Zitat von heimat_liebe:@Snipes danke, wenn man schon am Boden liegt noch zutreten.
Versteh das nicht als Tritt. Viele hier, ich auch, haben diesen Dreck hinter sich. Die Frage ist, wie macht man weiter. Sieht man sich selbst in der Opferrolle, macht man sein eigenes Lebensglück von einer Person oder von anderen abhängig ? Oder von irgendwelchen äußeren Dingen ?
Oder kommt man dann doch besser mit sich alleine klar. Findet heraus, was einem Freude bringt, nur für sich selbst. Das dauert seine Zeit, ich spreche da aus eigener Erfahrung. Ich weiß, wie übel es ist, mit dieser Ablehnung klar zu kommen. Es fiel mir nach fast 24 Jahren mehr als schwer. Ich war komplett am Boden. Über Monate.
Mittlerweile führe ich ein Leben, das nich ansatzweise so ist, wie es sein könnte und wie ich es mir vorgestellt hatte. Erheblich unbequemer und von Grundsatz gar nicht so mein Ding. Alles war anders gedacht. So what. Ich werd das schon noch passend machen.
Leiden ist letztlich eine Entscheidung. Entscheide Dich dagegen. Lass den Schmerz zu, wenn Dir danach ist, er gehört zu Dir. Aber suche und mache die Dinge, die Dich weiterbringen. Und lass Dir dafür die Zeit, die Du dafür brauchst.
Du bist nicht der Einzige dem es so geht oder ging. Gehe langsam Deinen Weg, mach Dir keinen Druck, finde zu Dir selbst und Dein Umfeld wird das erkennen, wenn es dann soweit ist.
Aber lass Dir die Zeit, die Du dafür brauchst. Kein anderer Mensch spielt hierbei eine Rolle. Nur Du.