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Trennungsschmerz Skala 0-10

Nicoletta_2
Zitat von miaumi:
Da zeigt sich mal wieder deine Superkraft. Du hast es gespürt.

Superkraft würde ich es jetzt zwar nicht nennen aber ja, du hast recht. Ich verfluche es als einfach. Auch, dass ich manchmal die Emotionen von ihm erlebe, obwohl es mir selbst gut geht und ich weit entfernt bin. Die Gefühle kommen von 0 auf 100 und fühlen sich dann so falsch an irgendwie. Auch nach der Trennung. Hört sich so mega bescheuert an. Aber hab es leider schon mehrfach erlebt und es war immer so. Dann kamen zB Nachrichten, das er grad wegen mir Rotz und Wasser weint böse

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L
Heute morgen war es ganz schlimm. Ich war ganz weinerlich, den ganzen morgen.
Ich hatte grosse Selbstzweifel. Mein Kerl liebt mich nicht ... ich bin nicht liebenswert... aber warum ... warum liebt er mich plötzlich nicht. Eine Woche vorher liebte er mich noch. Ich vermiss ihn. Usw.
Dann am Nachmittag plötzlich die Einsicht ... naja ... mir hat auch nicht alles gefallen... und es ist ok, wenn er mich nicht liebt. Er konnte es nicht. Einfach Pech!
Es war auch eine sehr anstrengende Beziehung. Ich hätte mich ein paar Wochen später wahrscheinlich auch getrennt. Also könnte ich ihm vielleicht dankbar sein, dass er das getan hat ... Und nun bin ich wieder frei ... und wenn ich das alles verarbeitet habe und mich wieder anziehend fühle... tja dann ist da irgendwo der Mann ... der Mann der mit mir ohne grummeln einen Tanzkurs macht. Einen offenen, erwachsenen, freien Mann, der genauso Lust am Leben hat wie ich .... es geht bergauf ... aber auch grumpy days darf es geben ...

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A


Trennungsschmerz Skala 0-10

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R
Zitat von Nicoletta_2:
Superkraft würde ich es jetzt zwar nicht nennen aber ja, du hast recht. Ich verfluche es als einfach. Auch, dass ich manchmal die Emotionen von ihm erlebe, obwohl es mir selbst gut geht und ich weit entfernt bin. Die Gefühle kommen von 0 auf 100 und fühlen ...


Lies mal "Der silberne Sinn" von Ralph Isau. Eigentlich Fantasy aber darin geht es um Empathie im telepathischen Sinn. Ich fand das toll weil ich es kenne, ich spüre auch oft das es jemandem nicht gut geht und wenn ich dann Anrufe ist es genau das was ich gespürt habe. Und auch das mit den Träumen kenne Ich, das ist manchmal ganz gruselig wenn es dann wirklich zutrifft. Ich hab dafür ein Tagebuch am Bett und manchmal kann ich dann nachlesen dass ich etwas exakt so einige Wochen vorher geträumt habe. Zum Glück nicht bei jedem Traum.

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Nicoletta_2
Zitat von LOVEL:
Heute morgen war es ganz schlimm. Ich war ganz weinerlich, den ganzen morgen. Ich hatte grosse Selbstzweifel. Mein Kerl liebt mich nicht ... ich bin nicht liebenswert... aber warum ... warum liebt er mich plötzlich nicht. Eine Woche vorher liebte er mich noch. Ich vermiss ihn. Usw. Dann am ...

Solche Erkenntnisse sind Gold wert. Das heißt, dass du auf lange Sicht nicht glücklich geworden wärst.
Die Liebe hört nicht direkt auf, wenn ein Mensch gegangen ist.
Du bist liebenswert, sowas darfst du dir niemals einreden. Wenn er dich nicht lieben kann, dann hat er Pech. Du bist es wert geliebt zu werden und es wird jemand kommen, der all das künftig erfüllt und erfüllen möchte. Du wirst so jemanden finden, das weiß ich. Bessere Tage sind im Anmarsch Smile

Folgendes ist mir die letzten Tage leider folgendes bewusst geworden: Je näher wir uns selbst kommen, desto mehr werden wir uns von Menschen entfernen. Grade nach Trennungen, wenn wir uns selbst wieder finden und lieben lernen, werden sich manche Menschen aus dem Leben entfernen. Vielleicht ist das eine Art von Wachstum?

