Zitat von Cathlyn:
Komischerweise ging es dann gleich wieder, nur dieses ziehen und Unwohlsein sorry wenn ich hier die Leute verrückt mache
Du machst niemanden verrückt, ich glaube wir können alle das Leid nachvollziehen

Eine ernüchternde aber irgendwie helfende Aussage meines Therapeuten ist:
Es ist wie es ist, der Volksmund sagt: Gegen Liebeskummer ist kein Kraut gewachsen.
Und genau so ist es. Man muss da irgendwie durch. Und es tut weh. Es ist jedem körperlichen Schmerz überlegen (so zumindest meine Empfindung). Und irgendwie muss man da durch. Es zulassen. Es aushalten. Vielleicht sich bewusst machen, das man einen geliebten Menschen nicht wieder sehen wird...bereuen hilft uns allen nicht...wir können es nicht ändern...
Und so weh uns das alles tut, und so sehr wir uns den geliebten Menschen zurück wünschen...so hoffnungslos es aussieht, so besteht auch immer die kleine Chance (wir sehen sie grad vielleicht nicht, aber sie existiert definitiv) das wir jemanden kennen lernen, der uns so dermaßen den Kopf verdreht und unsere Emotionen und Gedanken berührt, dass das vergangene keine Chance mehr hat.
Ich weiß das wir das nicht sehen wollen grad, aber diese Möglichkeit besteht. Und reicht uns nicht allen manchmal ein kleines vielleicht um uns zu beruhigen? Ein kleines Vielleicht, das es schneller besser wird als wir glauben?
Ich denke es kann so passieren. Das es vielleicht schneller besser wird als wir denken. Und das es immer eine Chance gibt, das es noch besser werden kann als das was wir kennen... diese Tür gibt es, und sie hat sich geöffnet. Wir müssen sie nur finden indem wir nach vorn schauen...und dann mutig genug sein hindurch zu gehen. Sich unseren Ängsten stellen und sie hinter uns lassen, uns selbst vertrauen...und anderen Menschen vertrauen. Diese Tür gibt es. Sie ist da. Immer.