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Trennungsschmerz Skala 0-10

L
Zitat von Fanta1:
Das was du beschreibst ist keine Liebe, sondern ein Rausch. Verrückt nach jemandem sein, wahnsinnige Verlustängste haben, Tag und Nacht nur an denjenigen denken müssen, den Partner als einzige Glücksquelle zu sehen und wenn diese wegbricht, das ganze Leben in Frage zu stellen- du ...

Amen!
Das ist Liebe!

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E
Ich hadere momentan ständig mit Schuldzuweisung. Ich weis, dass mir das nichts bringt, trotzdem kann ich es nicht unterlassen, mir selbst Vorwürfe zu machen.
Ich habe eine schwierige Familien Situation, die sich im Winter letzten Jahres sehr zuspitzte. Ich war oft mies gelaunt, was ich meinem Ex auch zeigte / mitteilte. Im Januar diesen Jahres machte er dann Schluss mit der Begründung "ich glaube es ist an der Zeit, auf mich & meine Zukunft zu achten" (was auch immer er letztendlich damit meinte).
Auch er hat seine Fehler gemacht, wie zum Beispiel als er mich, als ich weinte, gezwungen hat, ihn anzuschauen (ich habe ein Problem damit, vor anderen Menschen zu weinen, auch vor ihm) & er meinen Kopf hochgedrückt & mich festgehalten hat.
Oder er hat ständig seine Freunde über mich gestellt.
Dennoch denke ich die ganze Zeit, dass ich jeden Streit provoziert hab & all das Negative nur von mir aus ging. Dass, ich all das Schöne gar nicht geschätzt habe. Ihm mehr Liebe hätte zeigen müssen.
Oft denke ich mir auch "mein Gott, du hattest alles was du dir jemals hättest wünschen können & du verbockst es einfach!"..
Ich weis, dass ich meine Fehler gemacht habe & dass das auch normal ist, ich möchte einfach nur nicht ständig mit diesem Klotz von Schuldgefühlen in mir rumrennen.. habt ihr sowas ähnliches auch mal durchgemacht?

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A


Trennungsschmerz Skala 0-10

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C
Zitat von miaumi:
Das zehrt so an den Kräften, ehrlich. Das ist echt das schlimmste Gefühl dieser Welt. Möge es vergehen und wir unser Lächeln wiederfinden. Hast du mittlerweile mit dem Buch angefangen? Wie ist es bisher so?


Ich hatte auch noch nie so ein furchtbares Gefühl in mir. Für ein paar Tage halte ich das aus, aber das geht schon über Wochen/ Monate. Erst ein richtiges Hoch, dann wieder im tiefsten Tal. Manchmal habe ich das Gefühl, ich kann meinen eigenen Instinkten nicht mehr trauen. Man fühlt sich für den Moment gut und dann kommt der Gedanke "ach nein, geht nicht, du bist doch in der Trauerphase" .
Zack...da ist der Kloß im Hals wieder. Das ist so verwirrend!

Wir müssen uns leider gedulden und uns noch Zeit geben. Ein Funken Hoffnung ist noch da, dass es bald wesentlich besser ist. trost spenden

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C
Zitat von Entchen20:
Ich hadere momentan ständig mit Schuldzuweisung. Ich weis, dass mir das nichts bringt, trotzdem kann ich es nicht unterlassen, mir selbst Vorwürfe zu machen. Ich habe eine schwierige Familien Situation, die sich im Winter letzten Jahres sehr zuspitzte. Ich war oft mies gelaunt, was ich meinem ...


Diese Schuldgefühle sind leider ein Teil vom Trennungsschmerz. Man sucht die Fehler erstmal nur bei sich. Nach einiger Zeit und mit einem gewissen Abstand, wird einem bewusst, dass die Fehler, die zur Trennung geführt haben, nicht nur bei einer Person liegen. Diese Gefühle werden mit der Zeit auch weniger. Es dauert nur ein bisschen. Ich bin auch noch nicht soweit. Gelegentlich frage ich mich, was ich hätte besser oder anders machen sollen. trost spenden

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E
Zitat von miaumi:
Das zehrt so an den Kräften, ehrlich. Das ist echt das schlimmste Gefühl dieser Welt. Möge es vergehen und wir unser Lächeln wiederfinden. Hast du mittlerweile mit dem Buch angefangen? Wie ist es bisher so?