Danke @Rheinfee für die Buchempfehlung. Werde mir das definitiv mal anschauen Smile
Ja das macht einem als wirklich Angst. Aber gut, dass ich da nicht alleine bin Smile

x 1 #18949


L
Zitat von Nicoletta_2:
Solche Erkenntnisse sind Gold wert. Das heißt, dass du auf lange Sicht nicht glücklich geworden wärst. Die Liebe hört nicht direkt auf, wenn ein Mensch gegangen ist. Du bist liebenswert, sowas darfst du dir niemals einreden. Wenn er dich nicht lieben kann, dann hat ...

Liebe Nicoletta2,
Das ist definitiv Wachstum. Man entwickelt sich nach jeder Trennung weiter. Wenn man reflektiert und überlegt, was hab ich denn beigetragen.
Den Selbstwert wieder herstellen ... ja das ist gerade meine Aufgabe... ich weiss dass ich seine Liebe nicht brauche ... ich trage alles in mir und kann mir die Liebe selbst geben. Das weiss ich ... im Kopf. Im Herzen ist das noch nicht gefestigt.
Die Beziehung zerbricht nicht weil sie gut und schön ist ... sondern weil was nicht stimmt. Das muss man einfach sehen. Und dann ist das auch gut so.
Ich glaube, Liebe ist unter anderem auch eine Entscheidung , sich einlassen, bereit sein. Wenn das nicht vorhanden ist, entsteht auch keine Liebe ...

#18950


M
Zitat von Nicoletta_2:
Superkraft würde ich es jetzt zwar nicht nennen aber ja, du hast recht. Ich verfluche es als einfach. Auch, dass ich manchmal die Emotionen von ihm erlebe, obwohl es mir selbst gut geht und ich weit entfernt bin. Die Gefühle kommen von 0 auf 100 und fühlen ...


Glaube wirklich, dass du hochsensibel bist.
Das mit den Emotionen des anderen ist schon krass..

x 2 #18951


A
Zitat von miaumi:
Heute habe ich Angst. Dass ich dich niemals vergessen kann. Dass ich nie wieder jemanden so lieben kann, wie dich. Dass mich niemals jemand so körperlich anzieht, wie du. Dass du für immer in meinem Kopf herumgeistern wirst. Dass du weiterlebst und ich stehen bleibe.


Das hätte Wort für Wort von mir kommen können...

x 3 #18952


R
Zitat von alina84:
Das hätte Wort für Wort von mir kommen können...


Würd ich auch sofort unterschreiben

x 2 #18953


G
Gestern Abend lag ich lange wach und die Sehnsucht war mal wieder endlos . Dann kommt ganz schnell der Gedanke auf, ob man nicht doch was schreiben könnte, einfach nur um klar zu machen, dass man zusammengehört und es verflucht nochmal nicht richtig so ist.

Danach kommt dann die Erkenntnis hinzu, dass ich zwar in den schlechten Momenten damit leben könnte ihn "überredet" zu haben (auch wenn das an sich natürlich garnicht geht), aber in den guten Momenten wäre ich mir nie sicher ob es echt ist oder ob er nur da ist, weil ich ihn dazu gebracht habe. Das ist meist der Gedanke der mich davon abhält. Die traurige Erkenntnis dabei: er kennt meine Handynummer bzw. würde sie problemlos von Freunden etc. bekommen wenn gelöscht, er kennt meine E-Mail-Adresse, er weiß wo ich wohne, usw. er will sich also nicht melden bzw. darf es nicht.

Und danach kommt dann wieder: aber unsere Situation ist nicht wie jede andere (was wahrscheinlich jeder denkt). Wir haben die ganze Zeit zusammengehört, ich war nur zu doof das zu begreifen. Und Zack kommt mir der Gedanke ihm zu schreiben doch gar nicht mehr so abwegig vor . Einfach nur: ich weiß das du nicht glücklich bist, komm nach Hause

Aber wahrscheinlich ist das alles nur aus meiner Perspektive so und er denkt keine Sekunde mehr daran und ist einfach froh, dass er nichts mehr von mir hört.

x 2 #18954


kopfnuss
Zitat:
Dann kommt ganz schnell der Gedanke auf, ob man nicht doch was schreiben könnte, einfach nur um klar zu machen, dass man zusammengehört und es verflucht nochmal nicht richtig so ist.


