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Trennungsschmerz Skala 0-10

M
8/10
Ich bin neu hier im Forum und habe meine Geschichte eben geteilt. Es hat sich gut angefühlt, die ganze Story zu erzählen. Auch, wenn ich noch so viele Dinge auf dem Herzen habe.
Es ist noch sehr frisch. 2,5 Wochen ist es her. Es tut so weh, einfach weggeworfen zu sein, wie ein Stück Müll. Und dann plötzlich zu hören, er wüsste nicht mehr, ob er mich liebt. Ich solle mir keine Hoffnungen mehr machen. Das tat so weh. Wie geht ihr mit den Schlafproblemen um? Ich wache jede Nacht zwischen 3 und 4 auf und habe wahnsinniges Herzrasen. Dass es alles wirklich die Realität ist. Ich will mich wieder wie ich selbst fühlen.

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Minumpel
Sagt mal, wann kann man eigentlich davon ausgehen, dass man wirklich losgelassen hat? Bei mir ist es jetzt etwas über ein Jahr her, mir geht es gut, ich denke nicht jeden Tag an sie. Wenn ich aber daran denke, was sie mit mir gemacht hat, dann überkommt mich ein Grundtraurigkeit, ein wenig Wut. Sie in Person möchte ich auch nicht mehr in mein Leben lassen aber irgendwas schwingt da immer mit. Oder ist es einfach die Tatsache, mit ihr zusammenarbeiten zu müssen und zu wissen, dass sie eine verlogene Persönlichkeit ist....? Es ist nach wie vor surreal, dass sie 5 Jahre vergessen zu haben scheint. Sie redet ja nicht mal mit mir oder macht Anstalten, einfach mal zu fragen wie es mir geht.... nichts.... oder ist es doch das Ego? Warum hänge ich da dann doch so lange fest?

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A


Trennungsschmerz Skala 0-10

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A
Zitat von miaumi:
8/10 Ich bin neu hier im Forum und habe meine Geschichte eben geteilt. Es hat sich gut angefühlt, die ganze Story zu erzählen. Auch, wenn ich noch so viele Dinge auf dem Herzen habe. Es ist noch sehr frisch. 2,5 Wochen ist es her. Es tut so weh, ...


Hallo, nimm es erst mal an, was du da so fühlst. Es ist normal. Was mir zum schlafen geholfen hat und noch hilft, ist Seripnol. Das sind Tabletten auf pflanzlicher Basis und trotzdem sehr effektiv. Alles gute!

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M
Zitat von alina84:
Hallo, nimm es erst mal an, was du da so fühlst. Es ist normal. Was mir zum schlafen geholfen hat und noch hilft, ist Seripnol. Das sind Tabletten auf pflanzlicher Basis und trotzdem sehr effektiv. Alles gute!


Hallo Alina, danke für den Tipp. Ich hoffe darauf, dass sich das mit dem nachts aufwachen und der Unruhe von allein wieder einpendelt. Sollte es nicht klappen, werde ich mal meinen Hausarzt aufsuchen und ihn fragen, ob Seripnol was für mich wäre. Danke!

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Mitternacht
Zitat von miaumi:
Hallo Alina, danke für den Tipp. Ich hoffe darauf, dass sich das mit dem nachts aufwachen und der Unruhe von allein wieder einpendelt. Sollte es nicht klappen, werde ich mal meinen Hausarzt aufsuchen und ihn fragen, ob Seripnol was für mich wäre. Danke!