Ja, bitte! Panik

Ja, habe ich. Ich bin noch nicht ganz durch. Laut der Autorin, stehe ich bisher in Phase zwei der Trennungsverarbeitung.
Es trifft natürlich nicht jeder einzelne Aspekt genau auf mich zu, allerdings, gerade in dem Part, in dem sie über Schuldgefühle & Trauer redet, hab ich mich sehr verstanden gefühlt. Schon komisch, wie jeder irgendwie dieselben Gefühle & Gedanken in einer solchen Situation, die ja eigentlich total individuell auch ist, hat! trost spenden
Am Ende der Kapitel, hat sie ihren Leser auch immer noch ein paar Tipps an die Hand gegeben, wie man gegen dieses bestimmte Gefühl (Wut, Trauer, Verzweiflung, etc.. jedes Gefühl hat sein eigenes Kapitel) vorgehen kann.

Bisher muss ich ganz ehrlich sagen, haben mir die Übungen, noch nicht viel geholfen (zumindest nicht bewusst, aber da passiert ja noch sehr viel mehr in uns, wovon wir gar nichts mitbekommen zwinkern )
Aber allein, dass ich mich zwischendrin verstanden gefühlt hab, von jemanden, den ich überhaupt nicht kenne & der eigentlich auch überhaupt nicht weis, dass ich existiere, hat mir geholfen. Es hat mir dieses Gefühl, mit der Situation ganz allein zu sein, weggenommen.

Also es ist es auf jeden Fall wert, sich da mal reinzulesen & wenn es eben nur dafür gut ist, sich ein bisschen verstanden zu fühlen, zu verstehen, was in einem überhaupt vor sich geht & warum der Körper so reagiert, wie er eben reagiert, das macht die Trennungsverarbeitung auch schon etwas leichter ^^

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E
Zitat von Christin2310:
Diese Schuldgefühle sind leider ein Teil vom Trennungsschmerz. Man sucht die Fehler erstmal nur bei sich. Nach einiger Zeit und mit einem gewissen Abstand, wird einem bewusst, dass die Fehler, die zur Trennung geführt haben, nicht nur bei einer Person liegen. Diese Gefühle werden mit ...


Ein fieses Gefühl ist das.. aber hat grundsätzlich auch was gutes, denn wir suchen die Schuld ja nur deshalb bei uns selbst weil wir es in Zukunft anders machen wollen. Wir wollen es eben einfach besser machen & die Fehler, die wir evtl. in der vergangen Zeit gemacht haben, zukünftig vermeiden.
Jetzt wo ich so darüber nachdenke, beweist das doch eigentlich unsere Stärke, oder? daumen hoch

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E
Was für ein Buch ist das denn?

#19387


E
@emieriaem "Wenn der Partner geht" von Doris Wolf Smile

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C
Zitat von Entchen20:
Ein fieses Gefühl ist das.. aber hat grundsätzlich auch was gutes, denn wir suchen die Schuld ja nur deshalb bei uns selbst weil wir es in Zukunft anders machen wollen. Wir wollen es eben einfach besser machen & die Fehler, die wir evtl. in der vergangen ...


Absolut! Ich habe in den letzten Wochen viel reflektiert und dabei festgestellt, dass auch ich meinen Teil dazu beigetragen habe. In Zukunft versuche ich diese Fehler zu vermeiden. Das rechtfertig natürlich nicht seine "Tat" (Affäre), aber erklärt auch, warum eine andere Frau so leichtes Spiel hatte. Es wäre natürlich schön, wenn der Partner vorher mit einem redet, wenn dieser unzufrieden oder gar unglücklich ist, aber das Kind ist jetzt nun mal in den Brunnen gefallen und wir müssen versuchen weiterzumachen.

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M
Zitat von Entchen20:
Ja, bitte! Panik Ja, habe ich. Ich bin noch nicht ganz durch. Laut der Autorin, stehe ich bisher in Phase zwei der Trennungsverarbeitung. Es trifft natürlich nicht jeder einzelne Aspekt genau auf mich zu, allerdings, gerade in dem Part, in dem sie über Schuldgefühle & Trauer ...