Zitat:
Die traurige Erkenntnis dabei: er kennt meine Handynummer bzw. würde sie problemlos von Freunden etc. bekommen wenn gelöscht, er kennt meine E-Mail-Adresse, er weiß wo ich wohne, usw. er will sich also nicht melden bzw. darf es nicht.

...und man kanns einfach nicht nachvollziehen, wieso sich der andere nicht einfach meldet, obwohl es doch eigentlich so einfach sein könnte.

Zitat:
Und danach kommt dann wieder: aber unsere Situation ist nicht wie jede andere (was wahrscheinlich jeder denkt).


Zitat:
Aber wahrscheinlich ist das alles nur aus meiner Perspektive so und er denkt keine Sekunde mehr daran und ist einfach froh, dass er nichts mehr von mir hört.


100% Zustimmung. Mir (und ich denke vielen anderen) gehts genauso. Ein richtig be*chissenes Gefühl...

x 3 #18955


alleswirdbesser
Ja, so ist es Traurig

x 3 #18956


S
Zitat von SchneeweißchenX:
Nee ich hab jetzt nicht mehr geschrieben. Das mache ich auch nicht. Ich will mich ja auch nicht aufdrängen. Er würde ja antworten, aber das möchte ich ja nicht. Er soll ja von alleine an mich denken. verlegen


Ich zitiere mich mal selber!
Es läuft gerade ganz gut! Glücklich
Er hat sich sogar von alleine gemeldet. Wir haben sogar seit ein paar Tagen täglichen Kontakt! Glücklich
Meist eher oberflächlich, aber es wurde auch schon flirty! verlegen
Ich kanns zwar nicht wirklich deuten, aber ich lass das mal so laufen.
Fühlt sich zumindestens gerade ganz gut an. Wer weiß, was noch werden könnte...

x 2 #18957


M
Heute Nacht habe ich geträumt, dass er wieder mit seiner Ex zusammenkommt.
Das hat mich so aufgewühlt und im Auto habe ich geheult.
Und siehe da, sein Status in WhatsApp ist wieder "MEINS<3". Wie damals zu der Zeit, als er noch mit ihr zusammen war.
Ob er jetzt wieder mit ihr ist, es eine neue gibt oder das nur für seine kleine Tochter ist, weiß ich nicht.
Aber es tut so sehr weh. Ich fühle mich wie an Tag 1. Zurückkatapultiert.
Seine Nummer habe ich jetzt gelöscht. Es tut mir nicht gut, immer in WhatsApp alles zu checken. Zum Glück weiß ich sie nicht auswendig. Und ich habe ihn bei Facebook blockiert.
Hat hier jemand etwas ähnliches erlebt, das ihn wieder so hart zurückgeworfen hat?
Geht es vorüber?
Meine Gedanken kreisen gerade, hat er eine Neue/wieder die Alte? Wieso kann ich mich nicht davon frei machen?
Sagt mir, dass es wieder besser wird.
Ich dachte, ich war auf einem guten Weg...

x 2 #18958


Mitternacht
Zitat von miaumi:
Heute Nacht habe ich geträumt, dass er wieder mit seiner Ex zusammenkommt. Das hat mich so aufgewühlt und im Auto habe ich geheult. Und siehe da, sein Status in WhatsApp ist wieder "MEINS<3". Wie damals zu der Zeit, als er noch mit ihr zusammen war. ...


Oh nein, das tut mir so leid.. Lass dich erstmal drücken.
Aber wie du selber schon sagst: Du weisst nicht, worauf sich dieser Status bezieht. Es kann alles mögliche sein, mach dich nicht verrückt deswegen! Und du hast gemerkt, dass es DIR nicht gut tut, ihn digital zu verfolgen. Dass es jetzt weh tut und das Gedankenkarussell anspringt, ist nur normal. Aber glaub mir, je länger du gar nicht mehr nachsiehst bzw. nicht mehr nachsehen kannst, desto mehr schleichen sich diese Gedanken wieder aus. Ich merke das auch: Seit über 2 Wochen habe ich nicht mehr nachgesehen, wann er zuletzt online war (als ob mir das iiiiirgendeinen Erkenntnisgewinn bringen würde!) und ob er auf Facebook neue weibliche Freunde hat, schau ich mir auch nicht mehr im Stundentakt an. Denn auch wenn: Was bringt mir das, ausser, dass es mich in den Wahnsinn treibt? Nichts und nochmals nichts. Er tut sowieso, was er tun will. Da können wir keinen Einfluss mehr drauf nehmen.