Es wird sich einpendeln. Ich bekomme 5 Wochen nach der Trennung wieder rund 6-7 Stunden Schlaf hin. Man kann jetzt nicht von total erholsamem Schlaf sprechen, aber es ist definitiv besser als noch vor 2 Wochen. Das Gefühl, wenn man mit panikähnlichen Zuständen aufwacht und einem die Realität überrollt, ist fürchterlich. Mir hat es sehr geholfen, mich so vielen Menschen wie möglich anzuvertrauen - auch bei der Arbeit. So wissen die Leute, dass ich momentan nicht so leistungsfähig bin wie üblich. Es braucht einfach Zeit trost spenden

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M
Zitat von Mitternacht:
Es wird sich einpendeln. Ich bekomme 5 Wochen nach der Trennung wieder rund 6-7 Stunden Schlaf hin. Man kann jetzt nicht von total erholsamem Schlaf sprechen, aber es ist definitiv besser als noch vor 2 Wochen. Das Gefühl, wenn man mit panikähnlichen Zuständen aufwacht und einem die ...


Ich schlafe aktuell 4-5 Stunden. Kann gut einschlafen und bin abends super müde. Aber dann werde ich wach und wälze mich nur noch...Das Aufwachen ist das schlimmste. Morgens ist es generell ziemlich unangenehm. Muss erstmal ein paar Minuten klarkommen, bis ich mich zwingen kann, Make Up aufzutragen, die Haare zu machen und mich anzuziehen. Und dann geht es schon zur Arbeit...Grübeln im Auto, dann auf der Arbeit geht es meist, weil da hab ich ja zu tun. Mein Chef weiß Bescheid. Er hat mir sogar gesagt, ich kann so lange von zu Hause arbeiten, bis ich wiederkommen mag. Aber ich weiß nicht, ob das förderlich wäre. So die ganze Zeit alleine...

#18606


Mitternacht
Zitat von Minumpel:
Sagt mal, wann kann man eigentlich davon ausgehen, dass man wirklich losgelassen hat? Bei mir ist es jetzt etwas über ein Jahr her, mir geht es gut, ich denke nicht jeden Tag an sie. Wenn ich aber daran denke, was sie mit mir gemacht hat, dann überkommt mich ...


Dass ihr zusammenarbeitet, ist bestimmt nicht förderlich fürs Loslassen. Wie um alles in der Welt hast du nur die anfängliche Trennungsphase überstanden?! Ich würde ziemlich sicher wahnsinnig werden, wenn ich ihn regelmässig sehen müsste geschockt
Ich habe aus früheren Trennungen wirklich erfahren, dass Distanz das einzige richtige ist. Als ich einen Ex-Freund einige Wochen nach der Trennung angerufen habe, hat er mir sogar gesagt, dass er im jetzigen Moment nicht das Heilmittel für mich sei sondern das Gift.

Aber um auf deine erste Frage einzugehen: Wirklich losgelassen hat man meiner Meinung nach dann, wenn man dem anderen gegenüber eine freundliche Gleichgültigkeit entwickelt hat. Wenn du dich darüber freuen kannst, dass ihm/ihr etwas Schönes widerfährt, aber dich dieser Gedanke nur einige wenige Sekunden beschäftigt und du dann gleich wieder in dein eigenes Leben eintauchst, das dir tausendfach spannender/schöner/erfüllender vorkommt als das des anderen.

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Mitternacht
Zitat von miaumi:
Ich schlafe aktuell 4-5 Stunden. Kann gut einschlafen und bin abends super müde. Aber dann werde ich wach und wälze mich nur noch...Das Aufwachen ist das schlimmste. Morgens ist es generell ziemlich unangenehm. Muss erstmal ein paar Minuten klarkommen, bis ich mich zwingen kann, Make ...


Hey: Glückwunsch, liebe miaumi! Du machst das riiiiiichtig gut! Ich habe aufgrund Home Office Pflicht gar nicht die Möglichkeit, ins Büro zu gehen. Wie oft ich pro Tag frisch Make-Up (Concealer, was für eine grossartige Erfindung!) aufgetragen habe, kann ich gar nicht zählen. Ich hatte zu Beginn zwischen jedem einzelnen Zoom-Meeting Heulattacken, manchmal sogar mittendrin.
Zur Arbeit zu gehen - auch wenn es unglaublich anstrengend ist morgens - ist ganz sicher richtig. Triffst du auch regelmässig Freunde oder Familie, bei denen du dein Herz ausschütten kannst?