Danke für das Feedback. Dann bestelle ich mir das auch mal. Glücklich Schaden kann es nicht.

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F
"Amen!
Das ist Liebe!"

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Das ist keine Liebe, allenfalls Verliebtheit, entstanden durch den Hormonrausch und ungesunde emotionale Höhen und Tiefen, die sehr schnell emotional abhängig machen können.

Wahre Liebe ist beständig und ruhig und man kann sich auf den anderen verlassen.
Es soll auch genügend Proband/innen geben die genau wissen, wie sie ihr Gegenüber manipulieren.

Das führt dann zu den Auswüchsen, die hier in diesem Forum sehr oft zu lesen sind.

Ständiges Gedankenkreisen, hormonelle Abhängigkeit, Stress, der ungesunde Konsequenzen nach sich zieht.
Merke: Worte zählen rein gar nichts, nur die Taten zählen.

Alles andere ist ein be-nutzen und hat mit Liebe rein gar nichts zu tun.
Liebe ischmerzt nicht, grundsätzlich nicht.

Und jeder der sich hier in so einer ungesunden Konstellation befindet, kommt da nur raus,
indem der Kontakt konsequent abgebrochen wird.
Es sei denn, man hat gemeinsame Verpflichtungen, dann muss es darauf reduziert werden.

Es gibt sogar Persönlichkeiten, die finden es toll, wenn das Gegenüber leidet.
Die machen sich einen Spaß daraus. An ihrem Verhalten wirst du sie erkennen, nicht an ihren Worten.

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M
Zitat von Christin2310:
Ich hatte auch noch nie so ein furchtbares Gefühl in mir. Für ein paar Tage halte ich das aus, aber das geht schon über Wochen/ Monate. Erst ein richtiges Hoch, dann wieder im tiefsten Tal. Manchmal habe ich das Gefühl, ich kann meinen eigenen Instinkten ...


Wenn das noch Monate so weitergeht, dann schrei ich... zornig Nein, nein, nein. Ich wünsche mir für uns alle zusammen, dass wir den Sommer sorgenfrei genießen können. Oder sorgenfreiER.

@Entchen20 das mit den Schuldgefühlen habe ich auch. Ich hab auch erst die Schuld bei mir gesucht und mache ich auch ab und an noch..leider

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M
Zitat von Entchen20:
Ein fieses Gefühl ist das.. aber hat grundsätzlich auch was gutes, denn wir suchen die Schuld ja nur deshalb bei uns selbst weil wir es in Zukunft anders machen wollen. Wir wollen es eben einfach besser machen & die Fehler, die wir evtl. in der vergangen ...


Definitiv beweist das unsere Stärke. Wir reflektieren und schauen auch auf uns. Und das macht uns doch nur stärker. trost spenden

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R
Panikattacken. Angst das die Hoffnungen die er jetzt weckt in 4 Wochen Schall und Rauch sind. Angeblich auch für den der sich trennt völlig normal den "verlassenen" zu vermissen, angeblich aber nach ein paar Wochen vorbei, hat nichts mit Gefühl zu tun sondern mir Gewohnheit. Ist das so? Der Wunsch dass es anders ist kreist unaufhörlich in meinem Kopf. Das es ein wir geben kann wenn er sich besser fühlt. Mein Hirn dreht durch. Wo ist die Glaskugel, nur ein schneller Blick wo wir in 6 Monaten stehen......

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M
Zitat von Christin2310:
Absolut! Ich habe in den letzten Wochen viel reflektiert und dabei festgestellt, dass auch ich meinen Teil dazu beigetragen habe. In Zukunft versuche ich diese Fehler zu vermeiden. Das rechtfertig natürlich nicht seine "Tat" (Affäre), aber erklärt auch, warum eine andere Frau so ...


Meiner hat auch nicht wirklich geredet. Verstehe die Gründe auch nicht. Aber ich muss das irgendwie akzeptieren und weitermachen. Mit ihm reden bringt auch nix, also hoffe ich, irgendwann einfach n fetten Haken dranzusetzen.

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