Du bist auf einem guten Weg! Rückfälle gehören dazu, aber sobald du sie überwunden hast, bist du wieder ein grosses Stück weitergekommen freunde

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Nicoletta_2
@LOVEL Den Selbstwert im Kopf kann man leichter herstellen als im Herzen, da muss ich dir Recht geben. Das braucht leider seine Zeit aber das wirst du alles schaffen. Ich glaube auch, dass Liebe unter anderem eine Entscheidung ist. Man geht die Bindung ein, weil man bereit ist sich einzulassen. Manche sind dann irgendwann nicht mehr bereit diese (Ver-)Bindung aufrecht zu halten, durch welchen Grund auch immer und gehen daher.

Leider sehen wir auch oft Dinge/Menschen als selbstverständlich an, anstatt ihren wahren Wert zu schätzen. Erst wenn sie uns dann fehlen, merken wir, wie wichtig sie für uns sind. Egal, ob ich jetzt verlassen habe oder verlassen wurde, weil der Partner mich als selbstverständlich angesehen hat. Eine Seite wird immer als selbstverständlich angesehen. Die Frage ist nur: wieso? Wie kann man künftig daraus ausbrechen, sodass die nächste Beziehung die letzte ist?

Es kommt mir nach einer Trennung manchmal wie eine Art Wechselspiel aus verschiedenen Aufgaben/Phasen vor. Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel. Hängt natürlich immer damit zusammen, wie die Beziehung war, wie kompatibel man damals war, wie zusammengehörig man sich gefühlt hat. Bitte nehmt es jetzt nicht zu sehr auseinander.
Direkt nach der Trennung haben wir Verlassenen extremen Liebeskummer und eine fast nicht enden wollende Verlustangst. Man hat das Gefühl man geht vor die Hunde.
Der Ex hingegen steht an einem ganz anderen Punkt. Er geht auf Rückzug und reagiert mit Ablehnung, ihm geht es gut. Er will uns einfach nicht.
Während wir nun anfangen die ersten Ängste zu lösen, begreifen, was da wirklich vorgegangen ist und anfangen loszulassen, akzeptieren, es einfach "sein zu lassen" und dadurch eine Art Gelassenheit spüren, merkt der Ex manchmal was überhaupt abgeht. Er bekommt anfänglichen Liebeskummer und versucht meist mit einer Orbit-Nachricht alles wieder ins Lot zu bringen, um den Liebeskummer nicht mehr zu spüren. Das Verdrängen funktioniert nicht mehr so gut, Gefühle brechen zum ersten Mal durch. Wenn wir darauf anspringen wird er/sie wieder auf Abstand gehen, weil wir ja "da" sind, es hat sich nichts geändert. Er verdrängt weiter, lenkt sich ab und genießt sein Singleleben. Wenn wir jedoch nicht darauf reagieren und wir immer mehr unsere Ängste bekämpfen, fangen wir automatisch an die Selbstliebe aufzubauen.
Wir finden zu uns selbst. Wissen, was wir im Leben brauchen und wollen. Wir können uns so vieles selbst geben und brauchen niemanden, der etwas für uns tut. Denn WIR tun all die Dinge für uns selbst. Wir sind unser(e) beste(r) Freund(in) und so gehen wir nun auch mit uns um. Wir akzeptieren unsere Schwächen und bauen auf unsere Stärken. Wir lieben uns selbst und wenn es uns mal schlecht geht, dann ist das auch okay. Wir machen uns keinen Druck mehr, wir akzeptieren es einfach.
Bei diesem Punkt ist es manchmal, als würde der Ex merken, dass wir ihm fast keine Energien mehr geben, dass er nicht mehr diese Macht über uns hat. Denn auf einmal bekommt er/sie Verlustängste. Aber woher? Manchmal bekommen wir eine erneute Orbit-Nachricht, manchmal hören wir etwas nur über Bekannte.
