 Altersstufe 5, also ein gutes aber nicht besonderes hohes Gehalt.
Ich habe seit ich 13 bin Börsenerfahrung, und bin was das angeht auch ziemlich resilient, Im Corona Crash habe ich binnen 1 Monat 2/3 meines damaligen Vermögens "verloren", da ich gehebelt (über CFDs wem das was sagt) auf den DAX investiert war. Mein Vater hatte mir in der Situation noch etwas Liquidität zur Verfügung gestellt, es wäre auch ohne gegangen, aber ich wollte sicherstellen dass ich nicht im ungünstigsten Fall verkaufen muss. Ich habe dann zu extrem günstigen Zinsen ein Kredit aufgenommen über 300K auf das Haus meines Vaters aufgenommen und den folgenden Börsenaufschwung voll mitgenommen. Mein Portfolio an sich ist jetzt ungehebelt, normal ETF und Aktien, aber ich habe noch den Kredit von 2020. Darüberhinaus gehört mir die Hälfte meines Elternhauses. Ich habe ein weiteres Haus gekauft leider gemeinsam mit einer Ex Freundin die kein Geld hat (auch so eine Geschichte...)..mir gehören offiziell nur 60% des Hauses, gegenüber der Bank stehe ich für 100% des Kredits gerade. Im Innenverhältnis hat sich meine Ex dazu verpflichtet den Kredit zu 50% mitzutilgen. Sie bemüht sich auch das zu tun, ist momentan etwa 5k im Rückstand, aber normalerweise zahlt sie im Monat 1,1k.
Gerade die letzten 3 Jahre liefen eigentlich sehr gut finanziell, bis auf jetzt die letzten Woche seit dem Kriegsausbruch. Hatte sehr viel Berkshire, dann umgeschichtet in MSCI Emerging Markets was gut auch gelaufen ist. Ich hatte Pech mit Volkswagen, das lief nicht gut, habe ich immer noch, bringt aber zumindest ne solide Dividende.
Kurzantwort: Ich etwas habe etwas geerbt und aggressiv investiert, habe keine Angst auch Kredite zu benutzen und natürlich einen normalen Job ausgeführt.