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L
Zitat von miaumi:
Hallo Alina, danke für den Tipp. Ich hoffe darauf, dass sich das mit dem nachts aufwachen und der Unruhe von allein wieder einpendelt. Sollte es nicht klappen, werde ich mal meinen Hausarzt aufsuchen und ihn fragen, ob Seripnol was für mich wäre. Danke!


das wird besser werden. ich konnte die ersten wochen auch gar nicht schlafen. Hol dir was auf pflanzlicher basis. leider musst du da scheinbar durch. Traurig

#18609


M
Zitat von Mitternacht:
Hey: Glückwunsch, liebe miaumi! Du machst das riiiiiichtig gut! Ich habe aufgrund Home Office Pflicht gar nicht die Möglichkeit, ins Büro zu gehen. Wie oft ich pro Tag frisch Make-Up (Concealer, was für eine grossartige Erfindung!) aufgetragen habe, kann ich gar nicht zählen. ...


Von Home Office Pflicht will keiner was hören bei uns im Betrieb. Aber das ist ja n anderes Thema...ich weiß auch nicht, ob es das richtige wäre, mich jetzt einzuigeln. Heute war ich allein, weil ich es wollte und mich bewusst dem Schmerz hingeben und ihn fühlen. Aber irgendwie war das auch für die Katz. Mit und ohne Ablenkung ist beides irgendwie naja gerade. Im Forum schreiben hilft ein wenig, immerhin etwas...
Habe auch als es die ersten Tage waren im Büro geweint...einfach rauslassen. Doch besonders jetzt im lockdown ist so ne Trennung echt super k*cke..

Und ja, ich habe Freunde, die auch da sind..aber die haben ja auch ihr eigenes Leben irgendwo. Bin dankbar, dass ich aktuell noch zu Hause wohne und nicht ganz allein bin..wenigstens Mama und Katze sind da

#18610


M
Zitat von Läuferin2020:
das wird besser werden. ich konnte die ersten wochen auch gar nicht schlafen. Hol dir was auf pflanzlicher basis. leider musst du da scheinbar durch. Traurig


Hab mir Lavendeltee gegönnt und trinke 2 davon am Tag, aber bisher ist alles wie immer. Nervös nachts und unruhig morgens. Wie ein Hammer in der Brust. Aushalten ist eine Olympia-Disziplin!

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Mitternacht
Zitat von miaumi:
Von Home Office Pflicht will keiner was hören bei uns im Betrieb. Aber das ist ja n anderes Thema...ich weiß auch nicht, ob es das richtige wäre, mich jetzt einzuigeln. Heute war ich allein, weil ich es wollte und mich bewusst dem Schmerz hingeben und ...


Ehrlichgesagt: Eine Trennung ist immer Mist. Ich versuchs so positiv wie möglich zu sehen. Immerhin haben wir so nicht das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn wir uns zu Hause die Augen ausheulen.
Aber das mit der Balance zwischen Ablenkung und Trauern kenn ich gut, ist nicht ganz so einfach. Manchmal mutet man sich zu viel Ablenkung zu und der emotionale Druck wird unerträglich. Manchmal nimmt man sich bewusst Zeit, um traurig zu sein und das ist dann auch zu viel.
Ich versuche es aktuell lieber mit etwas zu viel Ablenkung als zu wenig. Die Momente, in denen man allein ist und einem die Traurigkeit überrollt, gibts ja dennoch immer wieder. Das reicht mir.

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Minumpel
Zitat von Mitternacht:
Dass ihr zusammenarbeitet, ist bestimmt nicht förderlich fürs Loslassen. Wie um alles in der Welt hast du nur die anfängliche Trennungsphase überstanden?!

Naja, mir blieb nichts anderes übrig als souverän damit umzugehen. Ich bin ihr Chef und sie hat mich mit einem weiteren Mitarbeiter von mir hintergangen, mit dem sie jetzt auch noch zusammen ist.
Das war alles andere als einfach aber was soll man machen? Berufliches muss halt vom privaten getrennt werden!