Wir setzen uns selbst Grenzen, wir wollen nicht mehr leiden und grenzen uns ab, interpretieren in Nachrichten nichts mehr hinein und wenn man etwas von dem Gegenüber hört, setzen wir auch ihm Grenzen. Wir setzen Grenzen allem gegenüber, was uns nicht gut tut.
Wir haben viel abgebaut und losgelassen: Schmerzen, Erwartungen, Stress, Unfreiheit, Unruhe. Wir bauen uns ein neues Leben auf, lernen uns neu kennen. Wir sind im Hier und Jetzt angekommen, das Leben fängt an rund zu laufen. Wir machen nur das, was uns gefällt. Wir beschäftigen uns in dieser Zeit auch mit anderen Dingen: Wir suchen uns neue Hobbys oder machen mehr mit unserem alten Umfeld. Wir wollen alte Muster oder Themen aufarbeiten, beispielsweise Dinge aus der Kindheit. Muster, die wir ganz automatisch übernommen haben. Vielleicht verbessern wir die Jobsituation oder unsere Finanzen. Wir lernen neue Leute kennen, erweitern so unseren Freundeskreis. Wir schaffen uns selbst neue Sicherheiten. Wir schaffen uns selbst einen eigenen Raum, indem wir uns von alten Sicherheiten trennen und den Fokus auf etwas anderes, neues lenken.
Und gleichzeitig baut er seine Mauern langsam ab, dabei genießen wir ja schon längst wieder unser Leben. Manchmal sieht man es ihm dann auch an, dass ihn irgendetwas stark beschäftigt, vielleicht ist er nicht mehr die strahlende Persönlichkeit die er mal war, o.ä.. Und wir? Wir haben unsere Lebensfreude gefunden und genießen unser Leben, wir lieben uns selbst und sind endlich glücklich.
Und dann, ganz unerwartet kann es sein, dass der/die Ex auf einmal diese Liebe zuzulassen und sie mit uns leben will. Alle Ängste und Fluchtmechanismen sind ausgeschaltet oder nicht mehr vorhanden. Dann, wenn wir über den Berg sind. Dann, wenn wir uns mit anderen Dingen auseinander setzen. Dann, wenn wir glücklich sind. Dann, wenn wir uns selbst gefunden haben. Dann, wenn wir nicht mehr an ihn denken.

Vielleicht motiviert das hier einfach jemanden weiter zu machen, der noch viel Hoffnung in sich trägt, loszulassen und sich um sich selbst zu kümmern. Weiter auf dem Weg zu gehen und langsam abzuschließen, wieder glücklich zu werden oder es werden zu wollen. Mir hat es zumindest etwas gebracht so zu denken. Anfangs natürlich, weil ich ihn zurück wollte und eine Art "Fahrplan" gebraucht habe, um etwas mit mir selbst anzufangen. Je mehr "Aufgaben" ich angepackt habe, umso mehr haben sich die Gedanken in dem Prozess einfach in Luft aufgelöst. Natürlich ist derjenige noch ab und an in den Gedanken aber man gibt ihnen keine Kraft mehr über sich. Man fängt an, anders zu denken und setzt sich nicht mehr mit den Gedanken an "Ex zurück" auseinander. Man kümmert sich nur um sich, genießt es und möchte daran nichts ändern. Ich bin noch nicht am Ende des Weges angelangt aber bald. Ich habe viel erreicht in den letzten Monaten. Dass ich mal an diesen Punkt komme, hätte ich wirklich niemals gedacht. Sollte es sein, wird es so kommen. Wenn nicht, dann nicht. Beides ist okay.
Sollte der Tag bei euch kommen, liegt es an euch. Bis dahin wartet aber Arbeit auf euch. Rumsitzen und abwarten ist nicht. Jeder Rückschlag ist in Ordnung und macht euch stärker. Bessere Tage kommen und ihr werdet die Sonne sehen und in euch fühlen können.
Tut etwas für euch, rafft euch auf und nehmt euer Leben in die Hand. Kuss geben

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