Zitat von Mitternacht:
Ich habe aus früheren Trennungen wirklich erfahren, dass Distanz das einzige richtige ist.


Das glaube ich auch, aber es geht halt nicht. Wir müssen sogar recht eng zusammenarbeiten.

Zitat von Mitternacht:
Wenn du dich darüber freuen kannst, dass ihm/ihr etwas Schönes widerfährt


Tja, ich hätte es ihr tatsächlich gewünscht und so war auch der Plan, bis ich alles rausgefunden habe. Seid dem hänge ich immer wieder in der Schleife fest, wie sie den von ihr gewählten Weg gehen konnte... traurig und schmerzhaft aber leider Realität.

#18613


W
Gestern habe ich meinen Noch-EM nach knapp 4 Wochen das erste Mal zwecks Anwaltstermin wieder gesehen. Davor nur telefonisch oder über whatsapp Kontakt gehabt. Es ging ganz gut ihn zu sehen. Ich hätte mit schlimmeren gerechnet. Anschließend sind wir zu mir (unserem ehem. zu Hause) gefahren, um weiteres zu klären und weil er noch Sachen hier hatte.
Er ist noch in der Verdrängungsphase, während ich schon das gesamte Spektrum durchlebt habe - dachte ich, denn als er nach 3,5 Std weg war überkam mich später total überraschend ein neues Gefühl: Vermissen! Weil er auf der Couch saß und auf dem Stuhl und es fühlte sich ein Stück wie früher an. Ich konnte ihm auch fest in die Augen schauen. Seine waren leicht gerötet und ich weiß, wann seine Augen so aussehen.

Aber zurück zum Vermissen: Ich heulte bitter wie schon ein paar Tage nicht mehr und wollte einfach in den Arm genommen und getröstet werden, egal von wem. Dennoch habe mich kritisch hinterfragt. Vermisse ich wirklich ihn oder das, was mal war, das Bekannte und Gewohnte? Natürlich liebe ich ihn noch, ich bin noch nicht bereit ihn emotional loszulassen, doch meine Sehnsucht (das Unbekannte) gilt der Zukunft. Eine oft sehr beängstigende Zukunft, die in mir Panikattaken auslöst, wenn auch nicht mehr so heftig wie zu Beginn. Die Sehnsucht oder eher gesagt Zuversicht, dass es eines Tages eine neue wunderbare Liebe geben wird. Ich muss daran glauben.

Ich bin heute mit einem Kumpel spazieren gegangen und siehe da: Panik, weil ich stets im Gedanken bei unseren gemeinsamen Erlebnissen und Aktiviäten war und diese nie wieder sein werden.

Ganz schön grausam. Ich hoffe, morgen wird ein besserer Tag Smile

PS.: Das nächste Mal treffe ich ihn an einem neutralen Ort!

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Mitternacht
Zitat von Minumpel:
Naja, mir blieb nichts anderes übrig als souverän damit umzugehen. Ich bin ihr Chef und sie hat mich mit einem weiteren Mitarbeiter von mir hintergangen, mit dem sie jetzt auch noch zusammen ist. Das war alles andere als einfach aber was soll man machen? Berufliches muss halt ...


Hast du dich mal umgehört wegen einer neuen Stelle? Oder hast du die Position in deinem eigenen Unternehmen, das du nicht verlassen kannst/willst?
Ich kann mir vorstellen, dass du ihr diesen "Sieg" nicht gönnen möchtest, wenn du das Unternehmen wechselst. Aber es ist jetzt ja offenbar über ein Jahr her, insofern deutet von aussen betrachtet nichts mehr darauf hin, dass ein Wechsel mit ihr zu tun haben könnte. Und ich denke, für dich wäre es hilfreich. Auch, weil es dir neue Perspektiven eröffnet. Du könntest dich einer neuen Aufgabe annehmen, in ein neues Umfeld kommen, neue Leute, neue Erfahrungen..

x 1 #18615


A


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